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Hauskloster, bezeichnet die Beziehung eines Klosters zu einer Adelsfamilie.

Oft, aber nicht immer wurde das spätere Hauskloster von der entsprechenden adligen Familie gegründet. In jedem Fall ließ diese Familie dem Kloster zu seiner Ausstattung Grundbesitz, finanzielle Hilfen oder andere Stiftungen zukommen. Dadurch sicherte sie sich die Möglichkeit der Grablege sowie die Memoria für die dort bestatteten Familienmitglieder. Häufig wurden in Chroniken solcher Klöster die Verdienste, aber auch generell die Geschichte der Stifterfamilien festgehalten.

Einige Beispiele für Hausklöster:

Kloster Lichtenthal in Baden-Baden (1288-1372),
Stiftskirche in Baden-Baden (Linie Baden-Baden),
Stiftskirche St. Michael in Pforzheim (Linie Baden-Durlach, ab 1535),
ev. Stadtkirche in Karlsruhe (Grossherzöge, ab 1807)
Stiftskirche in Neustadt an der Weinstraße (14. Jh),
Heidelberger Heiliggeistkirche (15.-17. Jh)
Kloster Scheyern
Theatinerkirche in München (ab 1663)

Klosterbau | Grabbau

 

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