Heinrich von Drasche-Wartinberg (* 19. April 1811 in Brünn; † 24. Juli 1880 in Inzersdorf bei Wien) erbte, als sein Onkel Alois Miesbach 1857 verstarb, dessen Ziegelfirma und baute sie zur heute noch existierenden Wienerberger AG aus. Sein Sohn Richard von Drasche-Wartinberg war ein bekannter österreichischer Asienforscher, Industrieller und Maler.
Die Draschestraße und der Draschepark wurden im 23. Wiener Gemeindebezirk (Liesing) nach Heinrich von Drasche-Wartinberg benannt und zeigen seinen großen Einfluss in der damaligen Zeit. Im Bereich des heutigen Drascheparks gingen 1857 auch 2 Schlösser (altes und neues Schloss Inzersdorf) in den Besitz der Familie Drasche über, das aber im Verlauf des 2. Weltkrieg, schwer durch Bombentreffer beschädigt wurde und schließlich 1965 im Zuge der Errichtung der Wiener Südosttangente ganz abgerissen worden ist.
Im Jahr 1909 erwarb er das Schloss Ebreichsdorf, dass heute noch im Besitz der Familie ist.
Unternehmer | Österreicher | Mann | Geboren 1811 | Gestorben 1880
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