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Der Begriff Handlungstheorie wird im wesentlichen in der Soziologie und in der Philosophie für Theorien über menschliche Handlungen verwendet.

Soziologische Handlungstheorie


Es handelt sich um eine mikrosoziologische Theorie, mit deren Hilfe sich unterschiedliche Handlungen untersuchen und erklären lassen sollen. „Handlungen“ in diesem Sinne sind motiviert, im Gegensatz zum rein reaktiven „Verhalten“) Das Handeln (Tun oder auch Unterlassen) wird soziologisch als Äußerung vergesellschafteter Menschen betrachtet, d.h. determiniert durch die Elemente der sozialen Ordnung (wie Institutionen, Traditionen, Organisationen), mit denen und in denen der Mensch zu leben hat und in denen und durch die der Mensch zum Menschen im Sinne eines sozialen Wesens geworden ist. Mit dem Begriff der Handlungstheorie werden dabei zusammenfassend verschiedene psychologische, soziologische und didaktische Ansätze bezeichnet:

Häufig wird die Systemtheorie als Gegensatz zur Handlungstheorie genannt.

Entwicklung

Philosophische Handlungstheorie


Die philosophische Handlungstheorie (engl. action theory) befasst sich mit den Gründen und Motiven menschlicher Handlungen.

Siehe auch


Literatur


  • Hillmann, Karl-Heinz, 1994: Wörterbuch der Soziologie. 4., überarb. u. erg. Aufl. Stuttgart. S. 319-321. ISBN 3520410044
Hartfiel, Günter: Wörterbuch der Soziologie, 2. überarb. u. erg. Aufl., Stuttgart 1976, S. 258. Handlungstheorie | Allgemeine Psychologie | Soziologische Theorie | Metaethik | Philosophie des Geistes

 

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