| Wappen | Geografische Lagen |
|---|---|
| Hannover_wappen.jpg | Hannover-Position.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Region Hannover |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 55 m ü. NN (Kröpcke) |
| Fläche: | 204,01 km² |
| Einwohner: | 516.227 (31. Oktober 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 2.528 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 30001-30669 |
| Telefonvorwahl: | 0511 |
| Kfz-Kennzeichen: | H |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 41 001 |
| UN/LOCODE: | DE HAJ |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 13 Stadtbezirke, 51 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Trammplatz 2 30159 Hannover |
| Website: | www.hannover.de |
| E-Mail-Adresse: | internetredaktion@ hannover-stadt.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Dr. Herbert Schmalstieg (SPD) |
| Regierende Parteien: | Ratskoalition aus SPD und GRÜNE |
| Rat der Stadt: (64 Sitze) | SPD: 29 Sitze CDU: 22 Sitze GRÜNE: 7 Sitze FDP: 4 Sitze PDS: 1 Sitz Wählerbündnis WfH: 1 Sitz |
Die Stadt Hannover ist Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen, Deutschlands viertgrößter Metropolregion.
Die englische Schreibweise Hannovers ist Hanover, die französische Hanovre, die polnische Hanower. Das deutschsprachige Eigenschaftswort zu Hannover heißt hannoversch oder hannöversch, nicht jedoch (wie häufig zu hören) hannoveraner. Als Hannoveraner werden die Einwohner Hannovers, aber auch eine Pferderasse, die Hannoveraner bezeichnet.
Weltweit gibt es ca. 121 Orte, Buchten, Inseln, Dörfer und Städte mit diesem Namen, wenn auch in unterschiedlicher Schreibweise.
H_NeuesRathaus1.jpg mit Maschteich]]
Hannover liegt im Tal der Leine, an dessen schmalster Stelle am Übergang zwischen niedersächsischem Berg- und Hügelland und norddeutschem Flachland. Im Stadtgebiet mündet die Ihme in die Leine. Im Westen der Stadt grenzen die Ausläufer des Weserberglandes, im Norden die Ausläufer der Lüneburger Heide an das Stadtgebiet.
Die nächstgelegenen Großstädte sind Bielefeld, etwa 100 km südwestlich, Bremen, etwa 120 km nordwestlich, Hamburg, etwa 132 km nördlich und Berlin, etwa 250 km östlich von Hannover. Großstädte in unmittelbarer Nachbarschaft sind Hildesheim, etwa 25 km südlich sowie Braunschweig, (ca. 50 km östlich) und Wolfsburg, (ca. 74 km östlich).
Die höchste natürliche Erhebung des Stadtgebiets ist der am äußersten Südostrand der Stadt gelegene Kronsberg mit 118,2 m über N. N.. Die höchste künstliche Erhebung ist der Müllberg Monte Müllo mit 122 m über N.N. am Nordostrand auf dem Gelände der Mülldeponie Lahe. Einzige bedeutende Erhebung im regulären Stadtgebiet ist der 89 m hohe Lindener Berg, auf dem die Sternwarte der Stadt und diverse Freizeiteinrichtungen untergebracht sind. Hannovers Entfernung bis zur Nordsee beträgt 160 km, zur Ostsee 200 km und zum Harz 70 km.
Klima_hannover.png Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Hannover 8,7 °C und es fallen 661 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 22 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25° C übersteigt) gerechnet werden.
Link zu weiteren Wetterdaten für Hannover
Hinweise auf eine Marktsiedlung an dieser Stelle gibt es bereits um das Jahr 950. Der Vicus Hanovere (vicus: Marktflecken) wird erstmals um 1150 im Hildesheimer "Miracula Sancti Bernwardi" erwähnt. 1241 erhält Hannover das Stadtprivileg und im 14. Jahrhundert erlebte Hannover wirtschaftlich eine erste Blütezeit. Während des Dreißigjährigen Krieges macht Herzog Georg von Calenberg 1636 die gut befestigte Stadt zu seiner Residenz. Als Residenzstadt erlebte Hannover in den folgenden 80 Jahren eine erneute Blütezeit. Die Bauten dieser Epoche der Geschichte Hannovers setzten nachhaltige Akzente im Stadtbild. Hierzu zählen unter anderem das Stadtschloss, die Sommerresidenz Herrenhausen und die Oper. Mit der Besteigung des englischen Throns als Georg I. durch den Kurfürsten Georg Ludwig im Jahr 1714 wurde das vom Adel geprägte gesellschaftliche Leben der Stadt allmählich von einer zunehmend bürgerlichen Gesellschaft abgelöst. Bis 1837 wurden die Königreiche Großbritannien und Hannover in Personalunion regiert. Nach dem Tod Wilhelm IV. bestieg in Großbritannien Königin Victoria den Thron. Da im Königreich Hannover das salische Gesetz galt, folgte hier Victorias Onkel Ernst August I. als König und nach 123 Jahren war die Personalunion beendet. Im Historischen Museum in Hannover kann aus dieser Zeit die vergoldete Kutsche bewundert werden.
Verwaltungsmäßig war Hannover eine autonome Stadt innerhalb des Landes Hannover. 1823 wurde sie Sitz der "Landdrostei Hannover", einem Verwaltungsbezirk, aus dem später der Regierungsbezirk Hannover hervorging. 1824 wurde sie Sitz des Amtes Hannover, das durch Vereinigung des Gerichtsschulzenamtes Hannover und des Amtes Coldingen gegründet wurde. 1859 wurde das Amt Langenhagen eingegliedert.
Hannover_Georgstraße_mit_Theater_(um_1895).jpg Mit der von Preußen erzwungenen Kapitulation des Königreichs Hannover 1866 – zwei Tage nach der Schlacht von Langensalza, aus der Hannover zunächst als Sieger hervorgegangen war – wurde die Stadt zur Hauptstadt einer gleichnamigen preußischen Provinz.
Um 1873 überstieg die Einwohnerzahl die Grenze von 100'000. 1883 wurde Hannover eine kreisfreie Stadt und Sitz des aus dem Amt Hannover entstanden Landkreises Hannover sowie des aus der Landdrostei Hannover entstandenen Regierungsbezirks Hannover. In den 1920er Jahren wurde der Landkreis Hannover um den Landkreis Linden vergrößert.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt Hannovers stark zerstört, so blieb die Aegidienkirche als Ruine und Mahnmal stehen. Unter der Leitung des Stadtbaurats Rudolf Hillebrecht erfolgte nach dem Krieg der Wiederaufbau der Stadt. Hillebrecht setzte ein heute wie damals umstrittenes Modell von breiten Individualverkehrstangenten um die Innenstadt durch. Der Autoverkehr kann seitdem fließen, aber der Bau dieser Straßen führte zu einer zweiten Zerstörungswelle und noch heute wirken sie wie Wunden im Stadtkörper. Ganze Stadtteile sind seitdem von der Innenstadt abgeschnitten (Calenberger Neustadt, List). In der Nachkriegszeit wurde Hannover als "Vorreiter" der modernen Kunst und Architektur berühmt (populäres Beispiel sind die 'Nanas' von Niki de Saint Phalle).
