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(2002)''
(2002: 4580)

Basisdaten
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Bundesland: Hamburg
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Bezirk: Altona
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Fläche: 2,4 km²
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Einwohner: 10826 (2005)
10905 (2003)

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Bevölkerungsdichte: 4485 Einwohner je km² (2005)
(2003: 4517)

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Vorwahl: 040
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Kfz-Kennzeichen: HH
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Hamburg-Groß Flottbek ist ein Stadtteil der Freien und Hansestadt Hamburg. Er ist ein Teil des Bezirks Altona und der Elbvororte.

Der Stadtteil ist wesentlich von Wohngebieten geprägt und hat sich aus einer ursprünglich dörflichen Struktur heraus zu einem von vielen Stadtteilen Hamburgs entwickelt.

Der Name leitet sich von der Flottbek ab, einem südwärts zur Elbe fließenden Bach.

Geografie


Ausdehnung des Stadtgebiets, Nachbarstadtteile

Im Bereich Altona ist Groß Flottbek sehr zentral gelegen. In Bezug auf seine Fläche ist Groß Flottbek als ein eher kleiner Stadtteil Hamburgs einzustufen. Westlich schließt sich an Groß Flottbek Osdorf an, nördlich und östlich Bahrenfeld sowie südlich, z.T. abgegrenzt durch die S-Bahnverbindung, Othmarschen.

Geschichte


Die erste urkundliche Erwähnung von Klein und Groß Flottbek (plattdeutsch: Lütten un Groten Flöbbeek) ist auf das Jahr 1305 datiert. Daraus resultiert die 700-Jahr-Feier im Stadtteil im Sommer 2005. Großflottbeck (wie es sich noch Anfang des 20. Jahrhunderts schrieb) gehörte zunächst zur Grafschaft Stormarn, ab 1304 bzw. 1307 zur Grafschaft Holstein-Pinneberg, die ab 1640 in Personalunion von den dänischen Königen regiert wurde, und fiel 1866 an Preußen. 1927 wurde die selbständige pinnebergische Landgemeinde durch das Groß-Altona-Gesetz zum Vorort der Großstadt Altona/Elbe und ging 1938 zusammen mit Altona in Hamburg auf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

In Groß Flottbek finden sich in erster Linie größere Einzelhäuser und Reihenhaussiedlungen. Hieran lässt sich erkennen, dass in diesem Stadtteil das Durchschnittseinkommen vergleichsweise hoch liegt.

Nennenswerte Objekte sind ferner

  • die von Raabe & Wöhlecke entworfene Flottbeker Kirche,
  • die Schulen am Windmühlenweg und in der Straße Röbbek (1874,1898/99 und 1905 erbaut).
  • sowie mehrere Reetdachhäuser, welche noch die ehemals dörfliche Struktur erahnen lassen.

Kirchen

Außer der vorstehend genannten Flottbeker Kirche liegen an der Ebertallee noch die evangelische Melanchthonkirche und die katholische St.Paulus-Augustinus-Kirche.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

DSC03065 GNU-FDL.jpgMarkante Verkehrswege, welche sich durch Groß Flottbek ziehen, sind die B 431 (Osdorfer Landstraße / Osdorfer Weg) und die Autobahn A7, die sich am Ostrand des Stadtteils zum Elbtunnel hinzieht. Nach Süden wird der Stadtteil von der S-Bahnstrecke Altona–Blankenese (Linie S1) begrenzt. Dort, auf der Grenze zu Othmarschen, befindet sich auch der gleichnamige S-Bahnhof.

Ansässige Unternehmen

Groß Flottbek ist Heimat vieler Restaurants und 51 ansässiger Handwerksbetriebe (Stand: 2003). Gegenüber 2002 hat die Zahl der Handwerksbetriebe um 7 abgenommen. Der Wochenmarkt, kleinere Geschäfte und einige Supermärkte sind weitere Bestandteile des Groß Flottbeker Wirtschaftsgeschehens. Die Waitzstraße am S-Bahnhof Othmarschen ist eine gediegene und teure Einkaufsstraße.

Bildung

In Groß Flottbek befindet sich lediglich eine Grundschule (im Windmühlenweg) mit 376 Schülern (2005), außerdem eine berufsbildende Schule in den Gebäuden des ehemaligen Ernst-Schlee-Gymnasiums am Ohlenkamp. Weiterführende Schulen hat der Stadtteil nicht mehr; dies ist begründet durch die Tatsache, dass in den Nachbarstadtteilen diverse Schulen vorhanden sind (z.B. neun in Osdorf, sieben in Othmarschen). In der Ebertallee gibt es zudem das Johannes-Brahms-Konservatorium. Wegen der stadtnahen, aber grünen Lage beliebt sind die drei Studentenwohnheime an Kalckreuthweg bzw. Kaulbachstraße.

Siehe auch


Weblinks


Stadtteil (Hamburg) | Bezirk Hamburg-Altona

 

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