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Hartweizen
: Einkeimblättrige (Liliopsidae)
: Commelinaähnliche (Commelinidae)
: Süßgrasartige (Poales)
: Gräser (Poaceae)
: Weizen (Triticum)
: Hartweizen
Wissenschaftlicher Name Triticum durum Desf. Hartweizen (Triticum durum) ist eine besondere kleberreiche Weizenart, die viel Wärme und nährstoffreiche Böden benötigt und in Europa nur südlich der Alpen gedeiht. Hartweizen gedeiht am besten in von Kontinentalklima geprägten Anbaugebieten mit trockenen, kurzen und heißen Sommern, wie in Teilen Nordamerikas oder der ehemaligen Sowjetunion. Der Anbau von Hartweizen macht weltweit nur ca. 10 % des Weizenanbau aus.

Aus Hartweizengrieß werden hauptsächlich Teigwaren oder Kuskus gemacht, die typisch italienischen Nudeln gelingen aus dem normalen, stärkereichen gemeinen Weich- oder Saatweizen nur schlecht bzw. gar nicht. Europa (sogar Italien) importiert heute den Großteil seines Hartweizenbedarfs aus den USA und Kanada.

Die italienische Pasta wird überwiegend aus Hartweizengrieß (oder "Hartweizendunst"), Wasser und Salz zubereitet, jedoch ganz ohne Zugabe von Eiern.

In traditionellen italienischen Kochbüchern gibt es keine Rezepte mit Hartweizengrieß. Dort wird immer "normales" Weizenmehl benutzt, kombiniert mit - teilweise - einer großen Anzahl Eiern. Hartweizengrieß eignet sich insbesondere zur industriellen Verarbeitung. Weshalb zu vermuten ist, dass sich deshalb die Meinung verfestigte, italienische Nudeln müssen aus Hartweizengrieß gemacht werden.

Süßgräser | Getreide

Durum-Hvede | Durum | Durum-tritiko | Triticum durum | Blé dur | Triticum durum | Durum (tarwe) | Pszenica twarda | Trda pšenica | Durumvete

 

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