Im Zuge der Kreisreform in Niedersachsen wurde der Landkreis Hannover zum 1. März 1974 um das Gebiet der Landkreise Burgdorf, Neustadt am Rübenberge und Springe vergrößert. Zum 1. November 2001 wurde der Landkreis Hannover schließlich mit der kreisfreien Stadt Hannover zur Region Hannover vereinigt. Formal ist Hannover somit keine kreisfreie Stadt mehr, ist aber nach dem Gesetz über die Region Hannover den kreisfreien Städten gleichgestellt, sofern in diesem Gesetz nichts anderes bestimmt ist.
Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Hannover zum Regierungsbezirk Hannover, der durch die Abschaffung aller Bezirksregierungen in Niedersachsen aufgelöst wurde.
In der Altstadt Hannovers wurde 1533/34 und in der Neustadt 1544 die Reformation nach lutherischem Bekenntnis eingeführt. Danach war Hannover über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Katholiken und Reformierte Gemeindeglieder konnten bis 1800 in der Altstadt Hannovers kein Bürgerrecht erwerben. Dennoch gab es ab 1665 wieder eine katholische Gemeinde. 1697 entstand auch eine französisch-reformierte und 1702 eine deutsch-reformierte Gemeinde, die sich 1819 vereinigten.
1692 entstand das Kurfürstentum Hannover und mit ihm die heutige Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers, deren Kirchenverwaltung in Hannover eingerichtet wurde. Ab 1815 wurde Hannover zum Königreich erhoben und das Kirchengebiet gliederte sich fortan in fünf relativ selbständige Konsistorialbezirke, darunter Hannover. 1866 wurde Hannover Sitz des Landeskonsistoriums der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Die Konsistorialbezirke waren seinerzeit in Superintendenturen eingeteilt. In der Stadt Hannover gab es zunächst vier Superintendenturen, die jedoch später zum Stadtkirchenverband Hannover vereinigt wurden. Heute gehören alle evangelischen Kirchengemeinden Hannovers, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt, zum Stadtkirchenverband Hannover innerhalb des gleichnamigen Sprengels der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hannover Sitz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie der Vereinigten Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD).
Die 1819 durch Vereinigung der 1697 beziehungsweise 1702 entstandenen französisch- beziehungsweise deutsch-reformierten Gemeinde entstandene reformierte Gemeinde Hannovers unterstand spätestens ab 1882 dem Konsistorium in Aurich, das seinerzeit oberste Kirchenbehörde aller reformierten Gemeinden innerhalb der Provinz Hannover wurde. Aus dieser Verwaltungsbehörde entstand später die heutige Evangelisch-reformierte Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland, zu der alle (landeskirchlichen) reformierten Gemeinden Hannovers gehören. Sie sind Teil des Synodalverbands X.
Hannover_Marktkirche_mit_Rathaus_(um_1895).jpg
Darüber hinaus sind auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Neuapostolische Kirche, die Christengemeinschaft, die Zeugen Jehovas und die Christliche Wissenschaft vertreten.
2003 gehörte etwa die Hälfte der Hannoveraner einer der beiden großen christlichen Kirchen an. Im Mai 2005 war Hannover Gastgeberstadt des 30. Evangelischen Kirchentags (wie schon 1949, 1967 und 1983).
Im Stadtteil Mühlenberg existiert seit den 1970er Jahren ein ökumenisches Kirchenzentrum, das die Stadtteilgemeinden beider Konfessionen unter einem Dach vereint.
die Jüdische Gemeinde Hannover K.d.ö.R. * mit rund 5.000 Mitgliedern und die Liberale Jüdische Gemeinde Hannover e.V. * mit rund 500 Mitgliedern.
In Hannover ist schon seit 1241 ein Rat nachweisbar. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts standen zwei Bürgermeister an der Spitze der Stadt. Daneben gab es einen aus 12 Mitglieder bestehenden so genannten "sitzenden Rat" mit dem "regierenden Bürgermeister". Die Mitglieder des Rats wechselten jährlich am 6. Januar. Die ausgeschiedenen Ratsherren (der "alte Rat") gehörten dann zu den Geschworenen. Später änderte sich die Zusammensetzung des Rates. Ab 1699 gehörten ihm zwei Bürgermeister, ein Syndikus, ein Sekretär, zwei Kämmerer und sechs Senatoren an. Ab 1825 gab es in Hannover ein Magistratskollegium, das de facto bis 1935 Bestand hatte. Während dieser Zeit trug das Stadtoberhaupt Hannovers den Titel "Stadtdirektor". Erst 1925 gab es einen Oberbürgermeister.
Die Calenberger Neustadt hatte eine eigene Verwaltung mit einem Vogt, später einem Gerichtsschulzen an der Spitze. Da sie erst 1710 zur Stadt erhoben wurde erhielt sie auch erst 1714 ein Ratskollegium, das bis zur Eingemeindung 1824 amtierte. Die ehemalige Stadt Linden hatte seit 1885 eine städtische Verfassung. Hannover Ernst August-Platz (um_1895).jpg
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Stadtoberhaupt Hannovers von der NSDAP eingesetzt. Auch in Hannover gab es Kriegsendphasenverbrechen. Am 6. April 1945 trieben SS-Leute drei Kolonnen ausländische Häftlinge, darunter Frauen und Kinder, auf den Seelhorster Friedhof und brachten 154 Menschen um. *
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde in Hannover die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird. Dieser trägt den Titel "Bürgermeister".
Der bereits seit 1972 amtierende Oberbürgermeister Hannovers, Dr. h.c. Herbert Schmalstieg, wurde 1996 erstmals direkt gewählt und zuletzt 2001 für eine weitere Amtsperiode von 5 Jahren wiedergewählt. Er ist inzwischen der dienstälteste Oberbürgermeister einer Stadt in Deutschland.
Bei der Kommunalwahl am 10. September 2006 wird Herbert Schmalstieg nicht erneut kandidieren. Für die SPD wird der Stadtkämmerer Stephan Weil ins Rennen um das Amt des hauptamtlichen Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt gehen. Von der CDU wurde ihr Kreisvorsitzender, der 40-jährige Rechtsanwalt Dirk Toepffer nominiert, um das Vertrauen der Hannoveraner für einen Politikwechsel zu gewinnen.
Zuständig für die Überwachung der vom Rat beschlossenen Gesetze und Verordnungen sind von 1303 bis 1699 die so genannten Bruchmeister. Sie haben niedere Gerichtsbarkeit. Ab 1710 übernehmen sie die Überwachung der städtischen Verteidigungsübungen und des städtischen Schießens, aus dessen Freischießen das heute größte Schützenfest der Welt hervorgeht. Sie tragen die Standarten der vier ursprünglichen Stadtteile Hannover und sind heute Repräsentanten der Stadt.
Siehe hierzu auch die Liste der Stadtoberhäupter von Hannover, in der die Stadtdirektoren, Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister Hannovers aufgeführt sind.
