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Der Begriff Handle stammt aus dem Englischen und steht für "Griff" oder "Henkel".

In der IT wird der Begriff vor allem für intelligente Zeiger verwendet. Intelligent insofern, als dass Handles eher abstrakte (namentliche) Referenzen auf Datenobjekte darstellen, die im Gegensatz zu einfachen Zeigern innerhalb des Speichers vom System reloziert werden können ohne ungültig zu werden.
Ein Handle ist also ein "Griff" für den Programmierer oder das Betriebssystem um Objekte "anzufassen" (zu referenzieren).

Handles bestehen aus einer betriebssystemweit einmaligen numerischen Adresse. Diese Adresse kann eine (laufende) Nummer sein, oder die Anfangsspeicheradresse des Objektes.
Der Name des Handles wird vom Programmierer gebraucht, um mit dem Handle das referenzierte Objekt zu manipulieren.
Der Inhalt des Handles ist dem Programmierer meist unbekannt und wird vom Betriebssystem verwaltet.

Zeiger verweisen im eigentlichen Sinne auf Speicheradressen.

Typische Begriffe:
- Filehandle (beim Dateizugriff)
- Windowhandle (Referenz auf ein Window bzw. Fenster)

Siehe auch


Betriebssystem

Handle

 

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