| Hautflügler | ||||||||||||
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| honigbiene_makro.jpg (Apis mellifera)]] | ||||||||||||
| : | Tracheentiere (Tracheata) |
| : | Sechsfüßer (Hexapoda) |
| : | Insekten (Insecta) |
| : | Fluginsekten (Pterygota) |
| : | Neuflügler (Neoptera) |
| : | Hautflügler (Hymenoptera) |
Aufgrund der großen Artenzahl haben die Hautflügler nicht nur sehr vielfältige Lebensweisen, sondern auch vielgestaltige Morphologie. Sie sind in der Regel durch zwei häutige Flügelpaare mit großen Zellen gekennzeichnet, die gleichsinnig bewegt werden; die Flügel können jedoch auch (z. B. bei den Arbeiterinnen der Ameisen) ganz reduziert sein. Im Flug werden die Flügel häufig durch einen Kopplungsmechanismus miteinander verbunden. Die meisten Hautflügler besitzen große Facettenaugen und drei Punktaugen. Die Mundwerkzeuge (Kiefer) sind beißend und kauend, können jedoch auch leckend-saugend sein, etwa bei den Bienen. Als einzige Tiere innerhalb der Holometabolen Insekten haben die weiblichen Hautflügler ein Legerohr (Ovipositor), welches bei vielen Arten zu einem wehrhaften Stachel umgestaltet ist.
Unter den Hautflüglern sind staatenbildende Insekten häufig, aber auch Parasiten. Die Männchen entwickeln sich parthenogenetisch aus nicht befruchteten Eiern, Weibchen schlüpfen hingegen aus befruchteten Eiern.
Nach der klassischen Einteilung unterscheidet man Pflanzenwespen (Symphyta) und Taillenwespen (Apocrita). Die Pflanzenwespen stellen jedoch keine natürliche Gruppe (Monophylum) dar, sondern eine Zusammenfassung mehrerer Entwicklungslinien. Ihre Larven sind zumeist pflanzenfressende sog. Afterraupen, ähnlich den Raupen der Schmetterlinge.
Die Taillenwespen besitzen im Gegensatz zu den Symphyta die so charakteristische "Wespentaille". Sie trennt aber nur scheinbar Brust und Hinterleib. Anatomisch gesehen ist sie eine Einschnürung des Hinterleibs, dessen erstes Segment fest in die Brust eingefügt ist. Die Larven sind beinlos und wurmartig und werden – anders als die o.g. Pflanzenfresser – vielfach in Brutpflege versorgt. Zu den Apocrita gehören einige hochentwickelte, staatenbildende Familien wie die Ameisen (Formicidae), Echten Wespen (Vespinae), darunter die Hornissen (Vespa), sowie die teilweise auch solitär lebenden Hummeln und Bienen (Apis).
Weitere Angaben zur Systematik finden sich in den Artikeln zu den Untergruppen.
Die Weibchen der Wehrimmen können stechen, indem sie ihren Stachel in die Haut des Opfers einführen und durch den Stachel Gift aus einer Giftdrüse in das Opfer pumpen. Danach ziehen sie
Ameisen mit zurück gebildetem Wehrstachel (z. B. Schuppenameisen - Unterfamilie Formicinae) können sich auch wehren beziehungsweise angreifen, indem sie ihr Gift
Hautflügler stechen Menschen nur in Not – vor allem zur Verteidigung ihres Nestes und wenn sie um ihr Leben fürchten. Die Gefahr durch Stiche wird (von Leuten ohne Allergie) meist überschätzt:
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