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Universität der Bundeswehr

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Helmut-Schmidt-Universität
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Präsident: Univ.-Prof. Dr.-Ing.habil Hans Christoph Zeidler
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Gründungsjahr: 1973
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Ort: Hamburg
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Studiengänge: 9
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Fachbereiche: 4
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immatrikulierte Studierende: 1655 (1992)
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Anschrift des Rektorats: Holstenhofweg 85
22043 Hamburg

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Website: www.hsu-hh.de
Die Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr (HSU HH) wurde, auf Bestreben des damaligen Bundesministers für Verteidigung, Dr. Helmut Schmidt, im Jahre 1973 unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr Hamburg" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihres Offiziernachwuchses eingerichtet hat, siehe auch Universitäten der Bundeswehr.

Sie steht im Allgemeinen ausschließlich Offizieren und Offizieranwärtern der Bundeswehr zur Verfügung. Jedoch gibt es seit Anbeginn des Lehrbetriebs Kooperationsabkommen mit befreundeten Staaten, die einige ausgewählte Offiziere in Hamburg studieren lassen.

Auch sind seit 2002 eine geringe Anzahl ziviler Studenten an der Universität zu finden, diese werden durch ihren zukünftigen Arbeitgeber, meist große Firmen, finanziert.

Der an der HSU erworbene akademische Titel ist zivil anerkannt, da das Studium nach den Regelungen des Hamburger Hochschulgesetzes stattfindet. Außerdem besitzt die Universität das Habilitations- und Promotionsrecht.

Fakultäten & Studiengänge


An der Helmut-Schmidt-Universität gibt es, neben der üblichen Unterteilung zwischen den Bereichen Lehre und Verwaltung, noch eine weitere Gliederungsform. Dies wird durch die Doppelfunktion als Ausbildungsstätte und gleichzeitig Arbeitgeber der Studenten erforderlich.
Präsident
Vizepräsident
Kanzler Fakultäten Leiter Studentenbereich
Verwaltung Dezernate ET MB PAED WOW SFB A SFB B SFB C
Grobes Schema der Verwaltungs- und Führungsstruktur

Akademischer Bereich

Der akademische Bereich nimmt die Aufgaben Lehre & Forschung wahr, hierzu wurden vier Fakultäten eingerichtet. Diese haben ihrerseits eine Anzahl Institute, welche so ausgelegt ist, dass in der Regel eine Doppelbesetzung, zumindest für das Grundstudium, gefahren werden kann. So ist es möglich, dass die Professoren und Wissenschaftlichen Mitarbeiter Forschungsfreiräume wahrnehmen können, ohne dass die Lehre beeinträchtigt wird. Eine Ausnahme bildet hier der Fachbereich Elektrotechnik, hier herrscht Einzelbesetzung ohne Institute.

Anmerkungen:
1.) Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist aufgrund seiner Mischform keinem Fachbereich zuzuordnen, jedoch hat sich die Federführung im FB Elektrotechnik etabliert. Der Prüfungsausschuss setzt sich paritätisch aus Mitgliedern der 3 beteiligten Fachbereiche zusammen
2.) Das im Folgenden erwähnte "EGTWA-Modul" ist in keinem Fachbereich angesiedelt, sämtliche Lehrveranstaltungen werden von einem Wissenschaftlichen Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit den Hochschullehrern koordiniert.

Studentenbereich

Die personelle Führung der studierenden Offiziere und Offizieranwärter übernimmt der Studentenbereich (SB). Leiter des Studentenbereichs ist ein Offizier im Dienstgrad Oberst oder Kapitän z.S.. Ihm unterstellt sind neben dem Stab die 3 Studentenfachbereiche (SFB). Diese werden von einem Offizier im Dienstgrad Oberstleutnant oder Fregattenkapitän befehligt.
  • Studentenfachbereich A
    • Ingenieurwissenschaften
  • Studentenfachbereich B
    • Pädagogik, Geschichte
  • Studentenfachbereich C
    • Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft
Zumeist nach Jahrgängen sortiert, hat ein Studentenfachbereich vier (A, B) oder sechs (C) Studentenfachbereichsgruppen (SFBG), befehligt von einem Hauptmann oder Kapitänleutnant.

Studienablauf

Das Studium an der HSU beginnt grundsätzlich zum 1. Oktober eines Jahres. Meistens ist es so, dass die Offiziere und Offizieranwärter bereits in der Woche vor dem 1.10. an die Universität versetzt werden und eine Orientierungswoche stattfindet, in denen sich die Soldaten in ihren Unterkünften einrichten und schon einmal Fühlung zu den älteren Trimestern aufnehmen können.

