Heerlen * ist eine Stadt in der niederländischen Provinz Limburg. Auf einer Fläche von etwa 45 km² leben 92.542 (Stand 1. Januar 2005) Einwohner.
Heerlen besteht aus den Stadtteilen Heerlen und Hoensbroek, das 1982 eingemeindet wurde. Die Stadt liegt im Südosten von Limburg an der Autobahn A 76. Heerlen hat eine Eisenbahnverbindung nach Maastricht und auch nordwärts nach Eindhoven und Venlo über Sittard und Roermond. Mit Aachen ist die Stadt durch die euregiobahn (RB 20) sowie durch eine Buslinie verbunden.
Heerlen war früher ein Zentrum des Steinkohlebergbaus. Als dieser 1971 beendet wurde, entstanden, größtenteils durch Reichssubventionen um Massenarbeitslosigkeit zu verhindern, eine Vielzahl an Industriebetrieben. Auch das zentrale niederländische Statistikamt (Centraal Bureau voor de Statistiek) und ein Teil der Zentralverwaltung des niederländischen Reichssteuerdienstes (Belastingdienst) wurden hierher umgesiedelt. Wegen der Nähe zur deutschen Grenze und der trotz der neuen Industrien immer noch hohe Arbeitslosigkeit hat die Stadt mit einer hohen Drogenkriminalität zu kämpfen, die sie in den letzten Jahren jedoch durch die Operation Hartslag mit Erfolg bekämpfen konnte.
Zu den Heerlener Sehenswürdigkeiten zählen das Schloss (kasteel) Hoensbroek und das Thermenmuseum in der Heerlener Innenstadt. Das Glaspaleis, das 1935 von Frits Peutz entworfen wurde, ist eines der bedeutendsten Bauwerke Klassischen Moderne. Weiterhin verfügt die Stadt über ein Stadttheater, das 2005 renoviert wurde.
Um 1920 wuchs die Stadt stark durch den damals aufkommenden Kohlebergbau.
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