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Hamada (ara., همادة hammāda, von hāmid هامد abgestorben, leblos, erstarrt, erloschen) ist die Bezeichnung für Fels- und Steinwüsten, insbesondere innerhalb einer der größten Wüsten der Erde, der Sahara. Der Wüstentyp der Fels- und Steinwüste ist viel verbreiteter als die Sandwüste.

Die Hamada sind nicht mit Sand (Erg) oder Kieseln (Serir) gefüllt, sondern mit kantigen Steinsplittern und wurden aus Pluvialebenen gebildet. Die Oberfläche dieses Wüstentyps ist mit blockigem, kantigem Schutt- oder Felsmaterial dicht übersät, das sich als Ergebnis der physikalischen Verwitterung und der Auswehung des Feinmaterials hier angesammelt hat.

Die Vegetation ist wüstengemäß spärlich, immerhin überleben einige Holz- und Distelgewächse. Für Fahrzeuge und die Dromedare sind Hamadas sehr schwer oder überhaupt nicht zu durchqueren.

Wegen der äußerst geringen Wasserreserve im felsigen Untergrund sind Hamadas die wohl lebensfeindlichsten Wüstengegenden. Da der Felsuntergrund wasserundurchlässig ist, sind die Wasserabflussraten in Fels- oder Steinwüsten besonders hoch, die Passage der sich durch Hamadas ziehenden Wadis besonders gefährlich. Die häufigsten Gesteine der Hamadas sind Kalk, Sandstein, Basalt, kristalline Gesteine (wie Granit und Gneis).

Die größte Hamada ist die Hammada du Dra in der Westsahara; auch die Syrische Wüste ist eine Hamada.

Die Sahara besteht zu 70% aus Hammada.

Wüste in Afrika

 

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