Im Gegensatz zur in Deutschland eigentlich grundsätzlich praktizierten Semesterstruktur ist ein Studienjahr an der HSU in Trimester eingeteilt, was dementsprechend heißt, dass nicht in Winter-/Sommersemestern, sondern in Herbst-/Winter-/Frühlingstrimestern gerechnet wird. Das Sommertrimester ist vorlesungsfrei, jedoch gilt es hier primär Jahresurlaub abzubauen und vorgeschriebene Praktika zu absolvieren.

Prüfungen werden grundsätzlich am Ende eines jeden Vorlesungstrimesters geschrieben und behandeln den im vergangenen Vierteljahr behandelten Stoff. In wenigen Fällen kommt es vor, dass am Trimesterende die Lehrinhalte von mehreren Trimestern abgeprüft werden. Zum Zwecke der Prüfung werden ab Mitte Dezember, Ende März und Ende Juni jeweils 2 Wochen lehrveranstaltungsfrei gehalten.

Aufgrund der kurzen Prüfungsvorbereitungszeit und der Prüfweise "en bloc" ist es bei den Studenten, vor allem bei denen der Ingenieurwissenschaften, sehr gefürchtet, Nachprüfungen in den nächsten Prüfungsblock mitzunehmen, da sich hierbei eine kaum zu beherrschende "Bugwelle" aus immer mehr zu schreibenden Prüfungen aufbauen kann.

Die Regelstudienzeit beträgt 9 Trimester, das heißt umgerechnet 3 1/4 Jahre. Nach dem 9. Trimester ist der Student der HSU vorlesungsfrei und soll die verbleibenden 3 Monate nutzen, seine Abschlussarbeit anzufertigen. Dies wird jedoch selten und meistens nur von Nicht- Ingenierustudenten erreicht, so dass die meisten Soldaten eher 3 1/2 oder 3 3/4 Jahre bis zum Studienabschluss benötigen. Im Allgemeinen soll der Student bis zum Ende des 6. Trimesters sein Vordiplom erworben haben, speziell in betriebswirtschaftlichen Fächern ist dies aber zum Teil nicht möglich, da viele Prüfungen nur einmal jährlich angeboten werden. Dies führt bei einigen Studenten zu einem nur schwer aufzuholenden Zeitnachteil. Die Höchststudiendauer beträgt 4 Jahre, das heißt spätestens am 30. September des 4. Studienjahres muss die Abschlussarbeit rechtskräftig eingereicht sein. Eine Verlängerung der Studienzeit über 4 Jahre hinaus ist nur mit Einverständnis des Personalamtes der Bundeswehr möglich und auch nur, wenn dem Soldaten von Seiten der Universität beschieden wird, dass in absehbarer Zeit mit dem Studienerfolg zu rechnen ist.

Eine weitere Besonderheit zu zivilen Universitäten findet sich, abgesehen von studienbegleitender militärischer Aus- und Weiterbildung, in den sogenannten "Erziehungs- Gesellschafts- Technisch- Wirtschaftswissenschaftlichen Anteilen" (EGTWA) des Studiums. Diese Anteile bestehen aus einem Kurz- und einem Langfach, welche 1 bzw. 2 Studienjahre belegt werden muss. Sinn und Zweck besteht darin, dass der studierende Offizier/Offizieranwärter neben dem in seinem Studiengang vermittelten Wissen ein Komplement aus einem anderen Bereich erwirbt. Ein Student des Wirtschaftsingenieurwesens zum Beispiel kann sich aus den beiden Teilgebieten Erziehungswissenschaft/Gesellschaftswissenschaft 2 Lehrveranstaltungen aussuchen, in welchen er später auch geprüft wird. Dementsprechend hat z.B. ein Student der Betriebswirtschaft die Wahl bei den technischen und gesellschaftswissenschaftlichen Angeboten. EGTWA ist in keinem Falle als bloßes Nebenfach anzusehen, da es sich mit 30% Gewichtung fast ebenso stark in der Abschlussnote wie die Abschlussarbeit widerspiegelt. Einige böse Zungen behaupten, nur aufgrund des EGTWA-Moduls wäre es möglich gewesen, die Notwendigkeit eigener Bundeswehrhochschulen zu begründen.

Nach Abschluss des Studiums, d.h. mit Abgabe der Abschlussarbeit,damit gilt das Studium offiziell als abgeschlossen und der Offizier wird, je nach Stellenlage, Urlaubsanspruch und Lehrgangsplanung, relativ zügig in die Truppe oder Flotte zurückversetzt.

