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Das heutige Haus der Kunst ist ein 1937 von Paul Ludwig Troost entworfenes, ursprünglich Haus der Deutschen Kunst benanntes Ausstellungsgebäude in der Münchener Prinzregentenstraße am südlichen Ende des Englischen Gartens.
Trotz des Anspruches, ein Tempel der "deutschen" – sprich, nationalsozialistischen – "Kunst" zu sein, war das Konzept von vorne herein erstaunlich kommerziell ausgelegt: So gab es eine umfangreiche Gastronomie (die heute noch existierende wiedereröffnete "Goldene Bar", ein "Bierstüberl", in dem sich heute die Diskothek und Schickeria-Hochburg "P1" befindet, sowie ein zentrales Restaurant); hauptsächlich dienten aber sämtliche Ausstellungen dem Verkauf, wobei der "Führer" als Hauptkäufer auftrat und sich somit als Mäzen inszenierte.
Während der amerikanischen Besatzung wurde das Gebäude auch wegen der umfangreichen Gastronomie als Offizierskasino genutzt. Einer Anekdote nach wurde dabei im Gebäude ein Basketballfeld angelegt, so dass bei der Wiedereröffnung als Museum noch Markierungen am Fußboden sichtbar waren.
In den Jahren 2003 bis 2004 wurde das in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts veränderte und umgebaute Innere des Hauses in seinen Originalzustand zurückversetzt.
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"Haus der Kunst (München)".
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