Das Wappen ist bereits ab 1266 als Siegel nachweisbar, mit Marienblume (vorher Münzzeichen) allerdings erst ab 1534, wobei der Löwe das Symbol der Welfen beziehungsweise der Herrschaft Braunschweig ist, zu dessen Herrschaftsgebiet die Stadt gehörte. Seit 1929 hat das Stadtwappen seine heutige Form. Die alten Stadtfarben Rot, Gelb und Grün wurden 1897 durch Rot-Weiß ersetzt.
| Bristol, Vereinigtes Königreich, seit 1947 | |
| Perpignan, Frankreich, seit 1960 | |
| Rouen, Frankreich, seit 1966 | |
| Blantyre, Malawi, seit 1968 | |
| Poznan, Polen, seit 1979 | |
| Hiroshima, Japan, seit 1983 | |
| Leipzig, Sachsen, seit 1987 |
Zwischen 1971 und 1976 bestand auch eine Städtepartnerschaft mit Utrecht, Niederlande.
Hannover ist eine bedeutende Messestadt. Jedes Frühjahr ist Hannover der Schauplatz der weltgrößten Computermesse CeBIT und der Industriemesse Hannover Messe. Im Jahr 2000 fand in Hannover die Weltausstellung Expo 2000 statt. Daneben veranstaltet die Deutsche Messe AG zahlreiche weitere bekannte Messen.
Hannover gehört zu den zentralen Verkehrsknotenpunkten Deutschlands. Die Stadt wird von Eisenbahnen und Bundesautobahnen aus allen Himmelsrichtungen erreicht.
Im Nordosten der Stadt kreuzen sich die Bundesautobahnen A 2 Oberhausen-Berlin und A 7 Ellund-Füssen. Darüber hinaus verlaufen die A 37, A 352, B 3, B 6, B 65, B 217, B 441, B 443 und B 522 durch das hannoversche Stadtgebiet. Der urbane Stadtkern wird durch einen Ring aus A 2, Westschnellweg, Südschnellweg und Messeschnellweg umschlossen
Der hannoversche Hauptbahnhof zählt zu den bedeutendsten Bahnknoten Deutschlands. Es verkehren ICE nach Hamburg, Berlin, Bremen, Dortmund, Köln, Frankfurt, München, Wien und Zürich. Während großer Messen halten einige ICE auch im am südlichen Stadtrand gelegenen Bahnhof Hannover Messe/Laatzen. Insgesamt befinden sich in Hannover 20 Bahnhöfe (darunter 5 Güterbahnhöfe, 2 Betriebsbahnhöfe und ein Rangierbahnhof). Zum Eisenbahnknotenpunkt Hannover gehört ferner der Rangierbahnhof im benachbarten Seelze.
Hannover verfügt über ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz mit S-Bahn, Stadtbahn und Stadtbus. Sechs S-Bahnlinien binden das Umland an Hannover an. Zusammen mit 14 Stadtbahnlinien der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und mit 55 Buslinien verschiedener Verkehrsunternehmen gewährleisten sie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadt und des gesamten Umlands. Sie verkehren alle nach dem gleichen, gestaffelten Tarifmodell innerhalb des Verkehrsverbunds Großraum-Verkehr Hannover (GVH).
Hannover hat ferner fünf Binnenhäfen am Mittellandkanal beziehungsweise an direkt abzweigenden Stichkanälen (Brinker Hafen, Jachthafen, Lindener Hafen, Misburger Hafen, Nordhafen) und auch einen internationalen Flughafen Hannover-Langenhagen. Der Heliport Hannover am Messegelände wird fast ausschließlich nur während den großen Messen genutzt.
Hannover ist Sitz des Landesfunkhauses Niedersachsen des Norddeutschen Rundfunks. Der NDR produziert in Hannover zum Beispiel die Talk-Show Herman und Tietjen, die Spielshow "Bingo", das Regionalmagazin "Hallo Niedersachsen", die Reisemagazine "Nordtour" und "Nordsee-Report" und die Krimiserie "Tatort". Direkt nebenan liegt das Landesfunkhaus des ZDF. Als Tageszeitung erscheint in Hannover die Hannoversche Allgemeine Zeitung, sowie die Neue Presse. Beide Zeitungen werden von der Madsack Gruppe heraus gegeben. Eine weitere bedeutsame Zeitung ist die Bild Hannover. In Hannover gibt es außerdem das nichtkommerzielle Lokalradio Radio Flora und den freien TV-Sender h-eins (ehemals Offener Kanal). Große Hannoversche Radiosender sind "NDR 1 Niedersachsen", Hit-Radio Antenne und Radio ffn. RTL und Sat.1 betreiben in Hannover jeweils ein Nordstudio in denen die Sendungen Guten Abend (RTL) und 30 (Sat.1) produziert werden. Der Fernsehsender TV Travel Shop sendet und produziert ebenfalls alle Sendungen aus Hannover. Im Jahr 2006 wird der Fernsehsender RTL Shop seinen Sitz und damit auch die Studios von Köln nach Hannover verlegen. Mit MonA TV sendet auch ein digitaler Fernsehsender aus Hannover.
Das wichtigste Ereignis der Hannoverschen Medien ist der "Landespresseball" im Januar.
In Hannover haben verschiedene Industriebetriebe ihren Sitz. Unter anderem der Reifenhersteller Continental AG, die VW Nutzfahrzeuge, der Fahrzeugsystemhersteller WABCO, der Nutzfahrzeughersteller Komatsu Hanomag, die Lebensmittelindustrie von Bahlsen, das Varta-Batteriewerk und der Schleifmittelhersteller VSM. Des weiteren hat die SBS, ein Unternehmensbereich der Siemens AG ihren Sitz in Hannover. Hannover ist zudem ein wichtiger Standort für Dienstleistungsunternehmen. Zu den Unternehmen, die Ihren Sitz in Hannover haben, gehören eine Reihe von Banken, Finanzdienstleistern und Versicherungen, zum Beispiel Norddeutsche Landesbank Girozentrale (NORD/LB), GE Money Bank (ehemals Allbank AG), AWD, VHV, KKH, LBS, FinanzIT, Hannover Rück, Hannoversche Leben, HDI Versicherungen, Talanx. Hinzu kommt der bekannte Touristikkonzern TUI AG (ehemals Preussag AG). Die Geschäftsbereiche der TUI-Tochter Hapag-Lloyd mit den Marken Hapagfly & Hapag-Lloyd Express sind am Flughafen Hannover ansässig. Weitgehend unbekannt ist die Firma MTU im Norden Hannovers in Langenhagen, eine weltweit führende Firma auf dem Gebiet der Antriebswartung für kommerzielle Flugzeugantriebe. Ein weiterer großer Arbeitgeber sind die Stadtwerke Hannover. Sie versorgen Hannover und die Umgebung mit Gas, Wasser, Wärme und elektrischer Energie. Weitere Energiedienstleistungsunternehmen sind E.ON Energie AG, EMPG, EMGMG, EMGMKG und BEB. Weiterhin bekannte Unternehmen sind der nicht mehr existente Fahrzeughersteller Hanomag, einer der ältesten deutschen Schokoladenhersteller Sprengel (1979 von Stollwerck aufgekauft, 2001 geschlossen), die Schallplattenfabrik Deutsche Grammophon Gesellschaft (später Polygram), seit 1990 geschlossen, und die Schreibwarenhersteller Geha und Pelikan. Auch die New Economy ist in Hannover mittlerweile anzutreffen. So hat der Internetreifenhändler Delticom seinen Sitz in Hannover.
