Sir Hans Adolf Krebs (* 25. August 1900 in Hildesheim; † 22. November 1981 in Oxford) war ein deutscher, später britischer Mediziner und Biochemiker.
Nach 1930 arbeitete er wieder als Mediziner, was ihm 1933 durch die neuen Rassegesetze (Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums) (wegen seiner jüdischen Mutter) im Nationalsozialismus verboten wurde. Er nahm eine Einladung nach Cambridge an, wo er Biochemie studierte. 1945 wurde er Professor an der Universität Sheffield. Krebs' Interessengebiet war der intermediäre Metabolismus. 1932 entdeckte er den Harnstoffzyklus und den Citratzyklus, der auch heute oft noch Krebs-Zyklus genannt wird. Dafür wurde ihm 1953 der Nobelpreis für Medizin verliehen. 1958 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Ritter ernannt, 1966 verlieh ihm seine Geburtsstadt Hildesheim das Ehrenbürgerrecht.
Mann | Deutscher | Mediziner (20. Jh.) | Biochemiker | Nobelpreisträger für Medizin | Ehrenbürger | Geboren 1900 | Gestorben 1981
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