Der Heißluftballon wurde von den Brüdern Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier erfunden. Aus der Beobachtung, dass Rauch nach oben steigt, schlossen sie, dass Rauch, in einem leichten Behälter verpackt, den ganzen Behälter nach oben ziehen müsste. Sie gingen irrtümlich davon aus, ein neues, leichtes Gas entdeckt zu haben. Die erste Fahrt war genau am 4. Juni 1783, Menschen waren nicht an Bord. Die zweite Fahrt fand am 19. September in Versailles statt. Weil man der Sache aber noch nicht richtig traute, und auch noch nichts über das Luftmeer wusste, zog man es vor, statt Menschen drei Tiere, nämlich einen Hahn, eine Ente und einen Hammel zu befördern. Balloons 3 bg 060504.jpg
Die ersten Ballonfahrer in der Menschheitsgeschichte waren Pilâtre de Rozier und der Gardeoffizier d'Arlandes, die am 21. November 1783 aus dem Garten des Schlosses La Muette bei Paris mit einem Heißluftballon aufstiegen.
Am 16. September 1979 gelang den beiden thüringischen Familien Strelzyk und Wetzel mit einem selbstgebauten Heißluftballon eine spektakuläre „Republikflucht“ aus der DDR nach Bayern.
Heißluftballons wurden nach ihren Erfindern auch Montgolfièren genannt.
Verfeinerte Betrachtungen beziehen die Umstände mit ein, dass mit steigendem Ballondurchmesser sowohl mehrere Brenner als auch konstruktionsbedingt andere Materialien für die Hülle benötigt werden.
Dieser Effekt wird bei insbesondere in den USA beliebten Wettbewerben genutzt, bei denen es meist das Ziel ist, mit einem kleinen Markierungsbeutel (Beanbag) ein bestimmtes, ausgelegtes Kreuz zu treffen. Der Ort des "X" kann entweder bereits zu Beginn des Wettbewerbes bekannt sein, so dass die Piloten einen geeigneten Startplatz suchen müssen, oder von einem vorausfahrenden Ballon (Hare) ausgelegt werden. Im letzteren Fall müssen die Teilnehmer versuchen, eine zum Hare möglichst gleiche Flugbahn zu erwischen, indem sie auf dessen Höhenänderungen reagieren.
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