| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_helgoland.gif | Karte_helgoland_in_deutschland.png |
| Wahl- und Wappenspruch | |
| Grün ist das Land, rot ist die Kant', weiß ist der Sand, das sind die Farben von Helgoland. | |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Pinneberg |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 61 m ü. NN |
| Fläche: | 1,7 km² |
| Einwohner: | 1.650 (27. Mai 2006) |
| Bevölkerungsdichte: | 869 Einwohner je km² |
| Amtssprache: | Deutsch, Friesisch |
| Umgangssprachen: | Helgoländisch Halunder Niedersächsisch Platt |
| Postleitzahlen: | Ort: 27498 Postfächer: 27483-27494 |
| Vorwahlen: | 04725 |
| Kfz-Kennzeichen: | PI |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 56 025 |
| Gemeindegliederung: | 1. Hauptinsel 1.1 Oberland 1.2 Mittelland 1.3 Unterland 2. Düne |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Lung Wai 28 27498 Helgoland |
| Offizielle Website: | www.helgoland.de |
| E-Mail-Adresse: | info@helgoland.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Frank Botter (SPD) |
Helgoland ist zwar Teil des deutschen Wirtschaftsgebiets, gehört aber weder zum Zollgebiet der Europäischen Union (Art. 3 Abs. 1 ZK) noch zum deutschen Steuergebiet.
Helgoland, das aus der rund 1,0 km² großen Hauptinsel sowie der etwa 0,7 km² großen Düne besteht, liegt etwa 70 Kilometer südwestlich der Südspitze von Sylt, 43 Kilometer westlich der Westküste der Halbinsel Eiderstedt, 62 Kilometer nordwestlich der Elbemündung, 55 Kilometer nordwestlich der niedersächsischen Küste bei Cuxhaven, 43 Kilometer nördlich von Wangerooge, 70 Kilometer nordöstlich von Norderney und 95 Kilometer nordöstlich von Borkum. Die genaue Lage von Helgoland ist 54°11' nördliche Breite und 7°53' östliche Länge.
Ein interessanter archäologischer Fund war der Protosuchus helgolandicus. Es handelt sich hierbei um ein als Skelett bei Helgoland gefundenen Ur-Reptil, das eine Länge von 2,20 Meter hatte. Das Gewicht des im unteren Trias, vor ca. 245 Millionen Jahren lebenden Tieres ist nicht bekannt. Seine Augen waren sehr klein und saßen sehr hoch am Kopf. Es ist anzunehmen, dass er wie ein heutiges Krokodil an der Oberfläche Amphibien und Reptilien jagte. Sein Lebensraum waren periodisch trockenfallende Gewässer der Savanne, die es in dieser Zeit im Gebiet von Helgoland gab.
Im Buntsandstein wurden große Mengen des Verwitterungsmaterials aus den Hochländern abgetragen und in tieferliegenden Regionen sedimentiert. Im Gebiet Helgolands haben diese Ablagerungen eine Mächtigkeit von mehr als 1000 Meter. Sie bilden den sichtbaren Teil der heutigen Felseninsel.
Auch in der folgenden erdgeschichtlichen Abteilung des Muschelkalk war das Gebiet Helgolands Sedimentationsgebiet. Die Ablagerungen aus dieser Zeit haben eine Mächtigkeit von mehr als 300 Meter. Eine große Zahl von Fossilienfunden belegt zudem die günstigen Lebensbedingungen zu dieser Zeit. So wurden verschiedene Fische, Meeressäuger, Muscheln und Schnecken gefunden.
Auch aus der vor 140 Millionen Jahren beginnenden Kreidezeit sind im Helgoländer Raum Sedimentschichten zu finden. In dieser Zeit war der gesamte Nordseeraum Meeresgebiet. Im marinen Bereich bildete sich unter warmen und feuchten Klimabedingungen eine reichhaltige Flora und Fauna, so dass die Kreideschichten heute äußerst fossilienreich sind.
Im direkten Zusammenhang mit dieser Verfestigung und somit der Zunahme der Dichte sowie des Drucks auf die unteren Schichten ist auch die Heraushebung des Helgoländer Buntsandsteinfelsens zu sehen.