Die Aushändigung der Urkunden erfolgt regelmäßig Mitte Oktober im feierlichen Rahmen, hier steht dann spätestens fest, mit welcher Note das Studium abgeschlossen wurde. Die Diplomfeier ist auch immer der Zeitpunkt, an dem die Jahrgangsbesten eines jeden Studiengangs ausgezeichnet werden. Diese erhalten den vom Hamburger Kaufmann Johann Max Böttcher gestifteten Böttcher- Preis.

Einigen wenigen studierten Offizieren gelingt es, später an die Alma Mater als Wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Doktorand zurückzukehren.

Geschichte


Gründung

Am 11. Juni 1970 gibt der Bundesverteidigungsminister Helmut Schmidt (SPD) einen Erlass zur Bildung einer Kommission zur Neuordnung der Ausbildung und Bildung in der Bundeswehr unter Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Ellwein heraus.

Am 17. Mai 1971 legt die Kommission dem Bundesverteidigungsminister Schmidt das Gutachten vor. Es sieht vor, dass Offiziersanwärter mit einer Verpflichtungszeit von mindestens 12 Jahren künftig ein dreijähriges Studium an einer Hochschule der Bundeswehr erhalten sollen. Am 29. Juni 1972 stimmt das Bundeskabinett der Einrichtung von Hochschulen der Bundeswehr zu.

Am 3. Oktober 1972 erfolgt der Abschluss eines Abkommens zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Bundesregierung über die Einrichtung einer wissenschaftlichen Hochschule für die Ausbildung von Soldaten der Bundeswehr.

Am 16. Oktober 1972 und am 2. Januar 1973 erfolgen die Erlasse der Gründungsausschüsse für die Hochschulen der Bundeswehr in Hamburg und München. Am 14. Februar und am 4. April 1973 stimmt der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages der Errichtung von zwei Hochschulen zu.

Am 5. und 11. Juli 1973 erteilt der Bundesverteidigungsminister Georg Leber den Befehl zur Aufstellung der Hochschulen in Hamburg und München.

Am 1. Oktober 1973 erfolgt die Aufnahme des Lehr- und Forschungsbetriebes an beiden Hochschulen. Am 30. September 1976 verlassen die ersten Absolventen die Hochschulen.

Präsidenten

Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Prof. Dr. Thomas Ellwein 1974 1976
Prof. Dr.-Ing. Wäßerling 1977 1977
Prof. Dr. Sanmann 1977 1984
Prof. Dr. Homuth 1984 1991
Prof. Dr. Strunk 1991 1998
Dr.jur. Schultz-Gerstein 1998 2004
Prof. Dr.-Ing. Zeidler 2004

Ehrung

Im Dezember 2003 wurde die "Universität der Bundeswehr Hamburg" nach Beschluss durch den Senat und Genehmigung durch den Bundesminister in ihren heutigen Namen "Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr" umbenannt.

Damit sollte die Würdigung des Mannes, der sich Anfang der Siebziger Jahre für die wissenschaftliche Fortbildung von Offizieren eingesetzt hatte, zum Ausdruck kommen.

Bundeskanzler a.D. Dr. Schmidt zeigte sich bei der Festveranstaltung anlässlich der Umbenennung sichtlich gerührt, verpasste es jedoch nicht, sowohl die berühmte Schmidt-Schnauze als auch mahnende Worte einzusetzen. Im Zuge der Umbenennung wurde ihm gleichzeitig die Ehrendoktorwürde verliehen, eine an den Bundeswehruniversitäten sehr seltene Auszeichnung.

Der Beschluß erfolgte nach nur kurzer inneruniversitären Diskussion und ist, auf Grund seiner von großen Teilen der Offiziere und Offizieranwärter unterstellten politischen Grundlage, äußerst umstritten.

Schwerpunkte in der Forschung


Im Fachbereich Maschinenbau liegt der Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik. Sieben Professuren arbeiten gemeinsam an Projekten aus diesem Bereich, der
  • Akustik
  • Antriebe
  • CAE-Methoden
  • Fahrwerk
  • Produktionstechnik und
  • Simulatoren
umfasst. So wird, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Industrie, an der Entwicklung eines hybriden Antriebssystems für Flurförderzeuge geforscht.

Am Fachbereich Elektrotechnik wird im großen Maße auf Gebieten der Nachrichtentechnik geforscht, hier beschäftigt man sich zum Beispiel eingehend mit

  • Audiocodierungen
  • Drahtlosen Übertragungssystemen
  • Videoerkennungssystemen.

Der Fachbereich Pädagogik legt seine Schwerpunkte auf das Gebiet der Erwachsenenbildung und Motivationstechniken, sowie auf Neuere Geschichte.

Im Fachbereich Wirtschafts- und Organisationswissenschaften liegt der Schwerpunkt der Forschungsbestrebungen hauptsächlich auf dem Gebiet der Logistik.

