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Der Hannoversche Sportverein (HSV) von 1896 e.V. ist ein Sportverein in Hannover. Sein Sportangebot umfasst die Sparten Fußball, Leichtathletik, Gymnastik, Badminton, Tennis, Tischtennis, Billard und Triathlon. Der Verein hat derzeit ca. 5000 Mitglieder: Etwa 2200 sind traditionelle aktive oder passive Mitglieder der einzelnen Sparten, der Rest wurde in den vergangenen Jahren aus der Fanszene der Profifußballmannschaft durch eine neu geschaffene Fördermitgliedschaft angeworben.

Obwohl Hannover 96 die Vereinsfarben schwarz-weiß-grün hat, werden die Spieler von den Fans auf Grund der traditionell roten Heimtrikots normalerweise „Die Roten“ genannt. Hintergrund ist, dass in den Anfangsjahren des Fußballsports in Hannover das Stadtamt für Leibesübungen die Trikotfarben vergab und Hannover 96 die roten Leibchen zuteilte.

Die Profifußballmannschaft von Hannover 96 spielte mit Ausnahme der Saisons 1996/97 und 1997/98 immer in der jeweils höchsten oder zweithöchsten Spielklasse in Deutschland und wurde zweimal Deutscher Meister (1938 und 1954). Insgesamt dreimal wurde Hannover Deutscher Amateurmeister: 1960, 1964 und 1965. 1992 gewannen die 96er als erster Zweitligist den DFB-Pokal (zuvor war dies zwar 1970 bereits Kickers Offenbach geglückt; diese waren beim damaligen Pokalendspiel am Saisonende allerdings bereits in die Bundesliga aufgestiegen). International war Hannover 96 letztmalig in der Saison 1992/93, ebenfalls als Zweitligist, im Europapokal der Pokalsieger vertreten. Seit 2002 spielt Hannover 96 wieder in der Fußball-Bundesliga.

Die Profifußballmannschaft ist seit Ende der 1990er Jahre als Kapitalgesellschaft auf Aktien aus dem Hauptverein ausgegliedert. Der Verein kontrolliert die KGaA. Trainer der Profimannschaft ist seit dem 9. November 2005 Peter Neururer. Die Vereinshymne ist 96 - Alte Liebe.

Heimatstadion des Fußballteams ist die AWD-Arena (ehemals Niedersachsenstadion), die nach einem Umbau am 23. Januar 2005 offiziell eingeweiht wurde. Im Rahmen der WM 2006 fanden die WM-Gruppenspiele Italien-Ghana, Mexiko-Angola, Costa-Rica-Polen sowie das Achtelfinale Spanien-Frankreich in dem temporär "Fifa-WM-Arena-Hannover" genannten Stadion statt. Die Amateur-Fußballer von Hannover 96 tragen ihre Heimspiele im vereinseigenen Eilenriedestadion aus.

Geschichte


1896 - 1938: Von der Vereinsgründung bis zur ersten Meisterschaft

Am 12. April 1896 wurde Hannover 96 als Hannoverscher Fussball-Club von 1896 gegründet und fusionierte 1913 mit dem BV Hannovera 1898 zum Hannoverschen Sportverein von 1896. 1932 wurde mit Robert Fuchs erstmals ein hauptberuflicher Trainer für die Fußballspieler bei Hannover 96 beschäftigt. Robert Fuchs war insgesamt 16 Jahre (allerdings mit Unterbrechung) als Trainer bei 96 angestellt. 1935 wurden erstmals zwei Spieler von Hannover 96 in die Nationalmannschaft berufen.