Im Laufe der Zeit lagerten sich über den permischen Salzgesteinen im Erdmittelalter die Schichten des Trias, der Kreide sowie des Tertiär ab. Jede neue Sedimentationsschicht hatte auch zur Folge, dass die jeweils unterlagernden Sedimente durch die Last der darüberlagernden Sedimente weiter verfestigt und verdichtet wurden.
Die untenliegenden Salzgesteine lassen sich jedoch nur bis zu einer Dichte von maximal 2,2 g/cm³ verdichten. Mit zunehmender Tiefe und somit mit zunehmendem Druck erhöht sich der Dichtewert einer Schicht, so dass es im Bereich der Zechsteinsalze zu einer Dichteanomalie kam. Das Salzgestein reagierte plastisch auf den immer stärkeren Druck und neigte dazu, bevorzugt an Schwächezonen, wie Verwerfungen, aufzusteigen, um so zu einer Druckentlastung zu gelangen. Beim Aufstieg kommt es aber auch dazu, dass die aufliegenden Schichten mitgehoben werden. Man spricht bei diesem Phänomen von Salzkissen, in dessen Scheitelbereich Helgoland sich befindet.
Die Aufwölbung des Buntsandsteins sowie der weiteren Schichten durch den Aufstieg des Salzes (Salztektonik) wird auch in der heutigen tektonischen Struktur Helgolands sichtbar. Der Scheitel der Salzstruktur verläuft von Nordwesten (Nordnordwest - NNW) nach Südosten (Südsüdost - SSO). Dies gibt die Streichrichtung der auflagernden Deckschichten an, die an den Abrasions-Plattformen im nördlichen Felswatt zu erkennen sind. Die Schichten sind bei der Aufwölbung gekippt worden, so dass heute eine Neigung der Buntsandsteinfelsen von circa 17 bis 20° zu erkennen ist. Somit finden wir an der Westseite Helgolands nach oben zeigende Schichten, während die Schichten an der Ostseite nach unten zeigen.
Während der Elster-Eiszeit (vor etwa 480.000 bis 300.000 Jahren) und der Saale-Eiszeit (vor etwa 280.000 bis 130.000 Jahren) wurde auch Helgoland von der Vergletscherung erfasst, wovon abgelagerte Geschiebelehme bis heute zeugen. Das Vordringen des Eises dürfte in dieser Zeit auch zu einer starken Abtragung der gehobenen und gekippten Schichten bis hin zu einer Freilegung der Salzstruktur im Bereich des westlich vorgelagerten Görtels. Das zwischen den Kaltzeiten vordringende Meer hat weiter zur Abrasion dieser Schichten beigetragen.
Erst lange nach dem Ende der letzten Kaltzeit begann Helgoland im Zuge des ansteigenden Meeresspiegels, sich vor etwa 3500 bis 4000 Jahren vom Festland zu lösen, nachdem es zuvor lange Zeit über eine westlich verlaufende Landbrücke mit dem Festland Mitteleuropas verbunden war.
Bei der Verwitterung ist besonders das kühle Winterklima von Bedeutung. Die Kälte fördert die physikalische Verwitterung des Gesteins. Die Frosteinwirkung zerklüftet und zersprengt das Gestein und fördert Gesteinsschutt als Verwitterungsrest zu Tage, der am Fuß der Klippen angelagert wird. Hierbei wird das Kliff langsam zurückgedrängt und so die Insel verkleinert.
Typisch für Helgoland war hierbei auch die Entstehung von Felsvorsprüngen (Hörner) mit dazwischenliegenden Buchten (Slaps). Im Laufe der Zeit und unter weiterem Meeres- und Wettereinfluss können diese Vorsprünge von Brandungstoren durchbrochen werden, die beim Einsturz der Bogenverbindung einzelne Felstürme (Stacks) hinterlassen. Der "Hengst", heute als Lange Anna bezeichnet, ist mit einer Höhe von gut 48 m ein derartiger Stack, und der einzige, der sich bis heute gehalten hat.
Von größerer Bedeutung war jedoch ab dem Mittelalter der Muschelkalk- und Gipsabbau am damaligen Wittekliff. Dieser Abbau trug zu einer raschen Zerstörung der Steilfelsen bei, die 1720/1721 schließlich so instabil waren, dass sie einer Sturmflut nicht mehr standhalten konnten.
