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Heinrich Kley (geboren 1863 in Karlsruhe, gestorben 1945 in München(?)) war ein deutscher Zeichner, Karikaturist und Maler.

Seine grotesken und humorvollen, teils aber auch sehr düsteren Zeichnungen wurden in der Jugend und im Simplicissimus veröffentlicht und machten Kley schlagartig bekannt. Der Kunsthändler Franz Joseph Brakl erzielte mit Kleys Werken großen Umsatz und nannte diesen Künstler sein "täglich Brot".

Unter anderem war auch der Comiczeichner Joe Grant mit Kleys Werken gut vertraut. Dieser machte Walt Disney auf Kley aufmerksam, der daraufhin über Jahre hinweg eine große Privatsammlung anlegte. Viele Filme aus den Disney-Studios sind von Kleys Motiven beeinflusst. Disney ist wohl auch einer der Gründe dafür, warum Kley in den USA heute noch ein Begriff ist. In Deutschland ist Kley heute nahezu unbekannt.

Eine kleine Auswahl seiner Buchveröffentlichungen:

Heinrich Kley, Leut‘ und Viecher. Album. Albert Langen München o. J. Hetaerenbriefe. Eine Auswahl aus Alciphron, Lucian u. a. Übersetzt von Dr. Hans W. Fischer. Mit Bildern von Heinrich Kley. Georg H. Wigand‘sche Verlagsbuchhandlung Leipzig o.J.

Lucian, Lucius oder der Esel. Vorwort von Georg Cordesmühl. Bilder von Heinrich Kley. Georg H. Wigand‘sche Verlagsbuchhandlung Leipzig o.J. Justinus Kerner, Die Reiseschatten. Mit Urzinkzeichnungen von Heinrich Kley . Hans von Weber Verlag München 1921

Festzug. Jubiläum der Universität Heidelberg 1386 - 1886. Festzugs-Album, von Heinrich Kley in Karlsruhe unter Leitung von Professor Hoff entworfen und gezeichnet. Verlag von Bangel & Schmitt (Otto Petters), Univ.-Buchhandlung und Edmund von König, Kunsthandlung in Heidelberg (Vermutlich Kleys erste Veröffentlichung)

Deutscher Maler | Zeichner | Geboren 1863 | Gestorben 1945 | Mann

Heinrich Kley

 

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