article

Die Hamburger Flugzeugbau GmbH (kurz HFB) wurde 1933 im Zuge des Luftrüstungsprogramms als Tochterunternehmen von Blohm & Voss für den Bereich Flugzeugbau gegründet.

Fertigung


Man fertigte zunächst Teile für die Junkers Ju 52 und stellte dann 1934 die erste Eigenentwicklung, einen Schuldoppeldecker Blohm & Voss Ha 135 vor. Der Chefkonstrukteur Reinhold Mewes ging danach zu Fieseler.

Bereits 1937 wurde das Werk in die Muttergesellschaft als Blohm & Voss, Abteilung Flugzeugbau integriert. Dort wurden hauptsächlich Flugboote wie die Blohm & Voss BV 138 oder Blohm & Voss BV 222 entwickelt. Charakteristisches Merkmal dieser Konstruktionen unter dem Chefkonstrukteur Dr.-Ing. Richard Vogt war der Rohrholm der Tragfläche, der den Großteil der Kraftstoffes aufnahm.

1941 fand der Umzug in ein eigenes Montagewerk nach Finkenwerder statt, wo dafür bereits seit 1936 an einem kombinierten Land- und Wasserflughafen gearbeitet wurde. Dieser Standort wurde gewählt, weil das Mühlenberger Loch eine gute Landebahn für Flugboote bot, ohne den Schiffsverkehr der Elbe zu behindern.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stand das Werk unter englischer Kontrolle, um dort Panzer zu reparieren. 1954 schließlich schlossen sich die HFB mit der Weserflug Flugzeugbau und der Siebel Flugzeugwerke unter der Leitung von Walther Blohm zur Flugzeugbau Nord GmbH zusammen.

Unter dieser Firmierung entstanden in Lizenz 1929 Flugzeuge des Typs Nord N 2501 Noratlas für die deutsche Bundeswehr. Für diesen Auftrag wurden auch Produktionshallen in Stade angemietet. In den 1960er Jahren wurde die HFB 320 entwickelt und man beteiligte sich am Bau der Transall, dem Senkrechtstarter Dornier Do-31 und der Fokker F.28.

Nachfolge


Nach der Übernahme der Bölkow GmbH durch die Messerschmitt AG (1968) fusionierte HFB mit dem daraus entstandenen Unternehmen zu Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) unter der Leitung von Ludwig Bölkow.

Nach der Beteiligung von Mercedes-Benz an MBB gehörte das Werk zur DASA.

Heute gehört es zu Airbus, einer Division von EADS.

Flugzeuge


Weblinks


Flugzeughersteller | Ehemaliges Unternehmen (Deutschland) | Ehemaliges Unternehmen (Hamburg) | Hamburger Hafen

Hamburger Flugzeugbau | Hamburger Flugzeugbau | Hamburger Flugzeugbau

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Hamburger Flugzeugbau".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld