| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Hamburg | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Wandsbek | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 1,7 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 19804 (2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 11474 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 040 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | HH
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Hh-eilbek-verskirche.jpg Eilbek ist ein am gleichnamigen Alster-Nebenfluss gelegener Stadtteil der Hansestadt Hamburg. Er grenzt im Westen an Hohenfelde (Straßenzug Wartenau - Landwehr), im Nordwesten an Uhlenhorst und Barmbek Süd (der Fluss Eilbek bildet die Grenze), im Osten an Wandsbek - hier bilden die Brauhausstraße und Hammer Straße die Grenze; bis in die 1980er war im Straßenpflaster noch die Grenze zwischen Hamburg und Preußen markiert - und im Süden an Hamm; hier bildet die Trasse der Eisenbahnlinie nach Lübeck die Grenze.
Das Viertel ist im Wesentlichen durch eine mehrgeschossige enge Wohnbebauung gekennzeichnet. Das westliche alsternahe Auenviertel entlang dem Eilbekkanal, hier enden viele Straßennamen auf -au, wie Eilenau, Blumenau und Hagenau, kennzeichnet eine kleinteiligere, meist zweistöckige Bebauung mit sehr viel Bäumen auf den Straßen und in den Gärten, die die alten Stadthäuser oder Mehrfamilienhäuser umschließen.
Es gibt einzelne verstreute Gewerbebetriebe, alte umgenutzte Fabriken und in der Nähe vom Bahnhof Hasselbrook einige grössere Verwaltungsbauten.
Die erste urkundliche Erwähnung Eilbeks erfolgte 1247 als Ylenbeke was soviel wie (Blut)Egelbach heißt. Nach dem Großen Hamburger Brand von 1842 siedelten sich viele der obdachlos gewordenen Bürger in Eilbek ein. 1861 wurde dort das heutige Allgemeine Krankenhaus Eilbek als Irren-, Heil- und Pflegeanstalt Friedrichsberg gegründet. Nach dem Bau der Bahnlinie Hamburg-Lübeck 1865 verstärkte sich der Zuzug nach Eilbek weiter, das schließlich 1894 zum Hamburger Stadtteil aufgewertet wurde. 1923 war Eilbek eines der Zentren des kommunistischen Hamburger Aufstands.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Eilbek durch die schweren Luftangriffe im Juli 1943 (Operation Gomorrha) nahezu vollständig zerstört. Mit der Neugliederung Hamburgs im Jahre 1949 wurde Eilbek ein Teil des Bezirkes Wandsbek.
Ein berühmter Sohn des Stadtteils ist Max Schmeling, der in der Hasselbrookstraße aufwuchs.
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