Hans Holbein der Ältere (* um 1465 in Augsburg; † 1524 in Basel) war ein deutscher Maler. Hans Holbein wurde als Sohn eines Gerbers in Augsburg geboren. Er und sein Bruder Sigismund Holbein malten vor allem religiöse Werke im spätgotischen Stil. Später kamen noch Renaissanceelemente hinzu. In seinen späten Schaffensjahren glichen seine Bilder sehr denen seines Sohnes Hans, so dass es heute häufig zu Verwechslungen kommt. Auch seine Söhne Hans Holbein der Jüngere und Ambrosius Holbein waren als Maler tätig und lernten bei ihm.
So trefflich indessen diese Werke sind, so schritt doch Holbein immer weiter fort, und in den Gemälden: Epitaph des Bürgermeisters Schwartz, bei v. Stetten in Augsburg, Katharinenaltar (1512) in der Galerie zu Augsburg, Sebastiansaltar (1515-16) in der Pinakothek zu München erreicht er unter dem Einfluss der italienischen Renaissance eine große Kraft des Ausdrucks, Schönheit des Kolorits und seelenvolle Durchbildung. Vortrefflich sind auch seine zahlreich vorkommenden Zeichnungen; in Basel, Berlin und Kopenhagen findet man Skizzenbücher von ihm, unter denen das Berliner das wertvollste ist. Sein 1515 von ihm selbst gezeichnetes Bildnis, ein prächtiger Kopf mit langem Haar und Bart, besaß der Herzog von Aumale.
Holbein zog trauriger Vermögensverhältnisse wegen um 1517 aus Augsburg nach dem Elsaß und starb 1524 außerhalb seiner Heimat.
Heute ist nach ihm das Holbein-Gymnasium in Augsburg benannt.
Deutscher Maler | Deutscher | Mann | Geboren 1470 | Gestorben 1524
Hans Holbein the Elder | Hans Holbein el Viejo | Hans Holbein vanhempi | Hans Holbein l'Ancien | Hans Holbein il Vecchio | ハンス・ホルバイン (父) | Hans Holbein den eldre | Hans Holbein starszy | Гольбейн, Ганс Старший | Hans Holbein d.ä.
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