Heinrich II. der Reiche (* 1190; † um 1251) war in den Jahren 1198 bis 1250/1251 Graf von Nassau.
Heinrich war der älteste Sohn von Kunigunde von Ziegenhain und Graf Walram I. aus dem Haus Nassau, den er 1198 im Alter von acht Jahren beerbte. In der Reichspolitik war er, bis auf eine Parteinahme für Kaiser Otto IV. in den Jahren 1209-11 weitgehend stauferfreundlich. So setzte er in den Jahren 1212-1214 auch den Gegner Kaiser Friedrichs II., Erzbischof Dieter von Trier gefangen; auch der Mainzer Erzbischof zählte zu seinen Gegnern, gegen den er die Burg Sonnenberg errichtete, während Dieter gegen die Nassauer Montabaur befestigte. Rückhalt fand Heinrich bei Erzbischof Engelbert I. von Köln, dem er für seinen Schutz 1224 allerdings auch die Hälfte von Siegen abtreten musste. 1247 nahm er Partei für Wilhelm von Holland und begann ab 1248 eine Fehde mit Hessen um das Herborner Land, die über seinen Tod hinaus die nassauisch-hessischen Beziehung für Jahrhunderte belastete. In diesem Zusammenhang ist sein Bau der Burg der Stadt Dillenburg zu sehen.
Mann | Graf (Deutschland) | Haus Nassau | Geboren 1190 | Gestorben 1251
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"Heinrich II. (Nassau)".
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