Der Stadtbezirk Heepen im Osten der kreisfreien Stadt Bielefeld in Nordrhein-Westfalen ist der älteste dieser Stadt und hat etwa 46.000 Einwohner.
Seine Bevölkerungsdichte ist nahezu genauso groß wie die der gesamten Stadt Bielefeld.
Geografie
Geografische Lage
Heepen liegt im
Ravensberger Hügelland.
Verschiedene Fließgewässer wie der Johannisbach entwässern das Gebiet in nördliche Richtung zur
Weser hin.
Ausdehnung des Gebiets des Stadtbezirks
Die Nord-Süd-Ausdehnung des Stadtbezirks beträgt etwa zehn,
die Ost-West-Ausdehnung etwa sechs Kilometer bei einer Fläche von 38,02 Quadratkilometern.
Der tiefste Punkt der gesamten Stadt Bielefeld liegt mit 73 m ü. NN im Ortsteil Brake.
Nachbarorte
Im Süden grenzt der Stadtbezirk Heepen an den Stadtbezirk
Stieghorst,
im Westen an den Stadtbezirk
Mitte,
im Nordwesten an
Schildesche und den
Jöllenbecker Ortsteil Vilsendorf.
Den Norden begrenzt die Stadt
Herford (
Kreis Herford),
den Osten
Bad Salzuflen und
Leopoldshöhe (
Kreis Lippe).
Gliederung des Stadtbezirkes
Zum Stadtbezirk Heepen gehören die ehemaligen Gemeinden
Altenhagen, Brake, Brönninghausen, Heepen, Milse und Oldentrup.
Politik
Bezirksvertretung
Auf Grund der letzten Kommunalwahl
2004 setzt sich die Bezirksvertretung Heepen wie folgt zusammen:
Bezirksvorsteher
- Andreas Rüther (CDU)
- Stv.: Holm Sternbacher SPD
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Ev. Pfarrkirche Peter und Paul. Unter dem jetzigen Schiff wurde ein Vorgängerbau aus der Zeit um 1000 ergraben. Im Inneren findet sich ein frühbarocker Memorienaltar, der 1652 und 1654 bezeichnet ist. Die Kanzel stammt von 1725. Der Orgelprospekt wurde 1692 geschaffen.
- Kath. St.-Hedwig-Kirche, 1955/56 erbaut.
- Gut Lübrassen. Das jetzige Herrenhaus wurde um 1800 errichtet.
- Hof Meyer zu Heepen. Gräftenhof. Das Herrenhaus ist ein einfacher Putzbau in spätklassizistischen Formen. Es wurde 1851 errichtet. Die Fachwerk-Nebengebäude entstanden im späten 18. Jh.
- Haus Milse. Kleine Wasseranlage, die 1194 erstmals erwähnt wurde. Das zweigeschossige Herrenhaus verfügt über zwei Flügel. Sein massives, mit Spitzquadern und Kugeln verziertes Untergeschoss entstand wohl gegen Ende des 16. Jh. Das verputzte, aús Fachwerk bestehende Obergeschoss wurde im 18. Jh. aufgesetzt. Die Eingangsportale sind 1704 und 1698 bezeichnet.
- Ehemalige Vogtei (so genannter „Langer Jammer“), Heeper Straße 440/442. Lang gestreckter Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, der im Kern angeblich bereits 1667 errichtet und 1816 erweitert worden ist.
- Bezirksamt („Heeper Schloss“), Salzufler Str. 13. Der zweigeschossige Putzbau mit Walmdach wurde 1833 als Privathaus der Familie Haase in spätklassizistischen Formen anstelle eines alten Hofes errichtet.
Weblinks