Heinrich Rohrer (* 6. Juni 1933 in Buchs SG, Schweiz) ist ein Schweizer Physiker. Er erhielt neben Ernst Ruska 1986 gemeinsam mit Gerd Binnig für die Entwicklung des Rastertunnelmikroskops den Nobelpreis für Physik.
Nach seiner Schulzeit schreibt sich Rohrer im Herbst 1951 an der ETH in Zürich im Fach Physik ein. "Zufällig", wie er in seiner Autobiografie sagt. Seine grundlegende Ausbildung in Physik absolvierte er dort bei Wolfgang Pauli und Paul Scherrer. Ab 1955 erarbeitete Rohrer seine Dissertation am Lehrstuhl von Jörgen Lykke Olsen über die Längenänderung von Supraleitern am magnetfeld-induzierten Supraleitungsübergang. 1963 wechselt Rohrer an das IBM Forschungszentrum in Rüschlikon, wo er auch mit Gerd Binnig zusammentrifft, mit dem er gemeinsam, nach Arbeiten über Kondosysteme und GdAlO3, bis 1982 das Rastertunnelmikroskop entwickelte.
Mann | Schweizer | Physiker (20. Jh.) | Nobelpreisträger für Physik | Geboren 1933 | ETH Zürich
Heinrich Rohrer | Heinrich Rohrer | Heinrich Rohrer | Heinrich Rohrer
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