| Haussperling | ||||||||||
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| Haussperling.jpg | ||||||||||
| : | Sperlingsvögel (Passeriformes) |
| : | Singvögel (Passeri) |
| : | Sperlinge (Passeridae) |
| : | Passer |
| : | Haussperling |
Der Haussperling ist 14 bis 16 cm groß, wiegt bis zu 30 g und wird im Normalfall vier bis fünf Jahre alt. Es wurden allerdings schon beringte Exemplare beobachtet, die 13 und 14 Jahre alt wurden.
Er ist eher unauffällig graubraun gefärbt und hat einen kräftigen Schnabel. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in ihrer Färbung: Die Männchen sind etwas auffälliger und kontrastreicher, sie haben eine schwarze Kehle, weiße Wangen, einen grauen Scheitel, braune Streifen an den Kopfseiten. Der Rücken und die Flügel sind in verschiedenen Brauntönen (inklusive beige, schwarz und weiß) gefärbt, während Brust und Bauch eher grau sind.
Die Weibchen sind insgesamt unscheinbarer und in einem matteren Braun gefärbt. Ihr graubrauner Kopf hat einen hellen Überaugenstreif.
Der Ruf des Haussperlings ist ein lautes „Tschilp“.
Er ist sehr weit verbreitet und fehlt nur in den Polargebieten, in Westaustralien und in Südostasien. In Amerika und Australien ist der Sperling eingeführt worden und hat sich in diesen Erdteilen schnell ausgebreitet.
Der Haussperling ist in erster Linie ein Körnerfresser. Früher waren Sperlinge auch deshalb so zahlreich, weil bei der Ernte viel Korn auf den Feldern liegenblieb. Auch unverdaute Körner aus Pferdeäpfeln waren eine bedeutende Nahrungsquelle. Heutzutage sind die Erntemaschinen viel effizienter und Pferdefuhrwerke nicht mehr vorhanden, und das geringere Nahrungsangebot ist mit ein Grund für den Rückgang der Bestandszahlen der Sperlinge. In der Stadt passen sich die Spatzen an und werden zu Allesfressern.
Haussperlinge ziehen ab April bis August mehrere Bruten im Jahr hoch (meist zwei bis drei). Das Gelege besteht aus fünf bis sechs Eiern, die 11 bis 13 Tage bebrütet werden. Das Nest wird vom Männchen gebaut und spielt eine Rolle bei der Balz. Es wird allerdings nicht besonders kunstvoll gebaut. Für das Weibchen zählt bei der Partnerwahl vor allen Dingen das Vorhandensein eines Nestes an einem möglichst geschützten Nistplatz.
Als Ulmer Spatz soll er beim Bau des Münsters geholfen haben und ist nun ein Wahrzeichen von Ulm.
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