Weitere Rohstoffprospektionen blieben erfolglos, so dass über die Vorkommen fossiler Brennstoffe im Bereich Helgolands bislang keine weiteren Angaben getroffen werden können.
Schutzmaßnahmen veränderten die Gestalt der Insel weiter: Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war die Felseninsel ungeschützt und hatte durch Abrasion und Verwitterung jährlich einen hohen Flächenverlust zu verzeichnen.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts begannen im Zuge einer zunehmenden Bebauung Planungen für einen wirksamen Brandungs- und Sturmflutschutz. Vorangetrieben wurden diese Planungen durch eine starke militärische Nutzung der Insel. So wurde bereits im Jahre 1903 mit dem Bau einer Schutzmauer auf der stärker witterungs- und brandungsgefährdeten Westseite begonnen, die 1927 fertiggestellt war. Im weiteren Verlauf wurden auch der Norden und der Osten der Hauptinsel in die Schutzmaßnahmen einbezogen, die die Grundlage für die Erschließung des Ostlandes waren. Später wurde auch die Düne in die Schutzmaßnahmen miteinbezogen.
Vor der weiterhin voranschreitenden Verwitterung können jedoch auch die Schutzmauern nicht schützen. Davon zeugt der Verwitterungsschutt am Sockel der Steilküsten, der stellenweise schon bis an die Schutzmauern angelagert ist. Wurde dieser früher noch von den Sturmfluten fortgetragen, so staut er sich heute an den Ufermauern. Infolge dieser Entwicklung wird Helgoland zwar nicht mehr flächenmäßig kleiner, doch nun droht es auf lange Sicht unter den Schuttkegeln der Verwitterung, die sich langsam begrünen, zu versinken.
Der letzte bedeutende und bis heute markante Eingriff in die Gestalt der Insel hat während und nach dem Zweiten Weltkrieg stattgefunden: Am 18. April 1945 war der damalige U-Boot-Stützpunkt Ziel eines massiven Luftangriffs der Briten, die die Insel in den Folgejahren als Übungsziel für die britische Luftwaffe nutzten. Von den Bombardierungen zeugen die Bombenkrater im heutigen Oberland.
Zwei Jahre später, am 18. April 1947, sollten in einer Sprengung sämtliche militärischen Anlagen auf und unter der Insel sowie alte Munitionsbestände vernichtet werden, um so eine weitere Nutzung Helgolands aus militärischer Sicht unmöglich zu machen. Die Sprengung von ca. 4000 Tonnen Munition erschütterte die Insel mit ihrem Sockel bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern und führte zu einer nachhaltigen Veränderung ihres Aussehens (Näheres dazu im Abschnitt Militärische Bedeutung).
Aus der Antike sind uns nur wenige Nachrichten über Nordeuropa überliefert. Aber in der Naturgeschichte Plinius d. Älteren wird mehrfach der heute nicht mehr erhaltene Reisebericht des Pytheas von Massilia (325 v. Chr.) zitiert. In folgender Textstelle ist offenbar von Helgoland die Rede:
Die Christianisierung gelang erst 100 Jahre später durch Bischof Luidger von Münster, der alle Heiligtümer Forsetis vernichten ließ und den Helgoländer Häuptlingssohn Landicius zum Priester weihte. Damit fanden auch die anderen Insulaner zum Christentum. So wurde Helgoland früher als angrenzende Regionen missioniert. Kunde vom frühmittelalterlichen Heiligland gibt auch Adam von Bremen in seinen res gestae aus dem Jahre 1076.
Häufig wird Helgoland auch mit der Piraterie in Verbindung gebracht. Klaus Störtebeker und seine Likedeeler nutzten die Insel als Stützpunkt, bis im Jahre 1401 ein Hamburger Flottenverband in der Nähe von Helgoland Störtebeker in einer Seeschlacht gefangennehmen konnte. Ob dieser die Insel aber je betreten hat, ist nicht belegt.
