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Hans Riegel (* 3. April 1893 in Friesdorf bei Bonn als Sohn von Peter und Agnes Riegel; † 31. März 1945) machte nach seiner Schulzeit eine Ausbildung als Bonbonkocher in der Firma Kleutgen & Meier, wo er über fünf Jahre arbeitete. Danach war er in Neuss und Osnabrück tätig, bis er nach dem Ersten Weltkrieg bei der Firma Heinen in Bonn-Kessenich eine neue Anstellung als Bonbonkocher fand. Hans Riegel wurde Geschäftspartner, die Firma hieß ab sofort Heinen & Riegel.

1920 machte er sich mit seiner eigenen Firma selbständig und ließ sie am 13. Dezember 1920 als Firma Haribo (Hans Riegel Bonn) ins Bonner Handelsregister eintragen. Das Startkapital war ein Sack Zucker. Hans Riegel erwarb ein Haus in der Bergstraße in Kessenich, wo er die erste Fabrikationsstätte alleine einrichtete und betrieb. Die damalige Ausrüstung bestand aus einer Marmorplatte, einem Hocker, einem gemauerten Herd, einem Kupferkessel und einer Walze.

1921 heiratete er Gertrud Riegel, die die erste Mitarbeiterin in seiner Firma wurde. Er erfand den Tanzbären – eine Bärenfigur aus Fruchtgummi, die später als Haribo-Goldbär weltberühmt wurde. Die Tagesproduktion wurde damals von Ehefrau Gertrud mit dem Fahrrad ausgeliefert.

1923 wurde Sohn Hans geboren, 1924 folgte Tochter Anita und 1926 Sohn Paul.

Bis zum Zweiten Weltkrieg wuchs die Firma auf rund 400 Mitarbeiter an; 1945 starb Hans Riegel im Alter von 52 Jahren.

Weblinks


Offizielle Webseite der Firma Haribo

Mann | Deutscher | Unternehmer (Ernährung) | Geboren 1893 | Gestorben 1945

 

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