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Wappen Karte
Wappen Haslach im Kinzigtal.png Karte_Biberach_in_Baden_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Geografische Lage:
Höhe: 218 m ü. NN
Fläche: 18,71 km²
Einwohner: 6877 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 368 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 6,6 %
Postleitzahl: 77716
Vorwahl: 07832
Kfz-Kennzeichen: OG
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 040
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Marktplatz 1
77716 Haslach
Website: www.haslach.de
E-Mail-Adresse: stadt@haslach.de
Politik
Bürgermeister: Heinz Winkler
Haslach im Kinzigtal ist eine Stadt im mittleren Kinzigtal im Schwarzwald im Ortenaukreis in Baden-Württemberg (Deutschland). Blick über den Mittleren Schwarzwald 2.JPG

Geografie


Geografische Lage

Haslach liegt an der Bundesstraße 33, der Schwarzwaldbahn und der Kinzigtalbahn. Die nächsten größeren Städte sind Offenburg und Freiburg im Breisgau.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an die Stadt Zell am Harmersbach, im Osten an Fischerbach und die Stadt Hausach, im Süden an Mühlenbach und Hofstetten und im Westen an Steinach.

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören neben dem Hauptort Haslach die beiden Ortsteile Schnellingen und Bollenbach.

Geschichte


Haslach ist eine sehr alte Stadt. Römerzeitliche Funde (Keramikscherben, Altarstein, Römisches Grabrelief) lassen eine Besiedlung bereits zu Zeiten des Baus der Militärstraße durch das Kinzigtal (um 74 n. Chr.) vermuten. Bodenfunde deuten auf eine römische Straßenstation hin. Die Stadtgründung selbst dürfte zähringerschen Ursprungs sein, Haslach war von den Zähringern im 11. Jahrhundert als Marktstadt und Zentrum des lokalen Silberbergbaus gegründet worden. Letztere Funktion erlebte unter der Herrschaft der Fürstenbereger (Ersterwähnung des Ortes 1240) einen enormen Aufschwung, Haslach war Sitz eines Bergrichters, der 400 Stollen und Schächte des Kinzigtals verwaltete. 1241 war Haslach in der staufischen Reichssteuerliste mit dem vergleichsweise hohen Betrag von 40 Mark Silber eingetragen, die Erhebung zur Stadt erfolgte 1278.

Nach dem Niedergang des Silberbergbaus im 16. Jahrhundert entwickelte sich Haslach als Amts- und Marktstadt weiter. Im Spanischen Erbfolgekrieg wird Haslach 1704 komplett niedergebrannt und auf dem mittelalterlichen Grundriss der Stadt entstehen vergleichsweise moderne Fachwerbauten in süddeutscher, barocker Abzimmerung.

Seit 1978 steht diese Fachwerkaltstadt, die die Dominanz ihrer Handels- und Marktfunktion bis heute bewahrt hat, unter Ensembleschutz (Denkmalschutz des Landes Baden-Württemberg).

Politik


Die Stadt ist Sitz der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Haslach im Kinzigtal, der die Gemeinden Fischerbach, Hofstetten, Mühlenbach und Steinach angehören. Als weitere zentralörtliche Funktion ist Haslach Standortgemeinde des lokalen Notariats.

Gemeinderat

Dem Gemeinderat gehören neben dem Vorsitzenden und Bürgermeister 19 Mitglieder an, zehn von der CDU, drei von der SPD, drei von Bündnis 90/Die Grünen und drei gehören der Freien Wählervereinigung an.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

  • Schwarzwälder Trachtenmuseum
  • Hansjakob-Museum im Freihof
  • Besucherbergwerk "Segen Gottes"
  • Historische Fachwerkaltstadt, Haslach ist Mitglied der Deutschen Fachwerkstraße

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Der wohl berühmteste Sohn der Stadt ist der alemannische Dichterpfarrer Heinrich Hansjakob. In Haslach sind ausserdem der Maler Carl Sandhaas, ein hervorragender Vertreter der süddeutschen Romantik und der Maler Otto Laible, badischer Sezessionist, geboren.

Weblinks


Ort in Baden-WürttembergOrtenaukreis

 

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