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Ein Heuwender (auch Heuwendemaschine, Kreiselwender oder norddeutsch Kehrer) ist ein landwirtschaftliches Arbeitsgerät zur Herstellung von Heu aus Gras. Er wird über die Zapfwelle des Traktors, welcher ihn zieht, angetrieben. Früher gab es auch Wendemaschinen, die von Pferden gezogen wurden.
Ein Heuwender hat eine Arbeitsbreite von ca. 2,5-15 m. Unter dem meist klappbar ausgeführten Rahmen befinden sich die sogenannten Kreisel. Diese werden von der Zapfwelle des Schleppers angetrieben. An den Kreiseln befinden sich 12-15 je 60 cm lange Metallstäbe, an deren Ende ein sogenannter Zinken angebracht ist. Das noch feuchte Heu wird mit einer Geschwindigkeit von 120 min-1 gedreht, um die Mahd zu lockern (Schwadstreuen, Zetten), den Trocknungsvorgang zu beschleunigen und die Bildung von Schimmel zu vermeiden, welcher für die landwirtschaftlichen Nutztiere schädlich sein kann.
Mit dem Wender kann man auch Nachtschwaden machen, hierfür benötigt man ein spezielles Aufstecktgetriebe, das auf den Zapfwellenstummel des Wenders gesteckt und befestigt werden muss. Normalerweise wird dafür allerdings ein Schwader benutzt.
Moderne Heuwender können auch Grenzstreuen. Hierbei wird das Futter nicht auf das Nachbarfeld gestreut. Es gibt die Heuwender in der Anhängeversion (Ackerschiene, Unterlenker mit Fahrwerk) oder in der Anbauversion (Dreipunkt). Die Wender von heute lassen sich hydraulisch zusammenklappen.
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