In der Saison 1937/1938 wurde Hannover 96 zum ersten Mal Deutscher Meister im Fußball. Die Mannschaft erreichte das Endspiel durch ein 3:2 nach Verlängerung im Halbfinale in Dresden gegen den Hamburger SV. Das Finale wurde am 26. Juni 1938 in Berlin ausgetragen. Gegner war die in den 1930er Jahren dominierende Mannschaft von Schalke 04, die als hoher Favorit galt. Vor mehr als 90.000 Zuschauern lautete das Ergebnis 3:3 nach Verlängerung. In der Wiederholung des Endspiels, am 3. Juli 1938 erneut in Berlin vor diesmal über 94.000 Zuschauern ausgetragen, stand es nach der regulären Spielzeit erneut 3:3. Hannover 96 gelang in der Verlängerung der Siegtreffer zum 4:3 n.V. und damit eine kaum für möglich gehaltene Sensation: Hannover 96 war deutscher Fußballmeister 1938.

Folgende Spieler bestritten sowohl das erste Finale als auch das Wiederholungsspiel für die Roten: Ludwig Pritzer - Helmut Siever, Willi Petzold - Hannes Jacobs, Ernst Deike, Ludwig Männer - Edmund Malecki, Ludwig Pöhler, Erich Meng, Peter Lay - Richard Meng. Auch Schalke 04 spielte beide Spiele in unveränderter Besetzung.

1938 - 1963: Von der ersten Meisterschaft bis zur Gründung der Bundesliga

Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs wurde Hannover 96 1945 wie alle Vereine in Deutschland aufgelöst. 1946 erfolgte die Wiedergründung des Vereins. 1947 erreichte 96 am grünen Tisch die Aufnahme in die als höchste Spielklasse neu gegründete Fußball-Oberliga. Gleich in der ersten Saison in der Oberliga-Nord musste die Mannschaft zunächst absteigen und begann damit 1949 erstmals in der Fußball-Zweitklassigkeit. Nachdem Holstein Kiel jedoch nachträglich aus der Oberliga ausgeschlossen wurde und Hannover 96 einen garantierten Startplatz in der Oberliga für die Saison 1949/1950 zugesprochen bekam, meldete der Verein die Mannschaft vom laufenden Spielbetrieb ab und bestritt den Rest der Saison ausschließlich mit Freundschaftsspielen.

Ab 1949/50 war Hannover 96 wieder dauerhaft in der höchsten Spielklasse vertreten. 1952 wurde Helmut Kronsbein als neuer Trainer verpflichtet. 1953/54 gelang ihm mit einer Elf der Namenlosen, in der kein einziger Nationalspieler stand, der Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft und der Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. 96 schaffte in der Endrunde gegen den Berliner SV 92 und den VfB Stuttgart den Einzug ins Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Das Finale wurde im Hamburger Volksparkstadion vor 80.000 Zuschauern ausgetragen. Kaiserslautern war klarer Favorit, da die Mannschaft viele Nationalspieler aufwies, die später in Bern zudem noch überraschend Fußball-Weltmeister 1954 werden sollten. In Hamburg gab es am 23. Mai 1954 ebenfalls ein Wunder - der Außenseiter Hannover 96 besiegte Kaiserslautern nach einem 1:1 zur Halbzeit mit 5:1 und wurde zum zweiten Mal deutscher Fußballmeister.

Die Aufstellung der Roten im Finale lautete: Hans Krämer - Helmut Geruschke, Hannes Kirk - Werner Müller, Heinz Bothe, Rolf Gehrcke - Heinz Wewetzer, Rolf Paetz, Hannes Tkotz, Clemens Zielinski, Helmut Kruhl. Gehrcke vertrat den verletzten Willi Hundertmark, der sonst in der Mannschaft gestanden hätte.

