| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Hamburg | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Hamburg-Mitte | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 16,8 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 68.461 (2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 4075 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 040 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | HH
| bgcolor="#FFFFFF" |
|---|
Billstedt ist ein Stadtteil im Osten von Hamburg im Bezirk Hamburg-Mitte.
Im Nordosten deckt sich die Bezirksgrenze mit dem Verlauf der Autobahnen A 24 und A1, die hier am Kreuz Hamburg-Ost zusammentreffen. Auf Billstedter Gebiet liegen dabei die Autobahn-Anschlussstellen Hamburg-Jenfeld (A 24) sowie Hamburg-Öjendorf und Hamburg-Billstedt an der A1. Dazwischen liegen in dem Viereck bis zum Jenfelder Bach bzw. dem ehemaligen Stadtteil Schiffbek im Westen und bis zur Glinder Straße bzw. der Siedlung Öjendorf im Süden 4,5 Quadratkilometer weitgehend unbebauter Fläche. Diese besteht größtenteils aus dem Öjendorfer Friedhof und dem Öjendorfer Park mit dem etwa 0,5 Quadratkilometer großen Öjendorfer See.
Der Öjendorfer Friedhof ist mit einer Fläche von 1 Quadratkilometern der zweitgrößte von Hamburg. Der Öjendorfer See war ehemals eine Kiesgrube und der angrenzende Park steht zum großen Teil auf hier abgelagerten Trümmern der im Weltkrieg zerbombten Hamburger Innenstadt. Von 1949 bis 1954 führte hier die "Trümmerbahn" von Hamm durch die Straßenzüge Hermannstal - Kattensteert - Schiffbeker Höhe - Öjendorfer Weg zum Kieswerk. Dieses offengelassene Gelände wurde 1968 durch Schulpraktika unter Leitung von Landschaftsgärtnern zum Öjendorfer Park umgewandelt.
Der südliche Teil in dem Dreieck zwischen dem Staßenzug Schiffbeker Höhe /Glinder Straße und der Autobahn-Anschlussstelle Hamburg-Billstedt ist weitgehend mit Einfamilienhäusern bebaut. Der südöstliche Zipfel an der Grenze zu Oststeinbek und zum Bezirk Hamburg-Bergedorf wird von der Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg eingenommen.
Der nördliche Teil, der an Jenfeld grenzt, wird von einer kleinen Hochhaussiedlung eingenommen die Dringsheide heisst. Die Siedlung wurde zwischen 1975 und 1977 erbaut. Die "Heide" so wie sie von ihren Bewohnern genannt wird, geriet des Öftern ins Interesse der Medien aufgrund einer sehr hohen Kriminalität die in der Strasse an den Tag gelegt wird.
Eine typische "Stadtkernbebauung" mit mehrgeschossigen Häusern und Ladengeschäften ist nur im Bereich der südlich an der Grenze zu Hamburg-Billbrook gelegenen Gabelung der Möllner Landstraße und der Billstedter Hauptstraße anzutreffen. Hier liegt auch rund um den U-Bahnhof Billstedt das Stadtteilzentrum mit Ortsamt, Einkaufszentrum und zentralem Busbahnhof. Ebenfalls am südlichen Ende, bereits außerhalb der Stadtteilgrenze, fließt die namensgebende Bille.
Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde der Ort endgültig in Kirchsteinbek umbenannt und dem neugegründeten Kreis Stormarn zugeordnet. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam der Ort zum Amtsbezirk Schiffbek. Seit ca. 1900 begann die Verstädterung, der bisher dörflichen Gemeinde. 1927 wurde Kirchsteinbek mit Schiffbek und Öjendorf zur neuen Großgemeinde Billstedt zusammengelegt. Es hatte damals 2.154 Einwohner.
Der ÖPNV wird durch den Hamburger Verkehrsverbund gewährleistet. Eine U-Bahn-Linie verbindet den Stadtteil (fünf Haltestellen) mit der Hamburger Innenstadt. Nur noch von geringer Bedeutung ist die Bahnstrecke der ehemaligen Südstormarnschen Kreisbahn, die jetzt von der "Eisenbahn Altona-Kaltenkirchen-Neumünster" (AKN) für gelegentlichen Güterverkehr betrieben wird.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Hamburg-Billstedt".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world