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Poupe-soleil-royal-berain.jpg Das Heck (niederdt.: heck "Umzäunung") war ursprünglich der für den Steuermann vorgesehene hintere erhöhte Teil eines Schiffes, der zum Schutz gegen hohe Wellen mit einer Verschanzung (Schanzkleid) umgeben war.

Später wurde das Heck zum Bereich für den Kapitän und die Offiziere, insbesondere für die Offiziersquartiere, so dass es dann auch als Quarterdeck bezeichnet wurde.

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Heck zum prächtigsten Teil des Schiffes und mit Fensterreihen, Galerien und üppigen Verzierungen ausgestattet. Dadurch wurden die Schiffe jedoch verwundbarer und während einer Seeschlacht versuchten die Segelschiffe so zu manövrieren, dass sie dem Gegner von achtern eine Breitseite ins Heck jagen konnten.

Am Heck befanden sich auch Laternen und die Schiffsflagge. Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Schiffsheck zunehmend runder. Mit dem Aufkommen der Dampfschiffe wurde das Heck zum Platz der Maschinenanlage und die Offiziere fanden weiter vorne im Schiff ihren Platz.

Heute bezeichnet der Begriff "Heck" den hinteren Teil eines Schiffes, Autos etc.

Für die Erläuterung verschiedener Schiffshecktypen siehe: Heckformen (Schiff)

In Norddeutschland bezeichnet Heck außerdem noch immer nach der niederdeutschen Ursprungsbedeutung ein eingefriedetes Stück Land.

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