Die Region Hannover hat ihren Hauptsitz in Hannover, ebenso die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA NI). Der Norddeutscher Rundfunk (NDR) betreibt hier das Landesfunkhaus Niedersachsen Hannover.
MHH Hanover Eingang.jpg neben der Haupteinfahrt zur MHH]]
Zudem gibt es folgende Bibliotheken:
Hannover_Niedersächsische_Landesbibliothek.jpg
Jedes Jahr werden im Januar beim "Ball des Sports Niedersachsen" die besten Sportler des Landes geehrt.
Der "Spielbanken Marathon" ist die mit Abstand größte Laufveranstaltung in Hannover. Jedes Jahr im Mai gehen über 11.000 Teilnehmer an den Start. Weitere bedeutende Laufveranstaltungen sind die "Gilde Stadtstaffel" im April, im September der "Sport-Check Nachtlauf", die "Herrenhäuser Team-Challenge" und der "Hannoversche Firmenlauf", und der "Silvesterlauf" am 31. Dezember.
Hannover ist eine wichtige Metropole des Radsports. Mit der "Nacht von Hannover" findet jedes Jahr im Juli ein Top-Radrennen mit prominenter Besetzung statt. Das Radrennen rund um die Markthalle wird jedes Jahr vom NDR live übertragen. Im August ist Hannover Austragungsort des Weltcup-Radrennens der Sprinter (Internationaler Grand Prix von Hannover) und vom Wettkampf der 6-Tage-Rennen-Sieger (6-Days-Night Hannover). Beide Veranstaltungen finden auf der "Radrennbahn Hannover" statt.
Maschsee 180820041621,04.jpg und die Norddeutsche Landesbank]]
Auf dem Maschsee finden jedes Jahr drei Sportereignisse statt. Im Juni treten Teams aus der ganzen Welt bei der "Internationalen Drachenboot-Ragatta" in den Wettstreit. Das im Frühjahr stattfindende "Kanu-Polo-Turnier" ist ebenfalls international besetzt. Nicht ganz so ernst geht es beim Fun-Boot-Rennen "Crazy Crossing" zu. Jedes Jahr im August findet im Rahmen des Maschseefestes dieses Rennen statt. Ebenfalls im August ist der Maschsee Austragungsort der "Segelregatta Piraten-Klasse".
Jedes Jahr im April treten auf dem Steintorplatz beim "Niedersächsischen Beach-Volleyball-Turnier" die besten Teams gegeneinander an. Das Finale findet im August statt. Mit dem internationalen Eishockey-Turnier TUI Nations Cup (November) und dem internationalen Reitturnier German Classics (Oktober) finden jedes Jahr zwei Top-Sportereignisse in Hannover statt.
Das traditionelle "Eilenriederennen" im August besteht aus dem Halbmarathon, dem 10-km-Lauf und der (Nordic-)Walkingstrecke. Ein weiterer Mix aus verschiedenen Sportarten bietet der "Triathlon Hannover" im Juli.
Das "Wrestling Festival" auf dem Schützenplatz findet jedes Jahr im Oktober statt.
Jedes Jahr im Juni treffen sich beim "Skateboard Slalom World Cup" die professionellen Skater am Südufer des Maschsees. Der Klassiker "Skate by Night" findet vom Mai bis September an mehreren Terminen statt. Das "Boulefestival" (Mai bis Juni) findet im Georgengarten statt. Eine Veranstaltung die auf eine ganz lange Tradition zurück blicken kann ist das "Seifenkistenrennen" auf dem Lindener Berg im Juli.
Hannover hat ein ausgeprägtes Nachtleben. Über 200 Bars, Cocktailbars, Diskos, Kneipen, Lounges, Musikkneipen, Nachtclubs, Pubs und Tanzlokale befinden sich in der Leinemetropole. Obwohl nennenswerte Läden grundsätzlich überall in der Innenstadt und angrenzenden zentrumsnahen Stadtteilen zu finden sind, konzentriert sich das Nachtleben doch merklich am Raschplatz (insbesondere seit dem 1999 begonnenen weitgehenden Um- und Ausbau). Herausragend ist hier sicherlich die Hannoversche Kult-Disko "Osho Diskothek", genannt "Baggi". Mit 20 Jahren gehört sie zu den ältesten Diskos der Stadt. Ebenfalls am Raschplatz befindet sich mit dem "MEC" (Multi Entertainment Center) die größte Citydiskothek der Stadt, und das "Palo Palo" gehört mit zu den etabliertesten und überregional bekanntesten Clubs in Deutschland.
In jüngster Zeit konzentriert sich auch im Steintorviertel, dem so genannten "Kiez", das Nachtleben, wo in etwa seit 2002/2003 viele kleinere Diskotheken und Bars entstanden sind. Herausragend sind hier der "Eve-Klub" und der "Kiez-Klub".
In der Altstadt befinden sich eine Reihe von urigen und gemütlichen Kneipen. Mit dem "Brauhaus Ernst-August" besitzt die Altstadt Hannover "Deutschlands erfolgreichste Gasthausbrauerei der neuen Generation".
Der Trend der Beach-Clubs mit künstlichen Stränden zog auch in Hannover ein. So gibt es zum Beispiel den "Sky-Beach" über den Dächern der Stadt und das "The Beach". Überregional bekannte Diskos außerhalb der Innenstadt sind der "Funpark" an der EXPO-Plaza und der Diskostadl "Nachtschicht" im Stadtteil Wülfel.
Eine der bekanntesten Bars ist die "Harry's New York Bar".
Das Nachtleben der Leinemetropole wird ferner geprägt durch die 1975 eröffnete "Spielbank Hannover" und durch die zahlreichen Billardsalons, Bowlingbahnen, Kegelbahnen und Spielhallen.
Ein kleineres Stadtmagazin, Magascene, liegt kostenlos in verschiedenen Kneipen, Kinos und sonstigen Orten aus. Außerdem informiert das Online Magazin HannoverNet.org über viele Events.
Aus der "Langen Nacht der Gastronomie", die es mitlerweile nicht mehr gibt, hat sich das "Festival der Sinne" entwickelt. Das Festival findet jedes Jahr im Januar im Kuppelsaal des HCC mit viel Prominenz statt.
Über 1000 Restaurants, Biergärten, Bistros, Cafés, Gaststätten, Gourmet-Restaurants, Steakhäuser, Snack- und Tapas-Bars gibt es in Hannover. Sie bieten Spezialitäten aus 42 Ländern und Regionen an. Darüberhinaus gibt es auch noch zahlreiche Wein- und Ausflugslokale, sowie eine vielfältige Erlebnis-Gastronomie. So kann man in Hannover zum Beispiel sowohl in einem Flugzeug (Restaurant Silbervogel in Ricklingen), auf einem Schiff (Restaurant Bella Vista im Yachthafen), über dem Wasser (Restaurant Pier 51 am Maschsee), als auch in der Luft (Panoramarestaurant auf dem Messegelände) sein Essen einnehmen.
