Codex Manesse Heinrich von Frauenberg.jpg, 14. Jh.)]]
Heinrich von Frauenberg (*1257 - †1314) war während des Hochmittelalters einer der Freiherren auf der Burg Gutenberg.
Er stammt aus einem Bündner Geschlecht, das seine Stammburg bei Ruschein hatte. Heinrich verließ 1290 das Bündnerland und kam auf die Burg Gutenberg bei Balzers (Liechtenstein). Diese besaß er zusammen mit Ulrich von Gutenberg (nicht der Minnesänger Ulrich von Gutenburg). Heinrich führte ein Leben als kampflustiger Haudegen. Dies beweist die Beteiligung an der Verschwörung (unter Mitbeteiligung Ulrich von Gutenbergs), deren Opfer König Albrecht von Habsburg bei Königsfelden war. Zudem war er Minnesänger und ist in der Manessischen Liederhandschrift (Codex Manesse) mit fünf Liedern verewigt (siehe Bild). Sein Wappen zeigt im blauen Feld aufrecht einen goldenen Greif, mit roter Zunge und rot bewehrt.
Am 16. August 1956 wurde Balzers von Fürst Franz Josef II. von Liechtenstein ein neues Wappen, das der Freiherrn von Frauenberg, verliehen.
Mann | Autor | Literatur (Mittelhochdeutsch) | Literatur (13. Jh.) | Mittelalter (Literatur) | Minnesang | Gestorben 1314
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