Hewlett-Packard.svg Hewlett-Packard * (HP) ist eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen mit Sitz in Palo Alto (Kalifornien). HP war das erste Technologieunternehmen im Silicon Valley und gilt als Vorreiter für die von der Computertechnologie geprägte Industrielandschaft der Region. Die Produktpalette reicht von einfachen Elektronikbauelementen über Taschenrechner bis zu Software und Dienstleistungen. Hewlett-Packard gliedert sich in drei Geschäftseinheiten: Die Personal Systems Group (PSG) die für PCs, Mobilrechner und PDAs verantwortlich ist, die Imaging und Printing Group (IPG) - Drucktechnologie und digitale Bildverarbeitung - und die Technology Solutions Group (TSG). In der TSG sind alle Produkte und Dienstleistungen für gewerbliche Nutzer gebündelt. Dazu gehören neben Servern, Software und Speicherlösungen auch Outsourcing, Consulting und Customer Support.
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HP wurde am 1. Januar 1939 von William (Bill) Hewlett und David Packard als Hersteller wissenschaftlicher Instrumente in einer Garage in Palo Alto gegründet. Diese Garage gilt heute als Geburtsort des Silicon Valley.
Seither ist HP bekannt für eine große Anzahl verschiedener Produkte, u. a. Drucker (Markennamen: DeskJet, LaserJet, PhotoSmart), Messinstrumente (z. B. Oszilloskope), Computer (tragbare Dialogeinheiten bis zu Servern) und Digitalkameras. Insbesondere hat sich HP durch seine Taschenrechnerreihen einen Namen gemacht. Im Jahre 1972 brachte HP mit dem Modell HP-35 den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner auf den Markt.
Am 5. Januar 1980 gab Hewlett-Packard die Konstruktion seines ersten „personal computer“ (PC) bekannt.
1989 kaufte HP die Firma Apollo Computers.
1999 gliederte HP Agilent Technologies Incorporated (Agilent), den ursprünglichen, von Bill Hewlett und Dave Packard im Jahre 1939 gegründeten Instrumentenproduktions-Geschäftsbereich, aus. HP hatte schon zuvor seit den 1980ern einige andere Geschäftsbereiche ausgegliedert und zu erfolgreichen Unternehmen gemacht.
2002 fusionierte die Firma mit Compaq. Im Frühjahr 2004 kauft HP die deutsche Firma „TRIATON GmbH“ vom Thyssen-Krupp-Konzern. Die TRIATON betreibt Rechenzentren in Krefeld, Frankfurt und Dortmund. Die zur „TRIATON“ gehörende „SPACELINE“ betreibt weltweite Satellitenverbindungen. 2004 wurde ebenfalls die Firma INDIGO ein Teil von HP. INDIGO produziert hauptsächlich Druckmaschinen, im speziellen Digitaldruck.
Am 9. Februar 2005 wurde Carleton S. (Carly) Fiorina als Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin von HP vom Aufsichtsrat abberufen. Sie war im Juli 1999 zu HP gekommen; davor war sie fast 20 Jahre bei AT&T und Lucent Technologies tätig gewesen. Robert P. Wayman übernahm die Geschäfte übergangsweise, bis Mark Hurd, vormals Chief Executive Officer (CEO) von NCR, neuer Chef von Hewlett-Packard (HP) wurde.
In den siebziger Jahren bot HP im technischen Bereich die Rechnerserie HP 1000 (16 bit) mit dem Multiuser-Betriebssystemen RTE (Real Time Execution) und dem Einzeluser-Betriebssystem DOS (nicht zu verwechseln mit MS DOS) an. Im kommerziellen Bereich gab es die Rechner HP 3000 mit dem Betriebssystem MPE. Etwa im Jahr 1985 folgte die Rechnerserie HP 9000 mit HP-UX als Betriebssystem. Heute ist HP einer der grössten Hersteller für Server. Mit Intel zusammen wurde die moderne 64 Bit Chipgeneration Itanium entwickelt, die die Basis für die HP Enterprise Server darstellt.
Weiterhin war HP lange Jahre als Hersteller im Bereich wissenschaftlicher, programmierbarer Taschenrechner (zum Beispiel HP-48) sowie der Messtechnik tätig.
Heute ist Hewlett-Packard vor allem als Hersteller von Druckern bekannt. Die Drucktechnologie wurde von HP maßgeblich verbessert und ist einer der wichtigsten Geschäftsbereiche. Um diesen wichtigen Umsatzträger zu erhalten wurden Technologien entwickelt und eingesetzt, die die Verwendung von Verbrauchsmaterialien von Drittanbietern (wie Tintenpatronen, Druckköpfe oder Nachfüllpackungen) ausschließen. Dies geschieht zum Beispiel durch in Behältern integrierte Speicherchips, die mittels verschlüsselter Informationen die 'Echtheit' der Tinte dem Drucker mitteilen. Diese Vorgehensweise ist in der EU ab dem Jahre 2007 als Wettbewerbsverhinderung untersagt.
Weit weniger Leute wissen, dass HP auch im Bereich der Softwaretechnik viel geleistet hat. Dazu gehörten Entwicklungen wie Desktop-Erweiterungen, Workflow-Lösungen und eine eigene Java Virtual Machine für HP-UX. Auch im Outsourcing- und Servicegeschäft hat HP sich einen guten Namen erworben.
Mit dem Geschäftsbereich HP OpenView stellt der Konzern Software insbesondere auch für UNIX- und Linux-Betriebssysteme her, mit dem das Unternehmen vor allem in den Bereichen Systemüberwachung und -management eine führende Rolle einnimmt.
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