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Hausmüll sind Abfälle von Privathaushalten, die in Deutschland meist in Mülltonnen abgefüllt und von der Müllabfuhr abgefahren werden. Jährlich entsteht pro Kopf eine Menge von ungefähr 250 kg Hausmüll.

Ständig wachsende Müllberge in Industrie und Haushalten im In- und Ausland lassen sich durch die klassischen Entsorgungsmethoden auf Deponien und durch Müllverbrennung allein nicht sinnvoll bewältigen. Abfallvermeidung, Mülltrennung und Recycling sind daher wichtige Elemente einer modernen Abfallwirtschaft.

Im Bereich der Mülltrennung können folgende Abfallarten unterschieden werden:

In der Schweiz gilt als Hausmüll nur all jener Müll, der nach der Mülltrennung durch die Verbraucher übrig bleibt (was in Deutschland dem Inhalt des "schwarzen Sack" entspricht).

Die erste industrielle Mülltrennung und teilweise -wiederverwertung erfolgte in Deutschland bereits 1898 bei der Hausmüllverwertung München GmbH.

Literatur


  • Helmut Paschlau, Ermbrecht Rindtorff: Verwertung von Hausmüll. Wohin führt die "gewerbliche Sammlung"? Müll und Abfall 36(11), S. 534 - 539 (2004), ISSN 0027-2957
  • Heike Ehrmann, Carl-Friedrich Elmer, Andreas Brenck: Die Entsorgung von Haushaltsabfällen in Deutschland - Entwicklung und Perspektiven aus Verbrauchersicht. Müll und Abfall 38(4), S. 178 - 185 (2006), ISSN 0027-2957

Abfall

 

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