Helma Seitz (* 23. Februar 1913 in Offenbach am Main; † 11. Juli 1995 in Köln) war eine deutsche Schauspielerin.
Sie wurde vor allem durch ihre Rolle als "Rehbeinchen", die Sekretärin des Kommissars Keller, bekannt, die sie in zahlreichen Folgen der Krimiserie verkörperte.
Die Fabrikantentochter absolvierte eine Schauspielausbildung und begann eine Bühnenkarriere, die sie zunächst nach Frankfurt am Main, Hannover und Oldenburg führte. Nach ihrer Heirat mit einem amerikanischen Geschäftsmann, einem zehnjährigen Intermezzo in New York und ihrer Scheidung kehrte sie auf die Bühne zurück und spielte u. a. in Linz, Kiel und München. 1968 stand sie für den Dreiteiler Babeck erstmals vor der Fernsehkamera. Sie wirkte in zahlreichen Mehrteilern und Serien mit und erhielt mehrere Auszeichnungen: 1970, 1971 und 1972 in Folge den Goldenen Bambi, 1975 den Silbernen Bambi.
In zweiter Ehe war Helma Seitz mit einem österreichischen Theaterintendanten verheiratet. Ihre Tochter Renate Becker aus der ersten Ehe wurde ebenfalls Schauspielerin.
Frau | Deutscher | Schauspieler | Fernsehschauspieler | Geboren 1913 | Gestorben 1995
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