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Helen Hayes, eigentlich Helen Hayes Brown (* 10. Oktober 1900 in Washington (D.C.); † 17. März 1993 in Nyack/New York) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre Karriere begann 1905 als Kinderstar und erstreckte sich über 80 Jahre.

Helen Hayes gewann den Oscar als beste Schauspielerin (1932 für The Sin of Madelon Claudet) und als beste Nebendarstellerin (1971 für Airport), den Emmy (1953 und 1978), den Tony Award (1947, 1958 und 1980) und 1976 einen Grammy in der Kategorie Best Spoken Word Recording. Sie war die erste Person, die diese vier Preise in Wettbewerbskategorien erhalten hat.

Ihren ersten Film drehte sie bereits 1917 mit "The Weavers of Life". Sie heiratete am 17. August 1928 den Drehbuchautoren, Regisseur und Produzenten Charles MacArthur, seit dem 21. April 1956 war sie verwitwet. Ihre Tochter Mary verstarb 1949 im Alter von 19 Jahren, der Schauspieler James MacArthur ist ihr Adoptivsohn. Hayes wurde als "First Lady of the American Theatre" bezeichnet.

Ihre letzten drei Filme waren Verfilmungen von Geschichten nach Agatha Christie für das Fernsehen, wobei sie zweimal auch die Miss Marple spielte (1983: Das Mörderfoto und 1985: Mord mit doppeltem Boden).

Helen Hays hatte unter anderem auch Auftritte in den Serien "Love Boat" und "Ein Engel auf Erden".

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Frau | US-Amerikaner | Schauspieler | Oscarpreisträger | Geboren 1900 | Gestorben 1993

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