HenrietteAlexandrine.jpg Henriette Alexandrine Friederike Wilhelmine Prinzessin von Nassau-Weilburg (* 30. Oktober 1797 auf Schloss Ermitage in Bayreuth; † 29. Dezember 1829 in Wien)
Am 15. September 1815 heiratete sie in Weilburg den "Sieger von Aspern" Erzherzog Karl von Österreich, der 15 Jahre älter war. Es war dies die erste "Mischehe" (Calvinismus) im Hause Habsburg, die sehr glücklich wurde und aus der sieben Kinder hervorgingen. Ihr Mann errichtete für sie in Baden bei Wien die Weilburg. Obwohl in evangelischen Bethäusern ein straßenseitiger Zugang verboten war, wurde für sie in der Reformierten Stadtkirche das so genannte Henriettentor eingebaut.
Henriette von Nassau-Weilburg brachte 1816 den ersten Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen nach Wien, ein Brauch, den es im katholischen Österreich noch nicht gab.
Sie starb 1829, erst 31-jährig, nachdem sie sich bei ihren an Scharlach erkranken Kindern angesteckt hatte. Ihr Schwager Franz I. setzte durch, dass sie trotz ihres Glaubens in der Kapuzinergruft begraben werden durfte: "Wenn sie als Lebende unter uns geweilt hat, so soll sie es auch als Tote."
Frau | Geboren 1797 | Gestorben 1829 | Nassau-Weilburg | Ehepartner berühmter Person
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"Henriette Alexandrine von Nassau-Weilburg".
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