Wie das übrige Nordfriesland gelangte Helgoland im 12. und 13. Jahrhundert unter die dänische Krone und galt ab dem 14. Jahrhundert als Teil des Herzogtums Schleswig. Bei der Landesteilung von 1544 wurde Helgoland zunächst übersehen, dann aber per Losentscheid dem Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf zugesprochen. Bis 1713/21 gehörte die Insel zu diesem Herzogtum im Herzogtum. Es hatte den Status einer Landschaft mit einem hohen Grad an Selbstverwaltung.
Als das Herzogtum Schleswig-Holstein-Gottorf nach dem Großen Nordischen Krieg 1713 und endgültig 1721 auf seine holsteinischen Landesteile reduziert wurde und auf die schleswigschen Besitzungen verzichten musste, wurde Helgoland Bestandteil eines weitgehend einheitlichen Herzogtums Schleswig unter der dänischen Krone.
Während der Kontinentalsperre – 1806 von Napoleon gegen Großbritannien verfügt – entwickelte sich Helgoland zu einem lebhaften Schmuggelplatz.
Im Frieden von Kiel 1814 verblieb Helgoland bei den Briten (siehe Geschichte Dänemarks). Das Seebad Helgoland wurde 1826 von J. A. Siemens gegründet. Es kamen viele Schriftsteller und Intellektuelle auf die Insel. Der Verleger Campe machte regelmäßig auf der Insel Sommerurlaub. Heinrich Heine rühmte die Insel; wichtig war auch Ludolf Wienbargs Helgolandbuch. Der Dichter Hoffmann von Fallersleben machte auf Helgoland Urlaub und dichtete hier 1841 das Deutschlandlied nach einem „fröhlichen Besäufnis“. In der Helgoländer Urschrift gab es noch die Variante zur dritten Strophe: Stoßet an und ruft einstimmig: Hoch das deutsche Vaterland!
Früher Höhepunkt der Popularität der Insel als Reiseziel waren die fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts.
1864 fand vor Helgoland ein Seegefecht zwischen Österreich und Dänemark statt (siehe Seegefecht vor Helgoland (1864)).
In den Gewässern Helgolands fanden während des Ersten Weltkrieges das erste Seegefecht bei Helgoland 1914 sowie das zweite Seegefecht bei Helgoland 1917 statt. Die Bevölkerung wurde kurz nach Kriegsausbruch evakuiert und konnte erst 1918 wieder zurückkehren.
Die militärischen Anlagen wurden zurückgebaut, aber nicht zerstört, und nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erneut ausgebaut.
1962 wurde Helgoland staatlich anerkanntes Nordseeheilbad.
Dass besonders von den Briten der Insel hohe militärische Bedeutung beigemessen wurde ist daraus ablesbar, dass die Insel im Zweiten Weltkrieg und danach ein wichtiges Kriegsziel war. Am 18. April 1945 um 12 Uhr Mittags richtete ein britischer Luftangriff mit 971 Bombern besonders im Unterland großen Schaden an. Es folgte am 18. April 1947 der erfolglose Versuch der Briten, die Insel zu sprengen – die bis heute größte nichtnukleare Sprengung der Geschichte. Rund 4000 Torpedoköpfe, fast 9000 Wasserbomben und über 91.000 Granaten verschiedensten Kalibers, insgesamt 6700 Tonnen Sprengstoff, waren im Tunnellabyrinth des U-Boot-Bunkers und bei den Küstenbatterien gestapelt; pünktlich um 13 Uhr wurde die riesige Explosion von Bord des Kabellegers „Lasso“ ausgelöst. Ein gewaltiger Feuerstrahl und eine fast tausend Meter hohe Rauchsäule schossen in den Himmel. Die Zerstörung der Insel misslang. Die Explosionen trugen große Mengen Gesteins ab, sodass das Mittelland entstand. Schließlich blieb Helgoland militärisches Sperrgebiet und Übungsgelände für die britische Luftwaffe bis zur Rückgabe der Insel an die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1952.
Heute betreibt die deutsche Marine auf Helgoland unter anderem einen SAR-Rettungshubschrauberstützpunkt.
