Johannes „Hans“ Wilhelm Geiger (* 30. September 1882 in Neustadt an der Weinstraße; † 24. September 1945 in Potsdam) war ein deutscher Physiker. Bekannt wurde er durch den nach ihm benannten und von ihm zusammen mit Walther Müller entwickelten Geigerzähler (auch Geiger-Müller-Zählrohr genannt).
1912 ging Geiger zur Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin-Charlottenburg. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Artillerie-Offizier. 1925 wechselte Geiger an die Universität Kiel. Zusammen mit seinem Doktoranden Walther Müller entwickelte er 1928 dort das Geiger-Müllersche-Zählrohr (landläufig als "Geigerzähler" bekannt), welches 1929 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
1929 ging er nach Tübingen und wurde schließlich 1936 Direktor des Physikalischen Instituts Berlin. Dies war seine letzte Anstellung.
Mann | Deutscher | Physiker (20. Jh.) | Geboren 1882 | Gestorben 1945
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