article

Die Hapagfly (vor 2005 Hapag-Lloyd Flug GmbH) ist eine Tochtergesellschaft der TUI AG mit Sitz am Flughafen Hannover. Sie wurde 1972 als Tochtergesellschaft der Reederei Hapag-Lloyd AG gegründet. Am 30. März 1973 startete der Flugbetrieb mit einer Boeing 727 auf der Strecke von Hamburg nach Ibiza. Im Januar 1979 kaufte Hapag-Lloyd Bavaria Germanair. Am 3. April des gleichen Jahres wurde der erste Airbus A300 in den Dienst gestellt.

Es werden seit 2003 Ziele in Süd- und Osteuropa, Nordafrika, und den Kanarischen Inseln von Hapag Lloyd angeflogen, zudem wurden die Langstreckenrouten in die Karibik etc. beendet. Die längsten Destinationen ab 2003 sind Nordafrika deren längste Flugzeit maximal 5 Stunden beträgt, diese werden mit den noch vorhandenen Flugzeugen des Typs A310 beflogen. Der bislang einzige Flugzeugverlust forderte am 12. Juli 2000 keine Todesopfer. Dies ergab die Sicherheitsrate 0,00.

Ebenfalls zu TUI gehört die Billigfluglinie Hapag-Lloyd Express (auch mit Sitz in Hannover); diese ist rechtlich von Hapag-Lloyd Flug unabhängig, wird jedoch 2005 unter der Leitung von Hapag-Lloyd Flug komplett in das TUI Airline Management integriert.

Seit 2005 wird der Firmenname Hapag-Lloyd Flug sowohl in Marketing als auch Flugzeuglackierung zunehmend durch das Label Hapagfly.com ersetzt, analog zur Umbenennung der ebenfalls zum TUI AG-Konzern gehörenden Britannia Airways zu Thomsonfly. Außerdem wird das Logo der Hapag-Lloyd durch das TUI-Logo ersetzt. Im selben Jahr auch wurden 15 der 16 Airbus A310-200 und alle vier Airbus A300-B4 an andere Fluggesellschaften verkauft. Eine Airbus A310-200 wurde von der Hapag-Lloyd beibehalten, sie wird nur noch selten eingesetzt. Laut öffentlicher Ankündigung der Geschäftsführung wird sie bis 2008 durch den Zukauf neuer Boeing 737 ersetzt.

Flotte


Hapagfly A310 D-AHLA STR.jpg Die Flotte von Hapagfly besteht aus 1 Flugzeug des Typs Airbus A310 und aus 34 Flugzeugen des Typs Boeing 737-800 (Stand Mai 2006).

Unfälle / Zwischenfälle


  • 12. Juli 2000 - Aufgrund eines technischen Defektes ließ sich das Fahrwerk eines Airbus A310 nach dem Start in Kreta nicht einfahren. Der Pilot versuchte trotz erhöhten Treibstoffverbrauchs den Zielflughafen Hannover zu erreichen. In der Nähe von Wien fielen jedoch beide Triebwerke wegen Treibstoffmangels aus. Der Pilot glitt darauf hin zum Flughafen Wien, wo er eine Bruchlandung hinlegte. 26 der 142 Passagiere wurden bei dem Vorfall verletzt.

Weblinks


Fluggesellschaft (Deutschland) | Unternehmen (Hannover)

Hapagfly | Hapag-Lloyd | Hapagfly

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Hapagfly".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld