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Ganz allgemein wird der Begriff Heizkörper für viele technische Geräte zu Beheizungszwecken verwendet.

Funktion


Am verbreitetsten ist die Verwendung des Begriffs Heizkörper für Radiatoren. Das sind wärmeübertragende technische Bauteile für die Wärmeübertragung von im Heizmedium (meist Wasser) enthaltener thermischer Energie an die Umgebung (meist Luft), um eine für Menschen behagliche Temperatur herzustellen und aufrecht zu erhalten. Dem gleichen Zweck dienen Heizleisten und Konvektoren.

Ein Temperaturgefälle ist für die Wärmeübertragung immer notwendig; je größer das Temperaturgefälle, desto größer die Wärmemenge, die je Zeiteinheit und Fläche übertragen werden kann.

Wärmeträger


  • Wasser
  • Dampf
  • (Mineral)öle

Beispiele von Heizkörpern


20041206_1832_1763a-Rippenheizkörper_aus_Grauguss-800px.JPG]] Früher waren vor allem Heizkörper aus Grauguss gebräuchlich, diese hatten, verglichen mit den heutzutage eingesetzten modernen Flachheizkörpern, eine geringere Oberfläche sowie eine sehr hohe Eigenmasse, waren dafür jedoch sehr korrosionsbeständig.

Kennzeichnend für die aktuell gängigste Bauformen ist die gerippte Konstruktion aus kaltverformten und rollgeschweißten Stahlblechen, dadurch werden große Oberflächen erzielt. Die so hergestellten Heizkörper werden noch lackiert oder pulverbeschichtet.

Daneben werden vermehrt auch Heizkörper aus Stahlrohr eingesetzt, speziell im Sanitärbereich wird diese Bauform aus praktischen (Handtuchtrockner) und ästhetischen Gründen eingesetzt.

Aktuelle Heizkörper sind in verschiedensten Ausführungen (Art der Anschlüsse, Länge, Breite) und auch Farben erhältlich und nach erfolgreicher Montage sofort einsatzfähig.

Eine Sonderform stellt die Fußboden- und Wandheizung dar. Hier dienen die Oberflächen der mit Rohren oder elektrischen Heizdrähten versehenen Wände oder Fußböden als großflächiger Heizkörper.

Ausführungen


Passiv

Die überwiegende Ausführungsform verfügt über keinen Lüfter. Dadurch wird die Wärme hauptsächlich durch Konvektion übertragen.

Vorteil:

  • Geräusch- und vibrationslos
  • keine Zusatzenergie notwendig

Nachteil

  • Passive Radiatoren müssen für die gleiche Wärmeabfuhr großflächiger dimensioniert werden.

Aktiv

Bei einem aktiven Heizkörper ist zusätzlich noch ein Lüfter (Ventilator) montiert, um die Konvektion zu erhöhen. Vielfach sind die Heizkörper mit zusätzlichen Blechlamellen versehen. Dadurch wird mehr Umgebungsluft um den Oberfläche der Heizkörpers geführt, was die Wärmemengenabfuhr erhöht. Damit sind bei gleicher Wärmemenge kleinere Heizkörper notwendig. Diese Bauart wird meist bei beengten Raumverhältnissen oder unter Fenstertüren angewendet.

Vorteil:

  • Aktive Radiatoren können für die gleiche Wärmeabfuhr kleiner dimensioniert werden.

Nachteile:

  • Geräusch und Vibrationen durch Lüfter
  • Zusatzenergie notwendig
  • keine kostengünstige Erfassung mit Heizkostenverteilern möglich, da variable Wärmeleistung. Die Erfassung ist über Wärmemengenzähler im Heizkreis möglich, was jedoch erheblich Kostenintensiver ist.

Siehe auch


Weblinks


Heiztechnik

Радиатор | Radiator

 

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