Persönlichkeiten & Alumni


  • Dr. Helmut Schmidt; Verteidigungsminister und Bundeskanzler a.D., Hanseat, Namensgeber und Ehrendoktor der Universität
  • Ingo Schultz; Hauptmann der Heeresfliegertruppe, Dipl.-Ing. der Elektrotechnik, Vizeweltmeister und Europameister im 400-Meter-Lauf

Campus & Studentenleben


Unterbringung

Der Campus der Helmut-Schmidt-Universität gliedert sich in zwei Bereiche. Zum Einen das Gelände der ehemaligen Doumont-Kaserne am Holstenhofweg. Hier befinden sich die Hochschulleitung, sämtliche Institute und Fakultäten, der Hörsaal- und Laborbereich; weiterhin Sporteinrichtungen, die Mensa und der Stab des Studentenbereichs. Studierende der Ingenieurwissenschaften sind hier ebenfalls in zehn, zum großen Teil modern eingerichteten Unterkunftsgebäuden untergebracht. Auf der Südseite der BAB 24, auf dem Gelände der ehemaligen Hanseatenkaserne in der Stoltenstraße befinden sich die Unterkünfte für alle übrigen Studenten sowie der Sanitätsbereich. Jedem Studierenden steht ein Einzelzimmer mit einer Größe zwischen 14 und 20 m² zur Verfügung, zum großen Teil mit integrierter Nasszelle/Toilette. Gekocht wird in den zum großen Teil modern eingerichteten Gemeinschaftsküchen, hier findet auch das soziale Leben zwischen Studium und Hamburger Nachtleben statt.

Finanzierung

Während des Studiums erhalten die Studenten, gemäß ihrer Besoldungsgruppe und ihres Dienstalters, das ihnen zustehende Gehalt zuzüglich eventueller Orts- und Familienzuschläge. Folglich sind sie, im Gegensatz zum Großteil ihrer zivilen Kommilitonen, nicht darauf angewiesen, sich ihren Lebensunterhalt mittels BAföG oder Nebenjobs zu verdienen. Lediglich eine Unterkunftspauschale ist für das Zimmer im Wohnheim zu entrichten, diese entfällt, wenn der Student eine Wohnung außerhalb bezieht, zum "Heimschläfer" wird.

Freizeitbetätigung & Nachtleben

Aufgrund des im Vergleich zu zivilen Hochschulen sehr eng gestrickten Studienplans ist es für die Studierenden oftmals nicht einfach, "normalen" Freizeitbetätigungen nachzugehen. Es haben sich an der Universität jedoch im Laufe der Jahre sehr viele Interessengemeinschaften gebildet, welche in Vereinsatmosphäre Freizeitbetätigung bieten, dies meistens so, dass diese nicht mit dem Studium kollidiert. Jedoch bleibt grundsätzlich Zeit, das vielfältige Nachtleben der Hansestadt zu erkunden, entgegen anderslautender Gerüchte halten sich die Soldaten allerdings nicht nur im Bereich der Reeperbahn auf. Höhepunkte mehr interner Natur sind von den Studenten selbst ausgerichtete Feiern, welche denen im Zivilen in nichts nachstehen. Traditionell zu nennen wären hier die
  • WI-Party (letztes Oktoberwochenende, ausgerichtet vom ältesten Wirtschaftsingenieurjahrgang)
  • Päd-Party (Mitte bis Ende Juni, ein open-air im Hanseatenbereich, der Heimstätte der Pädagogen)
  • Trimesteranfangsfete (auch "TAF" genannt, veranstaltet vom Konvent der Universität)

Sonstiges


Grundsätzlich bedingt ein Studium an der Helmut-Schmidt-Universität mindestens eine zwölfjährige Verpflichtungszeit in der Laufbahn der Offiziere bei der Bundeswehr. Hierzu gehört ein dreitägiges Auswahlverfahren (Assessment-Center) an der Offizierbewerberprüfzentrale in Köln. Je nachdem, für welche Teilstreitkraft und Truppengattung man sich bewirbt, macht man in den entsprechenden Truppenteilen die vorgesehene militärische Ausbildung, bevor man an die Universität versetzt wird.

Als schulische Voraussetzung ist eine normale Hochschulzugangsberechtigung notwendig, welche im Geltungsbereich des Landeshochschulgesetzes der Freien und Hansestadt Hamburg anerkannt ist. Jedoch werden Bewerber beim Auswahlverfahren auch ansatzweise geprüft, ob sie für den von ihnen gewählten Studiengang geeignet sind.

Weblinks


Streitkräftebasis (Bundeswehr) | Ausbildungsstätte der Bundeswehr | Universität in Deutschland | Bildung und Forschung in Hamburg | Bezirk Hamburg-Wandsbek

 

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