Schon Anfang des 20. Jahrhunderts standen stattliche regelmäßig fruchtende Feigen auf der Insel. Noch heute steht aus dieser Zeit in der Oberstadt ein sehr alter Maulbeerbaum. Auspflanzversuche mit Hanfpalmen, Honigpalmen und anderen Palmen sowie anderen auf dem deutschen Festland nicht oder nur bedingt winterharten subtropischen Pflanzen (Lorbeer, Yucca, Cordyline, Steineiche und andere) seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts sind erfolgreich verlaufen.
Eine in Deutschland einmalige Touristenattraktion ist das Ausbooten von den Fähren zur Landungsbrücke. Dies ist erforderlich, da der Hafen nicht genügend Platz für die bis zu zehn Seebäderschiffe bietet. Eine Ausnahme bilden die schnellen Katamaranfähren, die den Südhafen direkt ansteuern und die typischen Tagestouristen beispielsweise von Borkum und Norddeich/Norderney nach Helgoland bringen, aber auch zwischen Hamburg und der Insel verkehren und so den Alltag der Bewohner erheblich erleichtern.
In der Wintersaison von Oktober bis März steuern die wenigen Seebäderschiffe ebenfalls direkt den Südhafen an. Ein Ausbooten wäre in dieser Jahreszeit nicht besonders reizvoll und je nach Witterung auch zu gefährlich. In der Wintersaison gibt es auch nur eine regelmäßige Schiffsverbindung zum Festland; diese stellt derzeit, ausgehend von Cuxhaven, die Funny Girl mehrmals wöchentlich sicher.
Weiterhin sind gut 400 m der alten unterirdischen und mehrere Kilometer langen Bunkeranlagen und Schutzräume in Führungen begehbar. Die genaue Zahl und Länge der unterirdischen Gänge auf der Insel sind nach wie vor unbekannt.
Ein sehenswertes Gebäude ist die St.-Nicolai-Kirche auf dem Oberland mit einigen alten und neuen künstlerischen Ausstattungen.
Nicht als Sehenswürdigkeit gedacht, aber bei nautischem Interesse sehenswert, ist der größte Seenotkreuzer der DGzRS, die "Hermann Marwede", sowie als Beispiel für ein SWATH der Lotsen-Tender (abwechselnd "Duhnen" und "Döse").
Seit 1998 gehört die BAH zum Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) mit Sitz in Bremerhaven. Eine weitere Forschungseinrichtung ist die Vogelwarte Helgoland, die früher Teil der BAH war. Infolge der Zerstörungen auf Helgoland nahm sie 1947 ihren Hauptsitz in Wilhelmshaven und heißt jetzt Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“. Die Vogelwarte auf Helgoland ist heute eine Außenstelle dieses Institutes.
Es bestehen diverse Fährverbindungen zum Festland und zu anderen Inseln, so beispielsweise nach Bremerhaven, Cuxhaven, Büsum sowie nicht täglich nach Wilhelmshaven, Amrum, Wyk auf Föhr und Sylt, von denen nur eine einzige (alle zwei Tage nach Cuxhaven ) durch die Reederei Cassen Eils auch im Winter betrieben wird.
Mit Landesgesetz vom 24. Dezember 2004 wurde Friesisch neben Deutsch Amtssprache auf Helgoland.
Siehe auch: Friesen-Droapen
Ende Juli/Anfang August findet seit 2003 der Störtebeker Opti Cup statt, eine Regatta für Optimisten.
Im Rahmen der allgemeinen Begeisterung am Ausdauersport wird auf Helgoland alljährlich ein Marathonlauf veranstaltet, zu dem einige hundert eventhungrige Sportler auf die Insel reisen. Außerdem bietet der VFL Fosite Helgoland noch ein großes Angebot von Sportarten an. Im Sommer findet alljährlich ein Beachvolleyball-Turnier statt.
Eine Fußgängerampel existiert trotzdem: Am Strand warnt sie vor landenden Flugzeugen. Helgo-airport.jpg
Belletristik
Insel (Schleswig-Holstein) | Nordfriesland | Friesland | Ort in Schleswig-Holstein | Ehemalige Kolonie
Helgoland | Heligoland | Helgoland | Heligoland | Helgoland | Heligoland | Helgoland | Heligoland | Helgolân | ヘルゴランド島 | 헬골란트 섬 | Heiligland | Helgoland | Helgoland | Helgoland | Helgoland | Helgoland | Helgoland | Helgoland
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