Heinz Maier-Leibnitz (* 28. März 1911 in Esslingen am Neckar; † 16. Dezember 2000 in Allensbach) war ein deutscher Physiker und Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
An der Technischen Universität München begründete er eine Schule der nuklearen Festkörperphysik. Das Doktorarbeitsthema, das er an Rudolf Mößbauer vergab, brachte diesem den Nobelpreis ein.
Er leitete von 1952 bis 1961 das Institut für Technische Physik der TU München. Maier-Leibnitz war 1967 bis 1972 Gründungsdirektor des Institut Laue-Langevin (ILL) in Grenoble; später ging er als Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nach Bonn (1975-1979).
Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1984 den Otto-Hahn-Preis der Stadt Frankfurt am Main, 1986 den Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik.
Maier-Leibnitz ist auch der Autor eines Kochbuchs.
In zweiter Ehe heiratete er die Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann.
Mann | Deutscher | Physiker (20. Jh.) | Geboren 1911 | Gestorben 2000
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