In der folgenden Saison belegte 96 nur Platz 5 in der Oberliga-Nord. 1956 schaffte die Mannschaft es erneut in die Endrunde zur deutschen Meisterschaft, schied jedoch gegen Kaiserslautern, Schalke 04 und den Karlsruher SC aus. 1963 wurde Hannovers Antrag auf Eingliederung in die neu gegründete erste Fußball-Bundesliga abgelehnt. Neben der direkten, sportlichen Qualifikation galten die sportlichen Leistungen der vergangenen Jahre sowie die wirtschaftliche Situation des Vereins als Kriterien für die Teilnahme an der Bundesliga. Hierbei zog Hannover 96, wenn auch knapp und in der formalen Wertung äußerst umstritten, den Kürzeren gegenüber Eintracht Braunschweig. Diese „Niederlage“ am grünen Tisch gegen den niedersächsischen Nachbarn aus Braunschweig wurde zum Anstoß einer bis heute bestehenden Feindschaft zwischen den Fans dieser beiden Vereine.

1963 - 1996: Von der Bundesliga bis in die Regionalliga

Hannover 96 qualifizierte sich anschließend in der Saison 1963/1964 auf Anhieb durch sportlichen Erfolg für den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga und spielte dort die nächsten zehn Jahre. Erst 1974 stieg 96 erstmalig in die 2. Bundesliga ab und gleich 1975 wieder in die 1. Liga auf, ehe nach dem erneuten Abstieg 1976 einige Jahre in der Zweitklassigkeit folgten. Erst unter Trainer Werner Biskup gelang in der Saison 1984/85 der Wiederaufstieg in die erste Liga mit einer jungen Mannschaft. Die Ernüchterung folgte mit dem letzten Tabellenplatz in der Bundesliga in der Folgesaison. 1986/87 hieß das Ziel folglich erneut Wiederaufstieg in die Bundesliga - und die Mannschaft startete unter Trainer Jürgen Wähling furios. Nach drei Siegen zum Saisonauftakt kamen sogar zum Zweitliga-Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 40.000 Zuschauer - in Hannover grassierte das Fußballfieber. Die Roten schafften den Aufstieg, und in der darauffolgenden Saison 1987/88 als Tabellenzehnter souverän den Klassenerhalt, schlug in der Rückrunde sogar Bayern München und trug damit wesentlich zur Meisterschaft des Nachbarn Werder Bremen bei. In der Folgesaison musste Hannover 96 jedoch erneut absteigen.

Von 1989 bis 1996 gehörte Hannover 96 der zweiten Liga an. 1992 gelang es dem Verein unter Trainer Michael Lorkowski als erstem Zweitligisten, den DFB-Pokal zu gewinnen. Die Mannschaft, die dieser Saison in der Staffel Nord der zweiten Bundesliga nur im oberen Mittelfeld spielte, besiegte mit dem VfL Bochum, Borussia Dortmund, dem Karlsruher SC, Werder Bremen sowie im Finale Borussia Mönchengladbach dabei gleich fünf Bundesligisten. Torwart Jörg Sievers avancierte zum Pokal-Helden, indem er sowohl im Halbfinale gegen Bremen (7:6 n.E.) als auch im Finale (4:3 n.E.) mehrere Elfmeter parieren konnte. Im Halbfinale hatte er den entscheidenden Elfmeter für Hannover zudem selbst sicher verwandelt.

Die Spieler, die das DFB-Pokal-Finale für Hannover gewannen, waren: : Jörg Sievers - Roman Wojcicki, Jörg-Uwe Klütz, Axel Sundermann - Michael Schjönberg, Oliver Freund, Jörg Kretzschmar, Karsten Surmann, Bernd Heemsoth (119. Mathias Kuhlmey) - Milos Djelmas, Michael Koch (68. Uwe Jursch).

Nach dem Gewinn des DFB-Pokals durfte Hannover 96 1992/93 als Zweitligist im Europapokal der Pokalsieger starten. Als eine der größten Ironien der Vereinsgeschichte gilt das Los in der ersten Runde des Wettbewerbs: Statt einer internationalen Mannschaft wurde ausgerechnet der Europacup-Sieger des Vorjahres, Werder Bremen, zugelost - in einem Wettbewerb, in dem abgesehen vom Titelverteidiger nur eine Mannschaft pro Land startete. Nach einem 1:3 in Bremen reichte es im Rückspiel in Hannover nur zu einem 2:1-Sieg, so dass die Mannschaft den Einzug in die zweite Runde verpasste.