In Hannover gibt es insgesamt 7 Kinos, darunter auch zwei Multiplextheater der Cinemaxx-Kette mit je 10 Sälen, sowie mehrere Programmkinos. Das "Apollo" ist Hannovers ältestes Kino. Das "Hochhaus Lichtspiele" befindet sich im 8. Stock des Anzeiger Hochhauses und ist damit das höchste Kino Deutschlands (33,88 Meter über Straßenniveau). Hannover hat eine sehr lebendige Kinoscene. Seit 1991 findet das internationale Nachwuchs-Filmfestival "Up and Coming" in Hannover statt. Weitere Filmfestivals in Hannover sind das internationale Kinderfilmfestival "Seepferdchen" (seit 2000) und das schwul-lesbische Filmfestival "Perlen" (seit 1997).
Die "Markthalle Hannover" am Rande der Altstadt wird auch der "Bauch von Hannover" genannt und kann auf eine lange Tradition zurück blicken. In der Nähe des Hauptbahnhofes befindet sich die "Ernst-August-Markthalle" und im Hauptbahnhof der "Schlemmermarkt".
Noble Einkaufspassagen sind die Galerie Luise an der exklusiven "Luisenstraße", die "Kröpcke-Passage", das "Ernst-August-Carree" und das "Atrium" im Alten Rathaus. Am Kröpcke, dem zentralen Punkt der Stadt, kreuzen sich die beiden größten Einkaufstraßen "Georgstraße" und "Bahnhofstraße". Vom Kröpcke zieht sich die "Karmarschstraße" zum "Platz der Weltausstellung". Die unterirdische Einkaufsmeile "Niki de Saint-Phalle-Promenade" zieht sich vom Kröpcke, unter dem Hauptbahnhof hindurch, bis zum Raschplatz. Dort schließt sich direkt die Lister Meile an. Direkt am Raschplatz befindet sich das "Kaufland-Center" und im Hauptbahnhof die "Promenade". Eine weitere wichtige Einkaufstraße ist die "Große Packhofstraße". Außerhalb der Innenstadt, in der Calenberger Neustadt, befindet sich die "Calenberger Esplanade". In der gesamten Altstadt befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte zum Stöbern.
Der "Linden-Park" an der Ihme und die "Ernst-August-Galerie" am Ernst-August-Platz sind gerade im Bau.
Eine berühmte Sehenswürdigkeit Hannovers sind die Herrenhäuser Gärten. Der Große Garten zählt zu den besterhaltensten Barockgärten Europas. Besonders sehenswert ist die Grotte von Niki de Saint-Phalle, sowie das Galeriegebäude des königlichen Schlosses mit dem Sophienzimmer, dem Leibnizzimmer und dem Festsaal, in dem sich der größte Freskenzyklus Norddeutschlands befindet. Auf Grund der sehr aufwendigen Innengestaltung und dem schlossähnlichen Äußerem wird das Galeriegebäude mittlerweile in vielen Reiseführern und Berichten als "Schloss Herrenhausen" bezeichnet. Ferner befindet sich die höchste Gartenfontaine Europas im Großen Garten, sowie das historische Gartentheater und die Orangerie. Die zahlreichen Schauhäuser, das Welfenmausoleum und der Bibliothekspavillon im Berggarten, der Georgengarten im englischen Stil mit dem "Leibniztempel und dem Wallmodenschlösschen und der Barockgarten Großer Garten ziehen jährlich unzählige Touristen an. Das Welfenschloss befindet sich im Welfengarten. In unmittelbarer Nähe zu den Herrenhäuser Gärten befindet sich das Fürstenhaus mit dem Herrenhausen-Museum und das Hardenbergsche Haus.
Hinzu kommt das Wahrzeichen der Stadt, das Neue Rathaus. Norddeutsche Landesbank Hannover.jpg
Sehenswert sind ferner das Leineschloss (Sitz des Niedersächsischen Landtages), das Leineufer mit den "Nanas" von Niki de Saint Phalle, der Ballhofplatz, die Marktkirche, der Holzmarkt mit dem Leibnizhaus, die Waterloosäule, das Laveshaus, das Wangenheimpalais, das Niedersächsischen Staatsarchiv, das Noltehaus, das Marstalltor, das Kreuzkirchenviertel, die Ruine der Aegidienkirche, das Anzeigerhochhaus von Fritz Höger, der gläserne Verwaltungsbau der NORD/LB am Aegi des Architektenbüros Behnisch, Behnisch & Partner, der Kuppelsaal des HCC, die Niedersächsische Börse, das Finanzministerium, der Gehry-Tower des Architekten Frank O. Gehry, der Maschsee, verschiedene Parks und Stadtwälder wie der Georgengarten, die Leinemasch oder die Eilenriede. Letztere beherbergt auch den sehenswerten Zoo.
Darüberhinaus besitzt Hannover mehrere geschlossene Gründerzeitviertel: Die Süd- und die Nordstadt sowie insbesondere der Stadtteil List und die Oststadt bieten viele Straßenzüge mit fast vollständig erhaltenen Gründerzeitfassaden.
In den Stadtteilen Herrenhausen, Waldhausen, dem Zooviertel und wiederum der List finden sich viele Villen aus den vergangenen Jahrhunderten.
Außerhalb der Innenstadt ist das im Süden der Stadt nahe dem Messegelände gelegene ehemalige Gelände der Weltausstellung Expo 2000 sehenswert. Insbesondere die noch erhaltenen Nationenpavillons, zum Beispiel von Deutschland, Niederlande, Spanien, Ungarn und Jemen, vermitteln einen architektonischen Eindruck dieser für Hannover einmaligen Großveranstaltung. Das Messegelände in Hannover ist das größte der Welt.
Sehenswert ist auch das im Stadtteil Anderten gelegene European Cheese Center (das einzige Käseerlebniscenter in Europa). Ebenfalls in Anderten befindet sich Hannovers großer Freizeitpark, die "CAMPO Aktiv-Arena". Der Park ist 29000 qm groß. Im Stadtteil Groß-Buchholz steht mit dem Telemax der höchste Funkturm Norddeutschlands. Der alte Fernsehturm am Bahnhof wird heute als VW-Tower bezeichnet, und dient nur noch zu Werbezwecken.
Ein weiterer bemerkenswerter Turm in Hannover ist der mit einer Aussichtsplattform in 65 Meter versehene 88,8 Meter hohe Hermesturm auf dem Messegelände, der durch seine markante Doppelröhrenkonstruktion auffällt.
Noch erhaltene ehemalige Stadtverteidigungstürme sind der Beginenturm, Döhrener Turm, Lister Turm und Pferdeturm.
Im Stadtteil Anderten findet sich die 1928 eingeweihte und damals größte Binnenschleuse Europas, die Hindenburgschleuse.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sind durch den Roten Faden miteinander verbunden, einer 4,2 km langen Linie, die in Form eines Rundganges zwischen Tourismusbüro und Bahnhofsvorplatz mit roter Farbe auf das Straßenpflaster gepinselt wurde.
