Eine Herztransplantation ist die Transplantation eines Herzens von einem Organspender zu einem Empfänger.
Dabei wird das noch biologisch aktive Herz eines für tot erklärten Organspenders einem Empfänger eingepflanzt. Diese Feststellung des Hirntods wird von einem Ärztegremium getroffen, welches unabhängig vom transplantierenden Ärzteteam diese Diagnose fällt.
Seit 1988 erfolgen derlei Operationen auch z.B. im Universitätsklinikum Giessen, welches seither 75 Kinder einer Herztransplantation (HTX) zugeführt hat. Durchschnittlich erfolgen in Giessen seit 1995 ca. 8 – 10 Transplantationen pro Jahr; die überwiegende Mehrzahl der Kinder sind jünger als ein Jahr. In überwiegender Mehrzahl können die transplantierten Kinder ein weitgehend normales Leben führen und sind körperlich uneingeschränkt belastbar.
In den meisten Fällen ist das sogenannte Hypoplastische Linksherz-Syndrom als Operationsgrund gegeben, ferner ist die sogenannte dilatative Kardiomyopathie die zweithäufigste zugrundeliegende Erkrankung.
Die durchschnittliche Wartezeit beträgt in etwa 50 Tage, hilfsweise wird diese bis zur HTX mit einem mechanischen Herz – Unterstützungssystem überbrückt.
Die Sterblichkeit/Letalität liegt innerhalb der ersten 4 Wochen nach einer HTX bei durchschnittlich 5%.
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