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Wappen Karte
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Wappen_hard.jpg map at hard.png
Basisdaten
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Bundesland: Vorarlberg
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Bezirk: Bregenz
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Fläche: 17,46 km²
(Land: 9,73 km²
Wasser: 7,73 km²)

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Einwohner (HWS): 11.810 (Stand: 30. September 2004)
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Einwohner (HWS + NWS): 12.397 (Stand: 30. September 2004)
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Bevölkerungsdichte: 676 Einwohner/km²
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Höhe: 398-400 m ü. NN
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Angrenzende Gemeinden: Bregenz, Fußach, Lauterach
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Postleitzahl: 6971
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Vorwahl: 05574
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Geografische Lage:
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Kfz-Kennzeichen: B
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Gemeindekennziffer: 80215
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Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktstr. 18
6971 Hard

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Website: www.hard.at
Politik
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Bürgermeister: Hugo Rogginer (ÖVP)
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Gemeinderat: 33 Mitglieder: 13 ÖVP,
6 SPÖ, 4 Grüne, 3 FPÖ,
7 Andere

Die Marktgemeinde Hard liegt am Ufer des Bodensees, zwischen der Mündung der Bregenzer Ache und des Neuen Rheins, und gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Geschichte


Um 700 n. Chr. kam es zur ersten Ansiedlung von Alemannen im Gebiet der heutigen Mittelweiherburg. Ca. 1200 wurden Waldungen in der Nähe des Bodensees gerodet. Das neue Dorf erhielt den Namen Hard (althochdeutsch: Wald). 1249 wurde Hard zum ersten Mal in einem Schutzbrief von Papst Innozenz IV. an das Kloster Mehrerau erwähnt.

Markgräfin Elisabeth geb. Montfort verkaufte die halbe Grafschaft Montfort-Bregenz an den Habsburger Erzherzog Siegmund. Hard gelangte dadurch 1451 zu Österreich. In der Schlacht bei Hard im Jahre 1499 besiegen die Eidgenossen die Ritter des Schwäbischen Bundes. 1620 wurde die erste Dorfschule erwähnt, 1646 wurde Hard eine selbständige Pfarrei. 1794 eröffnete die erste Textilmanufaktur, gegründet von dem Elsässer Samuel Vogel, ihre Pforten, die zugleich das Zeitalter der Industrialisierung einleitete. An ihre Stelle trat später das Unternehmen Schindler & Jenny, dessen führende Köpfe aus dem schweizerischen Kanton Glarus stammten (darunter auch Friedrich Wilhelm Schindler) und zu den Mitbegründern der ersten evangelischen Gemeinde in Vorarlberg gehörten. 1806 kam es durch die bayerische Regierung zur Auflösung des Gerichtes Hofsteig. Damit wurde Hard erstmals selbständige Gemeinde. 1905 erhob Kaiser Franz Joseph I. Hard zur Marktgemeinde und verlieh ihr ein Gemeindewappen.

Politik


Die Bürgermeister der Marktgemeinde:

  • 1900–1906 Franz Jussel
  • 1906–1936 Johann Mager
  • 1936–1938 Franz Josef Birnbaumer
  • 1938–1945 Rudolf Gunz
  • 1945–1947 Franz Josef Birnbaumer
  • 1947–1950 Adolf Kölbl
  • 1950–1954 Josef Blenk
  • 1954–1970 Anton Gorbach
  • 1970–1998 Gerhard Köhlmeier
  • seit 1999 Hugo Rogginer

Der Gemeinderat besteht aus 33 Mandataren und setzt sich derzeit (Stand: April 2005) wie folgt zusammen:

  • ÖVP: 13 Mandate
  • Harder Liste: 7 Mandate
  • SPÖ: 6 Mandate
  • Grünes Hard: 4 Mandate
  • FPÖ: 3 Mandate

Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 12.305.445 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 22.822.932 €. Der Schuldenstand betrug 2001 10.312.085 €.

Partnergemeinden

Hard unterhält Gemeindepartnerschaften mit:

Kirchen


  • St. Sebastian
  • St. Martin

Wirtschaft und Infrastruktur


Am Ort gab es im Jahr 2003 252 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 3.541 Beschäftigten und 213 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 5.274.

Bildungseinrichtungen

  • Volksschule Markt
  • Volksschule Mittelweiherburg
  • Hauptschule Markt (mit Schwerpunkten Informatik sowie Sport und Bewegung)
  • Hauptschule Mittelweiherburg (mit bildnerisch-kreativem Schwerpunkt)
  • Musikschule Hard

Kulturelle Einrichtungen

  • Bibliothek
  • Literaturwettbewerb (wird seit 1984 veranstaltet)
  • Textildruckmuseum Mittelweiherburg
  • Kulturwerkstatt Kammgarn

Soziale Einrichtungen

  • Kindergärten (Falkenweg, Hofsteig, See, Wallstraße)
  • Seniorenhaus Hard
  • Krankenpflegeverein
  • Sozialsprengel

Sport

  • Strandbad (von der Fläche her das größte am Bodensee)
  • Sporthalle am See (die Heimhalle des HC Hard)
  • FKK-Strand
  • Seesportanlage
  • Segel- und Motorsportschule
  • Windsurfingschule Surf-Max
  • Tennisplätze
  • Minigolfplatz
  • Eislaufplatz
  • Waldstadion (Heimstadion des FC Hard)
  • Kegelbahn (für internationale Turniere tauglich, 8 Bahnen)
  • Schützenheim Union Schützengilde Hard
  • Skaterplatz (größter in Mitteleuropa)

Bedeutende Persönlichkeiten


Weblinks


Ort in Vorarlberg

Hard, Austria | Hard | Hard (Oostenrijk)

 

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