Herbert Ehrenberg (* 21. Dezember 1926 in Collnischken, Landkreis Goldap/Ostpreußen) ist ein deutscher Politiker (SPD).
Er war von 1976 bis 1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.
Er holte dann 1952 das Abitur nach und begann ein Studium der Sozialwissenschaften in Wilhelmshaven und Göttingen, welches er 1955 als Diplom-Volkswirt und 1958 mit der Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Arbeit Expansive Lohnpolitik, ein Mittel der Einkommensverteilung beendete. Er war dann ab 1956 Assistent der Geschäftsführung und schließlich zweiter Geschäftsführer eines mittleren Industrieunternehmens.
1961 dann wurde er Dozent an der Höheren Fachschule der Arbeiterwohlfahrt für Sozialarbeit in Düsseldorf. 1963 wurde er Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung beim Hauptvorstand der IG Bau-Steine-Erden unter dem damaligen Vorsitzenden Georg Leber. In der Zeit der Großen Koalition wechselte er 1968 als Unterabteilungsleiter in das Bundesministerium für Wirtschaft. Nach dem Regierungswechsel wurde er 1969 Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt.
Ehrenberg war stets direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises 21 (Friesland-Wilhelmshaven), zuletzt erreichte er bei der Bundestagswahl 1987 48,1 % der Stimmen.
Nach der Bundestagswahl 1976 wurde er am 16. Dezember 1976 als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in die von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführte Bundesregierung berufen. Mit der Regierungsumbildung kurz vor dem Ende der sozialliberalen Koalition schied Ehrenberg am 29. April 1982 aus dem Kabinett aus.
Mann | Deutscher | SPD-Mitglied | Arbeitsminister (Deutschland) | Bundestagsabgeordneter | Geboren 1926
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