Helene Weber (* 17. März 1881 in Elberfeld (heute: Wuppertal); † 25. Juli 1962) war eine deutsche Politikerin (ZENTRUM; CDU)
Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm sie den Vorsitz des Bundesverbandes katholischer Fürsorgerinnen Deutschlands und wurde erneut stellvertretende Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes. Nach dem Tod von Elly Heuss-Knapp wurde sie Vorsitzende des Müttergenesungswerks
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie in beide ernannten Landtage von Nordrhein-Westfalen berufen. 1947/48 gehörte Helene Weber dem Zonenbeirat für die britische Besatzungszone an. 1948 wurde sie in den Parlamentarischen Rat gewählt, um als eine von vier Frauen an dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland mitzuwirken, sie war dort als Schriftführerin Mitglied des Präsidiums. Von 1949 bis zu ihrem Tode war sie Mitglied des Deutschen Bundestages in der Fraktion der CDU. Sie vertrat den Wahlkreis Aachen-Stadt im Parlament. In der vierten Legislaturperiode war Helene Weber nach Konrad Adenauer und Robert Pferdmenges drittältestes Mitglied des Bundestages.
Nach Helene Weber sind das Helene-Weber-Berufskolleg in Paderborn und die katholische Familienbildungsstätte Helene-Weber-Haus in Gelsenkirchen benannt.
Frau | Deutscher | Reichstagsabgeordneter | Mitglied des Parlamentarischen Rates | Bundestagsabgeordneter | Zentrum-Mitglied | CDU-Mitglied | Politiker (Preußen) | Politiker (Nordrhein-Westfalen) | Geboren 1881 | Gestorben 1962
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