| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Hamburg | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Wandsbek | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 26,6 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 85.527 (2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 3.218 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 22143 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 040 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | HH
| bgcolor="#FFFFFF" | Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 02 0 00 526 |
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Rahlstedt liegt im Bezirk Wandsbek im Nordosten Hamburgs und grenzt an den schleswig-holsteinischen Kreis Stormarn an.
Durch Rahlstedt fließen die Wandse und ihre Nebenflüsse Rahlau und Stellau. Die Wandse entspringt in der Nähe der Ortschaft Siek (Kreis Stormarn). Die Rahlau mündet etwa in Höhe der Nordmark Straße in die Wandse, die Stellau etwa in Höhe der Wilhelm-Grimm-Straße.
Rahlstedt_kirche.jpg Im Ortsteil Hohenhorst wurden viele Straßen nach Berliner Bezirken benannt, so der „Berliner Platz“, „Schöneberger Straße“, „Potsdamer Straße“, „Neuköllner Ring“, und viele andere. Der alte Kern bestand aus dem Bahnhof, an der „Vogelfluglinie“ gelegen, nach Skandinavien, über Fehmarn, und der aus der Anfangszeit des Ortes stammenden alten Dorfkirche Alt-Rahlstedt, an der Rahlstedter Straße (der ältesten Südstormaner Kirche).
Der ehemalige Truppenübungsplatz Höltigbaum wird nach Schließung der Kasernen 1997 teilweise zu einem Naturschutzgebiet, teilweise zum Gewerbegebiet Höltigbaum. Eine Gedenktafel erinnert seit 2003 an die 330 Exekutionen aufgrund von Militärgerichtsurteilen, die hier im zweiten Weltkrieg durchgeführt wurden.
Durch die Aufgabe zweier Kasernengelände (Graf Goltz Kaserne und Boehn-Kaserne) 1997 entstanden die neuen Siedlungsgebiete Rahlstedter Boltwiesen und Rahlstedter Höhen. Die neuen Siedlungen führten zu einem Anstieg der Einwohnerzahl auf über 85.000.
1814 musste das Dorf nach dem Gefecht bei Braak rund 22.000 russische Soldaten und ihre Pferde bei deren Belagerung zum Entsatz von Hamburg beherbergen. Mit der Eröffnung des Bahnhofes 1865 bekam Alt-Rahlstedt einen Aufschwung und wurde zum Hamburger Villenvorort. 1889 wurde Alt-Rahlstedt Sitz des gleichnamigen Amtes. 1896 wurde die erste Sparkasse des Ortes gegründet.
Als einziges Theater hat sich in Rahlstedt seit 1986 die Alt-Rahlstedter Theatergruppe etabliert. Das Amateurtheater spielt vorwiegend Klassiker.
Zentrum des Neubaugebietes Rahlstedt-Ost ist die 1967 eingeweihte Dankeskirche. Das von Professor Friedhelm Grundmann konzipierte Gemeindezentrum mit Kirche, Pastoraten, Mitarbeiterhaus, Kindergarten und Gemeindehaus ist im Stil des Bauhaus gehalten. Im schlicht gehaltenen Kirchenraum wurden als Materialien Sichtbeton, Holz und Bronze eingesetzt. Die Prinzipalstücke (Altar, Kanzel und Taufbecken) wurden von H. W. Peters gestaltet.
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