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Hauran (arabisch für Schwarzland, alter Name Salmon oder Zalmon, bei den Griechen Auranitis) ist der Name eines Gebirgszuges östlich von Derat und südöstlich von Damaskus. Hauran gehört zu den syrischen Verwaltungseinheiten l Qunaytirah, As Suwayda, and Dar`a.

Die Berge erheben sich aus dem Flachland gleichmäßig bis zu 1839 m Höhe am Tell ed-Dschena. Auf dem Rücken finden sich zahlreiche kegelförmige Erhebungen vulkanischen Ursprungs. Die Gegend des Hauran weist wenig Flüsse auf, ist dennoch durch den regelmäßigen Winterregen sehr fruchtbar.

Nordwestlich ist die wild-zerklüftete Landschaft El-Ledschah vorgelagert, die aus einem gewaltigen Lavastrom entstanden ist. Mehr westlich liegt das Gebiet Nukra, das sehr fruchtbar ist und manchmal auch zum Hauran gerechnet wird.

Hauran wird unter anderem in der Bibel erwähnt: Ezechiel 47:16-18. Im Altertum bildete der Hauran die Grenze des römischen Syrien. Der Name Haruan rührt wahrscheinlich von einer südarabischen Einwanderung im 5. Jahrhundert v. Chr. her, während der alte Name Salmon (griechisch Asalmanos) lautet und auch Schwarzland bedeutet. Da die Gipfel des Gebirges von der Ferne aus gesehen spitzen Giebeln gleichen, wird es gelegentlich auch Giebelgebirge genannt.

Im 19. Jahrhundert unterwarfen die Türken den Hauran und schoben dadurch die Grenze der Sesshaftigkeit weiter nach Süden vor. Sie bildeten dann das Wilajet Syrien mit einem Sandschak Hauran. Hauptort des Hauran war Busra.

Siehe auch: Hauranbahn

Literatur

  • Gottfried Wetzstein: Reisebericht über Hauran und die Trachonen. Berlin (1860)
  • Max Freiherr von Oppenheim: Vom Mittelmeer zum Persischen Golf. 2 Bde. Berlin (1899-1900)

Gebirge in Asien

Hauran | חורן

 

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