Liste der Denkmäler Marktkirche_Hannover.JPG
Die Liste der Denkmäler in Hannover bringt eine Auswahl von Denkmälern, Skulpturen, Kunstwerken im Bereich der Innenstadt Hannovers.
Liste der verschwundenen Bauwerke
Eine umfassende Übersicht über wichtige Bauwerke in Hannover, die mittlerweile wieder aus dem Stadtbild verschwunden sind, findet sich in dem Artikel Liste der verschwundenen Bauwerke des alten Hannover.
Die "MS Leineschloss" bietet vom Bootsanleger in Vahrenwald und dem Bootsanleger Linden Mittellandkanalfahrten in die Region an. Das Fahrgastschiff "Wappen von Hannover" bietet vom Bootsanleger Schwarzer Bär sowohl Linien- als auch Themenfahrten auf der Leine, der Ihme und dem Mittellandkanal an. Weitere Haltepunkte sind "Nordhafen", "Vahrenwald" und "Hindenburg-Schleuse". Das Fahrgastschiff "Nicole B." bietet vom Nordhafen Fahrten auf dem Mittellandkanal und den Stichkanälen an. Weitere Haltepunkte sind u.a. "Corvara" und "Vahrenwald". Auf dem Maschsee fahren die Schiffe der Üstra-Flotte im Linien- und Chartervekehr. Die Schiffe (MS Niedersachsen, MS Hannover, MS Deutschland und MS Europa) halten an den Anlegern "Nordufer/Fackelträger", "Strandbad/Südufer", Ostanleger/Altenbekener Damm", "Stadion", "Westanleger/Fährhaus" und "Quelle".
Die Hochschule für Musik und Theater Hannover besitzt überregionale Bedeutung.
Hannover ist Deutschlands heimliche Hauptstadt des Jazz. Neben dem Jazz Club Hannover, der überregional bekannt und einer der wichtigsten Jazz-Clubs in Deutschland ist, wird noch in ca. 15 weiteren Clubs und Musikkneipen Jazz gespielt. Das wohl bekannteste Jazzfestival ist das "Enercity Swinging Hannover". Über Himmelfahrt treten die Besten Jazzkünstler aus der nationalen und internationalen Scene auf. Das Festival findet im Kuppelsaal des HCC, auf dem Trammplatz und im Gartensaal des Neuen Rathauses statt. Dem Festival geht die knapp 2-wöchige Veranstaltungsreihe "Enercity Jazz-Zeit" voraus, in der junge Künstler jede Richtung des Jazz beleuchten. Weitere große Jazz-Veranstaltungen sind das Festival "Hot Advent" im Kuppelsaal(Dezember) und die "Jazzwoche Hannover" (April), bei der lokale Bands in verschiedenen Clubs spielen. In der Marktkirche findet jedes Jahr zum Todestag des Jazz Club Gründers Michael Gehrke das international besetzte Konzert "Jazz in June" statt. In der Altstadt von Hannover findet jedes Jahr von Mai bis September die Veranstaltungsreihe "Jazz am Ballhof" auf dem Ballhofplatz statt. Mit "Winning Jazz" findet im Dezember auch ein Nachwuchsfestival in Hannover statt. Die "Hannover Big Band" unter der Leitung von Lothar Krist hat überregionale Bedeutung.
Die NDR Radiophilharmonie Hannover (gegründet 1950) hat überregionale Bedeutung. Bekannt sind ferner der "Knabenchor Hannover" und der "Teufelsgeiger" Charly Neumann. Klassische Musik wird gespielt am Opernhaus, im Kuppelsaal des HCC, im "Großen Sendesaal" des NDR, im "Kleinen Sendesaal" des NDR und im "Ballett- und Tanztheater im Alten Puppenhaus". Das Opernhaus gehört mit zu den 20 weltbesten. Große Veranstaltungen im Opernhaus sind der "Opernball Hannover", die "Oster-Tanz-Tage" und der "Internationale Wettbewerb für Choreographen" (alle im April). Eine weitere international besetzte Veranstaltung ist die "Internationale A-Cappella-Woche" im Mai.
In den Herrenhäuser Gärten finden ebenfalls zahlreiche international bedeutende Veranstaltungen statt. So finden zum Beispiel der "Musiksommer Herrenhausen" (Juni/Juli) und "Herrenhausen Barock" (August) in der barocken Gartenanlage statt. Im Georgengarten findet im August das "Klassik Open Air" der Chopin-Gesellschaft statt.
In der Altstadt von Hannover findet jedes Jahr im Juli "Klassik in der Altstadt" statt.
Das berühmte "Orgelfestival Hannover" in der Markuskirche beginnt im Juli.
Große Bühnen sind die EXPO-Plazabühne, Gilde Parkbühne und AWD Hall, aber auch die TUI Arena und die AWD Arena werden öfters für Konzerte benutzt. Das "Rockhouse" und das "Rocker" gehören zu den ersten Adressen für Rockmusik in Hannover.
Das größte Pop-Festival in Hannover ist das "NDR 2 Plazafestival" im Juni, welches zusammen mit der "N-Joy Starshow" zum Jahrestag der EXPO 2000 stattfindet. Hier spielen die nationalen und internationalen Stars der Charts. Die Nokia Night of the Proms im Dezember vereinigt Rock- mit klassischer Musik. Das Nachwuchsfestival "Emergenza Niedersachsen" findet an verschiedenen Terminen im Jahr statt. Dort treten Nachwucks-Rockbands in den Wettstreit. Die Gothic-, Indie- und EBM-Scene trifft sich beim "Secret Garden Festival" im Juli. Das traditionellste Festival in Hannover ist das "Fährmannsfest" im August. Mehrere Bands spielen auf der Fährmannsinsel.
Gleich zwei Großveranstaltungen gibt es in Hannover. Einmal die Reincarnation Parade im August und der "O.M.R. - Oster-Mega-Rave" im April. Die Reincarnation Parade ist eine der größten Technoparaden in Deutschland.
Hannover ist eine Metropole des Breakdance. Der "National Battle of the Year" (Die Deutsche Breakdance-Meisterschaft) findet jedes Jahr im August statt. Mit dem internationalen Marschmusik-Festival, der "Musikparade der Nationen", im Oktober und dem "MASALA Welt-Beat-Festival" (Norddeutschlands größtes Weltmusikfestival) im Mai konnte Hannover seine Bedeutung als Musikstadt weiter ausbauen. Mit der "World Of Orient" findet im März ein internationales Festival für orientalische Musik, Kultur und Tanz statt.
Die älteste Musikveranstaltung in Hannover ist der "Schorsenbummel" auf der Georgstraße im September.
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Hannover hat aus dem musikalischen Bereich berühmte Vertreter wie die Scorpions, Fury In The Slaughterhouse oder Heinz Rudolf Kunze hervorgebracht. Sie haben ihre Karriere in Hannover begonnen und leben z.T. hier oder in der näheren Umgebung. Mit Mousse T. ist auch die House- und Discjockey-Szene vertreten. Weitere bekannte Musikgruppen sind Abstürzende Brieftauben, Hans-A-Plast und The Jinxs. Des Weiteren hat Hannover auch mit Hans Blum und Liselotte Malkowsky erfolgreiche Schlagersänger hervorgebracht.