In der zweiten Liga spielte Hannover 96 bis Mitte der 1990er insgesamt nur mäßig erfolgreich. 1996 spielte die Mannschaft eine so schlechte Rückrunde, dass der Absturz in die Regionalliga die Folge war.

1996 - 2001: Der Neuaufbau

Dem Abstieg in die Regionalliga folgte ein personeller Aderlass, doch der Neuaufbau gelang: 1997 wurde Hannover 96 mit einer jungen Mannschaft überlegen Regionalligameister, scheiterte jedoch in der Relegation an Energie Cottbus. Im Verlauf der zweiten Regionalligasaison 1997/98 kam es zu einer offenen Rebellion gegen die vermeintliche Kahlschlagpolitik des Vereinspräsidenten Utz Claassen, an dem sich auch die Mannschaft und verschiedene Mitarbeiter und andere Funktionsträger des Vereins beteiligten. Im Verlauf dieser Turbulenzen kam es zu Masseneintritten aus der Fanszene mit dem einzigen Zweck, Claassen auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abzuwählen, was auch gelang. Zu Claassens Nachfolger wurde der Hörgeräte-Unternehmer Martin Kind gewählt, der die Strukturen des Vereins grundlegend professionalisierte und viel eigenes Geld investierte.

1998 stieg 96 als erneuter Regionalligameister unter Trainer Reinhold Fanz wieder in die zweite Liga auf, die Rückkehr in den Profifußball war geschafft. Zahlreiche Spieler, die heute in der Bundesliga und der deutschen Nationalmannschaft spielen (Gerald Asamoah, Fabian Ernst, Sebastian Kehl, Otto Addo u.a.), waren beteiligt.

Der direkte Durchmarsch in die Bundesliga wurde 1999 mit dem 4. Platz knapp verfehlt. Auch in der Saison 2000 (Platz 10) und 2001 (Platz 9) wurde der anvisierte Aufstieg nicht geschafft.

2001 - heute: Wiederaufstieg und Etablierung als Bundesligist

Nach mehreren Trainerwechseln (Franz Gerber-Branko Ivanković-Horst Ehrmantraut) übernahm Ralf Rangnick den Verein am 1. Juli 2001 und führte ihn unmittelbar in die Bundesliga. Rangnick erfreute sich bereits nach kurzer Zeit großer Beliebtheit bei den Fans, da er die Mannschaft erfrischenden Offensivfußball spielen ließ. Die Mannschaft spielte nicht nur ansehnlich, sondern auch erfolgreich, so dass der Aufstieg verhältnismäßig früh feststand. Die erste Bundesligasaison der 96er nach 16 Jahren Abstinenz war durch eine weiter offensive, aber nur noch bedingt erfolgreiche Spielweise geprägt. Typische Rangnick-Ergebnisse waren torreich auf beiden Seiten - ein Umstand, der teilweise auf die fehlende Bundesliga-Erfahrung der Spieler zurückgeführt werden musste. Der Klassenerhalt wurde erst am vorletzten Spieltag gesichert. In der Folgesaison wurde Rangnick im März 2004 entlassen. Als Nachfolger wurde Ewald Lienen verpflichtet.

Ewald Lienen führte Hannover 96 in der Schlussphase der Saison 2003/04 von einem Abstiegsplatz zum Klassenerhalt. Im Unterschied zum offensiven Stil seines Vorgängers legte Lienen verstärkt Wert auf Sicherheit in der Defensive. Dieses System war nicht immer attraktiv, aber erfolgreich: In der Saison 2004/05 hatte Hannover 96 erstmals seit dem Wiederaufstieg nichts mit dem Abstiegskampf zu tun und scheiterte knapp an einem UI-Cup-Platz. Mit den wenigsten gelben und roten Karten erreichte Hannover 96 in der inoffiziellen Fairnesswertung in der Saison 2004/05 den ersten Platz. Aufgrund der UEFA-Regularien wurde jedoch aufgrund zusätzlicher Kriterien dem FSV Mainz 05 ein Platz in der Qualifikation zum UEFA-Cup zugesprochen.

