Hans Katzer (* 31. Januar 1919 in Köln; † 18. Juli 1996 ebenda) war ein deutscher Politiker (CDU).
Er war von 1965 bis 1969 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Katzer bis 1949 beim Arbeitsamt Köln beschäftigt. Anfang 1950 wurde er hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (bis 1963) und Mitarbeiter der Zeitschriften Soziale Ordnung und Betriebsräte-Briefe. Er war Mitglied der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV).
Katzer war mit Elisabeth, der Tochter Jakob Kaisers, verheiratet und hatte ein Kind.
Von 1957 bis 1980 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, wo er den Wahlkreis Köln III vertrat. Von 1961 bis 1965 war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für den wirtschaftlichen Besitz des Bundes. Hier war er von 1969 bis 1979 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von 1979 bis 1984 gehörte er dann dem ersten direkt gewählten Europäischen Parlament an und amtierte von 1979 bis 1982 als dessen Vizepräsident.
Die Schaffung der Volksaktien, das 312-Mark-Gesetz (Mini-Jobs) und das Leistungsförderungsgesetz wurden von ihm entscheidend mitgestaltet
Siehe auch Kabinett Erhard II, Kabinett Kiesinger
Mann | Deutscher | Arbeitsminister (Deutschland) | Bundestagsabgeordneter | MdEP für Deutschland | CDU-Mitglied | Geboren 1919 | Gestorben 1996
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