Theater wird auf über 20 Bühnen gespielt, so im theater, Neuen Theater, im Theater am Aegi (Hannovers Musical-, Show- und Gastspieltheater), auf der Landesbühne Hannover, im Niedersächsischen Staatstheater Hannover an verschiedenen Spielstätten (Ballhof Eins, Ballhof Zwei, Cumbarlandsche Galerie und Schauspielhaus) und im Klecks-Theater Hannover.
Das älteste Kindertheater der Stadt ist das "Rambaff-Theater".
Die "Lange Nacht der Theater" im März ist Deutschlands älteste Veranstaltung ihrer Art.
Mit dem "Tanztheater International" (August/September) findet eine der wichtigsten Veranstaltungen ihrer Art in Hannover statt.
Kleinkunst wird gezeigt im GOP Varieté im Georgspalast, im Alcazar Travestietheater, im Varieté Marlene, im Theater am Küchengarten (Hannovers Kabarett-Bühne) und im Comedy Club Hannover. Die beiden wichtigsten Kleinkunstfestivals in Hannover sind das Kleine Fest im Großen Garten im Juli und das "Hannoversche Kabarett Festival" im September. Das Kleine Fest im Großen Garten findet im Rahmen der "Internationalen Festwochen Herrenhausen" (Juni-August) statt. Es ist ein internationales Kleinkunstfestival mit Künstlern aus der ganzen Welt und Deutschlands erfolgreichstes Festival seiner Art. Seit 1985 finden die "Calenberger Kabarett-Wochen" in der Werkstadt-Galerie Calenberg statt. Diese mehrwöchige Veranstaltung hat schon einige große Namen hervorgebracht.
Mit Doris Dörrie kommt auch eine berühmte Regisseurin aus Hannover.
In Hannover sind einige Museen ansässig: Das niedersächsische Landesmuseum präsentiert Natur- und Völkerkunde, eine urgeschichtliche Sammlung, ein Vivarium und die Landesgalerie. Im Historischen Museum wird hauptsächlich die Geschichte Hannovers präsentiert, im Herrenhausen-Museum im Fürstenhaus die Geschichte des hannöverschen König- und Fürstenhauses.
[[Bild:Historisches Museum Hannover.jpg|thumb|230px|Historisches Museum mit Beginenturm am Hohen Ufer der Leine]]
Das Kestner-Museum ist ein Museum für Kunstgeschichte, das Sprengel-Museum präsentiert die Kunst des 20. Jahrhunderts. Moderne Kunst ist ebenfalls in der Kestnergesellschaft zu sehen. Der Kunstverein Hannover betreibt das Künstlerhaus. Das Wilhelm-Busch-Museum in Herrrenhausen ist das Deutsche Museum für Karikatur und kritische Grafik. Die Städtische Galerie ist das "KUBUS". Daneben gibt es rund 30 Kunstgalerien, darunter die Europa-Galerie und die "Hanover Gallery" mit einer Dauerausstellung des Künstlers Bruno Bruni.
Weitere spezialisierte Sammlungen sind das Theatermuseum, das Feuerwehrmuseum und das Exposeeum, das sich mit der Expo beschäftigt, die im Jahr 2000 Gast in Hannover war. Das Orientteppich-Museum, das Blindenmuseum Hannover, das Veterinärmedizinhistorisches Museum, das Bahlsen Museum, das Buchdruck-Museum und das Museum für Energiegeschichte(n) sind weitere kleinere Museen. Das größte Polizeimuseum Deutschlands ist die Polizeigeschichtliche Sammlung Niedersachsen.
In Hannover befinden sich ferner drei dauerhafte Münzausstellungen (Niedersächsisches Münzkabinett der Deutschen Bank, Münzkabinett der Stadt Hannover und das Münzkabinett der TUI AG).
Jedes Jahr finden im Juni die "Lange Nacht der Museen" und im September der "Zinnober Kunstvolkslauf" statt.
Für Weltrauminteressierte gibt es die Volkssternwarte Geschwister Herschel Hannover auf dem Lindener Berg und das Planetarium in der Bismarckschule.
In den Herrenhäuser Gärten befinden sich das Galeriegebäude mit dem größten Freskenzyklus Norddeutschlands und die Orangerie des königlichen Schlosses Herrenhausen, das Wallmodenschlösschen mit dem Wilhelm-Busch-Museum sowie das Welfenschloss, das die Universität beherbergt. Die Burgruine Herrenhausen befindet sich in der Nähe der Herrenhäuser Gärten.
In der Altstadt Hannovers stehen die Marktkirche St. Georgii et Jacobi, die Basilika St. Clemens, die Kreuzkirche, die Neustädter Kirche und die Ruine der Aegidienkirche. Die Gartenkirche St. Marien ist etwas außerhalb in der Nähe der Aegidienkirche, die Christuskirche und die Lutherkirche sind eher im Norden. Weitere historische Kirchenbauten sind die Herz-Jesu-Kirche in Anderten, die Bethlehemskirche, die Dreifaltigkeitskirche, die Herrenhäuser Kirche, die Johannis-Kirche, die St.-Markus-Kirche, die St.-Nikolai-Kirche und die Jacobi-Kirche in Kirchrode.
Eine ganz besondere Kirche ist der "Expowal". Das Gebäude sieht aus wie ein großer Wal und befindet sich im EXPO-Park. Dort finden regelmäßig so genannte "Event-Gottesdienste" statt.
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Im Westen der Innenstadt ist die Ruine der Nikolaikapelle auf dem Gelände des St. Nikolai-Friedhofs. Eine weitere historische Kapelle ist die St.-Johannis-Kapelle in Bemerode.
Bedeutende Klöster sind das "Kloster Mariensee" im Stadtteil Marienwerder und das Kloster "Vian Giac", welches sich in einer der größten Pagoden Europas befindet.
Im Leineschloss am Rande der Altstadt tagt der niedersächsische Landtag.
Direkt an der Eilenriede liegt der Lister Turm mit dem Fachwerkschlösschen.
In Hannover bieten sich viele grüne Orte, Stadtparks und auch Friedhöfe, zur Entspannung an. Besonders zu erwähnen sind die Herrenhäuser Gärten (Großer Garten, Berggarten, Georgengarten, Welfengarten), die Eilenriede als zweitgrößter Stadtwald Europas, der Stadtpark mit dem Rosarium und dem Japanischen Teegarten, der Hermann-Löns-Park, der Küchengarten, sowie Maschpark und Maschsee. Im Tiergarten in Kirchrode können einheimsche Tiere beobachtet werden, exotischeren Tiere findet man im Erlebniszoo Hannover, welcher zu den spektakulärsten und schönsten Zoos in Europa gehört. Hannover_cemetery_stoecken_chapel_main_entrance.jpg
Weitere Parks sind der Von-Alten-Garten in Linden, der Stadtwald Seelhorst, der Misburger Wald, die Mecklenheide im Norden der Stadt, Gaim in Wülferode, die Große Heide in Isernhagen-Süd, die "Gärten im Wandel" im EXPO-Park, das Bornumer Holz, das Ricklinger Holz, das Bockmer Holz, das Wettberger Holz und der Willy-Spahn-Park in Ahlem. Ferner gibt es im Stadtgebiet zahlreiche Landschaftsschutzgebiete, wie zum Beispiel das Altwarmbüchener Moor.
