Das Heereswaffenamt (HWA) war die Zentralstelle für die technische Entwicklung und Fertigung von Waffen, Munition und Gerät des deutschen Heeres.
Am 8. November 1919 als Waffenamt im Reichswehrministerium unter Oberst (später Generalleutnant) Wurtzbacher gegründet, erhielt es am 5. Mai 1922 die Bezeichnung Heeres-Waffenamt. Wurtzbacher wurde vom General der Artillerie Becker (1879-1940) als Chef abgelöst wurde. Sein Nachfolger wurde General der Artillerie E. Leeb.
Das Heereswaffenamt war in Friedenszeiten dem Oberbefehlshaber des Heeres unmittelbar unterstellt und seit dem 1. September 1939 dem Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres.
Die Personalstärke schwankte zwischen 7.000 und 195.000 Mitarbeitern (1944 im Vergleich zu 1939). Die vom Chef der Heeresrüstung General der Infanterie Walter Buhle zum 15. Januar 1945 angeordnete Erweiterung des Heereswaffenamtes zum Wehrmachtwaffenamt kam wegen der sich zuspitzenden Lage an den Fronten über Ansätze nicht hinaus. Mitte April 1945 wurde der größte Teil des Heereswaffenamtes, nebst dessen Chef, nach Südbayern verlegt und durch Befehl vom 27. April 1945 endgültig aufgelöst.
Eine der berühmtesten Entwicklungen des HWA war u.a. das Eisenbahngeschütz "Dora".
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"Heereswaffenamt".
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