Präsident Martin Kind gab sein Amt 2005 überraschend ab. In der Folge gab es Unklarheiten über Neuverteilung der Kompetenzen zwischen Präsident Götz von Fromberg, Geschäftsführer Karl-Heinz Vehling und Manager Ilja Kaenzig sowie den Vereinsgremien - zuvor war quasi alles über Martin Kind gelaufen.

Im November 2005 wurde Ewald Lienen entlassen, weil er den gestiegenen Ansprüchen der Vereinsführung nicht gerecht werden konnte. Er wurde durch Peter Neururer ersetzt. Neururer führte die Mannschaft zwischenzeitig bis auf Platz 5, bevor 96 nach einer längeren Schwächephase in der Rückrunde aus den einstelligen Tabellenrängen herausfiel und schließlich am Ende der Saison nur auf Platz 12 landete. Hannover 96 hat sein Saisonziel einstelliger Tabellenplatz damit zwar verfehlt, war aber in der zweiten Saison in Folge nicht im Abstiegskampf und gilt nach vier Jahren wieder als einer der etablierten Bundesligisten. Außerdem ist Hannover 96 am Saisonende 2006 erstmals seit 1993 auch in der Tabelle wieder Niedersachsens Nummer eins. In den vergangenen 12 Jahren war dies stets der VfL Wolfsburg gewesen. Für die Saison 2006/2007 hat Hannover 96 bereits drei neue Spieler verpflichtet: den schwedischen Linksverteidiger Christoffer Andersson vom norwegischen Erstligisten Lillestrøm SK, den deutschen Mittelfeldspieler Timo Nagy von Zweitligist Wacker Burghausen sowie den isländischen Stürmer Gunnar Heidar Thorvaldsson vom schwedischen Erstligisten Halmstads BK. Z.Zt. laufen darüber hinaus Verhandlungen um den tschechischen offensiven Mittelfeldspieler Jan Šimák, der in der Aufstiegssaison 2001/2002 maßgeblich zum Aufstieg beigetragen hatte. Zu dieser Zeit galt er als einer der talentiertesten Spieler im deutschen Fußball und wurde 2002 für 6,3 Millionen € an Bayer Leverkusen verkauft, konnte sich dort aber nicht durchsetzen und kehrte vorübergehend auf Leihbasis nach Hannover zurück. Nach wenigen Spieltagen zog er sich wegen psychischer Probleme eigenmächtig in seine Heimat zurück und sorgte damit bundesweit für Schlagzeilen. Er hat trotz einiger weiterer Eskapaden und Probleme in Hannover noch immer Kultstatus und gilt als Hoffnung der Fans für das offensive Mittelfeld der 96er. Simaks gesundheitliche Probleme (Erschöpfungssyndrom, Alkohol) gelten als überwunden. Simak steht bis 2007 bei Sparta Prag unter Vertrag. Bisher konnten beide Vereine noch keine Einigung über einen Transfer oder ein Leihgeschäft erzielen.

Die Profimannschaft


Nationalspieler der Gegenwart

Zurzeit stellt Hannover 96 mit Per Mertesacker einen aktuellen Stammspieler und WM-Teilnehmer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Nach dem Wiederaufstieg 2002 konnte Hannover 96 auch zwei ehemalige Nationalspieler, die zwischenzeitlich bei anderen Vereinen gescheitert waren, in die Nationalmannschaft zurückführen: Fredi Bobič und Thomas Brdarić. Torhüter Robert Enke, der sowohl nach der Saison 2004/05 als auch der Saison 2005/06 von seinen Kollegen im Fachmagazin „Kicker“ zum besten Bundesligatorwart der Saison gewählt wurde, zählt noch nicht zum Kader der deutschen Nationalmannschaft. Michael Tarnat bestritt von 1996-98 19 Länderspiele für Deutschland. Sören Halfar, Michael Delura und Christoph Dabrowski spiel(t)en für die deutsche U21 - Nationalmannschaft.

Die Mehrzahl der ausländischen Spieler sind aktuell oder in der jüngeren Vergangenheit Nationalspieler gewesen. Neben den drei weiteren WM-Teilnehmern Steven Cherundolo (USA), Vahid Hashemian (Iran) und Jiří Štajner (Tschechien) spiel(t)en Altin Lala für Albanien, Dariusz Żuraw für Polen, Frank Jurić für Australien, Chavdar Yankov für Bulgarien und Thomas Christiansen für Spanien. Jonas Troest spielte für die dänische U21.

Kader Saison 2006/07

Tor
Nummer Staatsangehörigkeit(en) Name Letzter Verein Seit Kapitän
1 Flag of Germany.svg Robert Enke CD Teneriffa 2004
25 Flag of Australia.svg Frank Jurić Bayer Leverkusen 2004
30 Flag of Germany.svg Morten Jensen DGF Flensburg 2003

Abwehr
Nummer Staatsangehörigkeit(en) Name Letzter Verein Seit Kapitän
2 Flag of Brazil.svg Vinicius FC Ituano 2003
3 Flag of Poland.svg Dariusz Żuraw Zaglebie Lubin 2001
4 Flag of Denmark.svg Jonas Troest Silkeborg IF 2006
6 Flag of the United States.svg Steven Cherundolo University of Portland 1991 3. Kapitän
18 Flag of Germany.svg Michael Tarnat Manchester City 2004 2. Kapitän
29 Flag of Germany.svg Per Mertesacker TSV Pattensen 1995
32 Flag of Germany.svg Moritz Marheineke JSG Achtum-Einum 2001
35 Flag of Germany.svg Sören Halfar TSV Havelse 2001

Mittelfeld
Nummer Staatsangehörigkeit(en) Name Letzter Verein Seit Kapitän
8 Flag of Albania.svg Altin Lala Borussia Fulda 1998 1. Kapitän
19 Flag of Germany.svg Timo Nagy Wacker Burghausen 2006
14 Flag of Germany.svg Hanno Balitsch FSV Mainz 05 2005
23 Flag of Bulgaria.svg Chavdar Yankov Slavia Sofia 2005
27 Flag of Germany.svg Silvio Schröter Energie Cottbus 2003
26 Flag of Germany.svg Jan Rosenthal SV Staffhorst 2000
Flag of Hungary.svg Szabolcs Huszti FC Metz 2006
Sturm
Nummer Staatsangehörigkeit(en) Name Letzter Verein Seit Kapitän
7 Flag of Germany.svg Michael Delura FC Schalke 04 2005
13 Flag of Germany.svg Thomas Brdarić VfL Wolfsburg 2005
16 Flag of Iran.svg Vahid Hashemian FC Bayern München 2005
24 Flag of the Czech Republic.svg Jiří Štajner Slovan Liberec 2002
28 Flag of Germany.svg Hendrik Hahne eigene Jugend 2000

Ehemalige Spieler


(Vereinszugehörigkeit, tw. BL-Spiele und BL-Tore für Hannover 96)

1970er und früher

1980er bis 1990er

1990er bis 2005

Ehemalige Trainer


Statistische Daten


(Stand: Mai 2006)

Bundesliga-Zugehörigkeit: 19 Jahre ( bis 30. Juni 2007). 4mal Tabellenführer in der Bundesliga.

Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga: 22 Jahre.

Ewige Tabelle der Fußball-Bundesliga: Platz 20 (691 Punkte (errechnet auf Basis der Drei-Punkte-Regel)) in 608 Spielen, vor Bayer Uerdingen auf Platz 21 (543 Punkte), sowie noch hinter Eintracht Braunschweig auf Platz 19 (878 Punkte))

Ewige Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga: Platz 3 (1255 Punkte (errechnet auf Basis der Drei-Punkte-Regel) in 818 Spielen, vor Alemannia Aachen auf Platz 4 (1252 Punkte) und hinter Stuttgarter Kickers auf Platz 2 (1264 Punkte))

Eingesetzte Bundesliga-Spieler: 188

Meiste Bundesliga-Spiele: Jürgen Bandura (298)

Anzahl Bundesliga-Torschützen: 116

Meiste Bundesliga-Tore: Hans Siemensmeier (72)

96 - Alte Liebe


96 - Alte Liebe ist die Vereinshymne von Hannover 96. Es wird vor und nach jedem Spiel von Hannover 96 von seinen Fans in der Kurve gesungen, ist allerdings neben dem Niedersachsenlied auch ein gerne gespieltes Lied in den Festzelten auf dem Frühlingsfest Hannover, dem Schützenfest Hannover oder dem Oktoberfest Hannover. Entstanden ist die Hymne 1998 für die Benefizaktion der Fußballamateurabteilung von Hannover 96 "Saniert das Eilenriedestadion". Komponiert und getextet haben die Hymne Martin Hylla und Kai Hoffmann. "96 - Alte Liebe" sollte ursprünglich "96 - alte Dame" heißen, die Idee wurde jedoch in Hinblick auf andere "alte Damen" des Fußballs schnell verworfen. Der Refrain entstand im Stau auf der Vahrenwalder Straße (Hauptverkehrstraße in Hannovers Norden). Im Jahr 2000 wurde "96 - Alte Liebe" in einer Bearbeitung von Dete Kuhlmann neu aufgenommen und wird seitdem in dieser Version im Stadion gespielt. "96 - Alte Liebe" ist die erste und einzige Hymne, die sich über einen längeren Zeitraum halten konnte. Andere Versuche, eine Hymne zu etablieren, scheiterten.

weitere Mannschaften und Sparten von Hannover 96


Weitere Fußball-Mannschaften:

  • Profimannschaft (1. Bundesliga)
  • Amateure (Oberliga Nord)
  • Frauen
  • Altliga
  • Jugendmannschaften

Tischtennis: Zur Saison 2004/05 übernahm Hannover 96 die Tischtennisabteilung des hannoverschen Stadtteilclubs TSV Kirchrode. Die erste von sieben Damenmannschaften spielt 2006 in der 2. Bundesliga, die erste von acht Herrenmannschaften in der Bezirksliga.

Badminton: Hannover 96 gehört zu den Gründungsmitgliedern des deutschen Badmintonverbandes im Jahre 1955. 2006 spielt die erste von 7 Mannschaften in der Verbandsklasse.

Triathlon: Hannover 96 2006 stellt je ein Männer- und ein Frauenteam in den ersten Bundesligen.

Tennis: Die höchste von sieben Mannschaften spielt 2006 in der Landesliga.

Leichtathletik: Größter Erfolg war die Goldmedaille von Walter Mahlendorf mit der deutschen 4x100m-Staffel bei den olympischen Spielen in Rom 1960.

Literatur


  • Hardy Grüne: Festtage an der Leine. Die Geschichte von Hannover 96. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2002. ISBN 3-89533-373-5
  • Lorenz Peiffer, Gunter A. Pilz: Hannover 96. 100 Jahre - Macht an der Leine. Schlütersche, Hannover 1996. ISBN 3-87706-475-2

Weblinks


Deutscher Fußballverein | Sport (Hannover)

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