Heinrich Rickert (* 25. Mai 1863 in Danzig; † 25. Juli 1936 in Heidelberg) war ein deutscher Philosoph und Universitätsprofessor.
Ab 1885 studierte er an der Universität Straßburg und studierte dort, nachdem er sein Abitur nachgeholt hatte Philosophie besonders bei Wilhelm Windelband, zudem die Nebenfächer Nationalökonomie (bei Georg Friedrich Knapp und Lujo Brentano) sowie Physiologie (bei Friedrich Goltz).
1886 lernt er in Zürich privat den Philosophen Richard Avenarius kennen. 1888 wird Rickert bei Wilhelm Windelband mit dem Thema „Zur Lehre von der Definition“ zum Dr. phil. promoviert. Nachdem er 1888 zunächst wieder nach Berlin zurückgekehrt war, siedelt er 1889 aus gesundheitlichen Gründen nach Freiburg im Breisgau über.
Dort habilitiert er sich 1891 mit der Schrift „Der Gegenstand der Erkenntnis“ und wirkt danach an der Universität Freiburg zunächst als Privatdozent und ab 1894 als außerordentlicher Professor für Philosophie. 1896 wird er in Freiburg Ordinarius.
1915 erhält Rickert einen Ruf an die Universität Heidelberg als Nachfolger von Wilhelm Windelband. Sein Nachfolger in Freiburg wurde Edmund Husserl. Seine Kollegen in Heidelberg sind seinerzeit Hans Driesch, Karl Jaspers und Heinrich Maier. 1932 wird Rickert emeritiert.
Philosoph (19. Jh.) | Philosoph (20. Jh.) | Mann | Deutscher | Geboren 1863 | Gestorben 1936 | Kantianer
Heinrich Rickert | Heinrich Rickert (filozof) | Heinrich Rickert | Heinrich Rickert
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