article

Hans Reingruber (* 30. April 1888 in Elberfeld, heute Wuppertal, † 14. Januar 1964) war Minister für Verkehr der DDR.

Reingruber studierte nach dem Besuch des Gymnasiums 1908-1912 Bauingenieurswesen u.a. an der Technischen Hochschule Hannover. 1916-1933 war er Ministerialrat im Reichsverkehrsministerium. Nachdem er sich 1933 geweigert hatte, der NSDAP und ihren Organisationen beizutreten, war er 1934-1945 Professor für Eisenbahn- und Verkehrswesen an der Technischen Hochschule Dresden.

1946 war Reingruber Stadtverordneter von Dresden (Mitglied des Ratsausschusses für den Wiederaufbau der Stadt) und 1946-1950 parteiloser Abgeordneter des Sächsischen Landtages. 1946-1948 war er Dekan bzw. Prorektor der Fakultät für Verkehrswesen der Technischen Hochschule Dresden. 1948-1949 war er Leiter der Hauptverwaltung Verkehr der Deutschen Wirtschaftskommission und 1949-1950 Mitglied der provisorischen Volkskammer. Er war 1949-1953 Minister für Verkehr, danach bis zu seinem Tode wieder Professor für Eisenbahn- und Verkehrswesen an der Technischen Hochschule Dresden.

Reingruber erhielt 1958 und 1963 den Vaterländischen Verdienstorden.

Deutscher | Mann | Minister (DDR) | Geboren 1888 | Gestorben 1964

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Hans Reingruber".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld