Handelsware sind Güter bzw. Waren, deren Marktwert nicht durch das Nutzungsrecht ihres Eigentümers, sondern durch sein Verkaufsrecht entsteht.
Bei produzierenden Unternehmen wird unter Handelsware auch der Bereich der Produktpalette verstanden, der nicht selbst produziert, sondern von anderen Herstellern zugekauft und also lediglich gehandelt wird.
Beispiele: Mineralöl (in Einheiten von Barrels verkauft), Weizen, aber auch sogar Schweinebäuche, PCs.
Bei einem produzierenden Unternehmen geht die Handelsware nicht mit ein in das Produkt, das Unternehmen stellt zum Beispiel Schränke her, dazu ist der Rohstoff Holz, der Hilfsstoff Leim und eventuell auch ein Betriebsstoff nötig, wie etwa Maschinenöl. Die Handelsware wird aber einfach nur vom Unternehmen gekauft (zur Erweiterung des Angebots) und auch so wieder verkauft, dabei entsteht eine freie Preisbildung, die das Unternehmen bilden kann. In diesem Beispiel ist eine typische Handelsware ein Stuhl.
Handelswaren ergänzen bzw. erweitern die eigene Produktpalette.
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