Friedhöfe sind der Gartenfriedhof, der St. Nikolai-Friedhof, der Neustädter Friedhof , der Alter Jüdischer Friedhof an der Oberstraße und der Jüdischer Friedhof An der Strangriede, zudem gibt es den Stadtfriedhof Engesohde, den Stadtfriedhof Ricklingen, den Stadtfriedhof Seelhorst und den Stadtfriedhof Stöcken
Die Basisschleife führt - im Norden Hannovers angefangen - durch die Stadtteile (bzw. eigenständigen Gemeinden oder Städte) Langenhagen, Isernhagen-Süd, Lahe, Misburg, Anderten, Kronsberg, Laatzen, Hemmingen, Arnum, Devese, Wettbergen, Empelde, Velber, Ahlem, Letter, Marienwerder, Garbsen, Vinnhorst, Godshorn.
Hannover ist eine der führenden Messe- und Kongressstädte weltweit. Die "Deutsche Messe AG" veranstaltet zur Zeit auf dem weltgrößten Messegelände im Süden der Stadt über 40 nationale und internationale Messen in Hannover, die insgesamt von rund 1,8 Mio. Menschen besucht werden. Mit der CeBIT findet in Hannover nicht nur die weltgrößte Computermesse, sondern auch die weltgrößte Messe überhaupt statt. Auf dem Messegelände finden auch einige Kongresse statt.
Die meisten Kongresse und auch einige Messen werden im HCC (Hannover Congress Centrum) im Zooviertel durchgeführt. Die bekanntesten Messen im HCC sind die internationale Kosmetikmesse Cosmetica, die "Frauenmesse", die Edelsteinmesse NORD-GEM, die "internationale Orchideenmesse", die "Seniora", die Terra, eine Messe für Umwelt, Gesundheit und Zukunft und die "Komcom-Nord", die führende IT-Messe für den Public-Sector.
Die Messe "Kunst in Herrenhausen" findet in den Herrenhäuser Gärten statt.
Viele andere Messen, wie zum Beispiel die Motorradmesse "Motorbike", oder die Literaturmesse "Buchlust" finden im Pavillon, im Künstlerhaus oder im Blumengroßmarkt statt. Insgesamt gibt es in Hannover rund 60 nationale und internationale Messen.
Foodfestivals sind ein relativ neuer Trend, der an Hannover nicht vorbei ging. Auf dem Opernplatz findet das "Gourmetfest - Hannover is(s)t phantastisch" im Mai und das "Weinfest" im Juli statt. In der Altstadt gibt es im Juli auf dem Ballhofplatz das "Sommerfest der Tafelrunde".
Das größte und älteste Volksfest in Hannover ist das im Juli stattfindende Schützenfest Hannover (seit 1529). Mit über 5.000 Schützen, dem über 10 Hektar großen Schützenplatz mit über 250 Schaustellern und 10 großen und kleinen Festzelten, und mit rund 2 Mio. Besuchern ist es das größte Schützenfest der Welt. Höhepunkt des Schützenfestes ist der "Schützenausmarsch". Mit einer Länge von rund 12 Kilometern, und mit insgesamt über 12.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland und rund 70 Festwagen, Oldtimern, Kutschen, Pferdegespannen und anderen Fahrzeugen ist der Schützenausmarsch Hannover der längste und größte Festumzug Europas. In der Kategorie der Schützenausmärsche ist er der längste der Welt. Ebenfalls auf dem Schützenplatz findet das Frühlingsfest Hannover (April/Mai) mit über 180 Schaustellern und das Oktoberfest (September/Oktober) mit rund 160 Schaustellern und dem traditionellen Laternenumzug statt.
TheWorldsLargestMarksmensFestival046.jpg Am Maschsee findet von Juli bis August das Maschseefest statt. Mehrere Bühnen, Kleinkunst und Paraden ziehen jedes Jahr über 2 Mio. Menschen an.
In der Altstadt finden seit dem Ausfall des Altstadtfestes zahlreiche kleinere Volksfest statt. Am 1. Mai steigt die "Altstadtparty", über Pfingsten finden das schwul-lesbische Straßenfest "Rainbow Days" und das Oldtimer-Treffen "Altstadt Classics" statt, und im August die Veranstaltung "Feuer und Flamme für die Altstadt". In der Altstadt beginnt auch am 11.11. die Karnevalszeit auf dem Marktplatz. Bis zum Faschingsdienstag finden in der Stadt zahlreiche Prunk- und Galaprunksitzungen an verschiedenen Orten statt. Am Samstag vor Rosenmontag zieht sich der Karnevalsumzug mit rund 2.800 Karnevalisten und über 30 Fest-, Bagage- und Motivwagen, Cabrios und sonstigen Fahrzeugen durch die Stadt. Auf dem Georgsplatz findet im Anschluß die "After-Zug-Party" statt.
Auf dem Kiez (Steintorviertel) finden im Juli die "Harley Days Hannover" und im September das "Steintorfest" statt, während das "Lister-Meile-Fest" im Juli auf der Lister Meile steigt.
Auf dem "Internationalen Feuerwerkswettbewerb" (Mai bis September) in den Herrenhäuser Gärten treten die besten Pyrotechniker der Welt gegeneinander an. In den Herrenhäuser Gärten finden im Verlauf des Jahres mehrere kleine aber dafür recht exclusive Volksfeste statt, wie zum Beispiel das "Herbstfestival" im September oder das "Garden Festival" im Frühjahr.
Ein ganz besonderes Volksfest ist das "Fly In" im September auf dem Flughafen Hannover mit Flugshows, Rundflügen und einem breiten Show- und Aktionsprogramm.
Hannover hat eine lange Brauereitradition. In der Gilde Brauerei wird das Gilde Pilsener gebraut, während das Herrenhäuser Pilsener in der Brauerei Herrenhausen gebraut wird. Im Brauhaus Ernst-August am Rande der Altstadt wird das Bier "Typisch Hannöversch" gebraut.
Eines der berühmtesten Getränke ist die Lüttje Lage, eine Bier-Korn-Spezialität. Dieses Getränk besitzt in Hannover schon Kultcharakter und hat während des weltgrößten Schützenfestes Hochkonjunktur.
Das "Leinewasser" ist ein Schnapps und bei den Touristen als Andenken sehr beliebt.
Der "Leibniz-Keks", die "Hannover Waffeln" oder "Russisch Brot-ABC" sind nur drei der zahlreichen Feinbackwaren von Bahlsen.
Die angebliche "beste Curry-Wurst Deutschlands" kann man in der Gaststätte "Plümmecke" bekommen.
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